Lichtinstallation am Platz vor der ehemaligen Synagoge in Höchst
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Thema Kultur verfolgenInhalt
Anregung vom 03.06.2008, OA 675 entstanden aus Vorlage: OF 862/6 vom 18.05.2008
Betreff: Lichtinstallation am Platz vor der ehemaligen Synagoge in Höchst Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, wie eine Lichtinstallation am Platz vor der ehemaligen Synagoge anzubringen wäre. Diese Lichtinstallation soll an der Wand des Bunkers an der Storchengasse/Schleifergasse bei Dunkelheit das Bild der zerstörten Synagoge zeigen.
Begründung: Der Ortsbeirat hatte in seiner Anregung OA 429 vom 19.06.2007 bereits darum gebeten, dass der Platz vor der ehemaligen Synagoge umgestaltet wird, um dem Gedenken an die Gräuel und die Zerstörung der Höchster Synagoge am 9. und 10. November 1938 einen würdigen Rahmen zu geben. Bei der Gedenkveranstaltung, die die Initiative "Juden in Höchst" seit über 20 Jahren veranstaltet, wurde in den letzten Jahren am 9. November stets das Bild der zerstörten Synagoge an die Hauswand des Bunkers projiziert. Diese Projektion zeigt das Bild der ehemaligen Synagoge, die an dieser Stelle stand, eindrucksvoll. Mit moderner Lichttechnik könnte hier eine dauerhafte Lichtinstallation der zerstörten Synagoge geschaffen werden. So würde dem Wunsch des Ortsbeirats 6 nach einer Umgestaltung des Platzes vor der ehemaligen Synagoge in einem ersten Schritt Rechnung getragen werden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. Mai 2008OFOF 862/6Lichtinstallation am Platz vor der ehemaligen Synagoge in HöchstOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, CDU, SPD
- 3. Juni 2008Sie sind hierOAOA 675Lichtinstallation am Platz vor der ehemaligen Synagoge in HöchstAnregung
- 14. November 2008Antwort des Magistrats · nach 26 WochenBB 751Lichtinstallation am Platz vor der ehemaligen Synagoge in HöchstMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP; FAG (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) REP und NPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF und ÖkoLinX-ARL gegen REP und NPD (= Ablehnung); FAG (= Enthaltung)