Lichtinstallation am Platz vor der ehemaligen Synagoge in Höchst
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Der Ortsbeirat hatte in seiner Anregung OA 249 vom 19.06.2007 bereits darum gebeten, dass der Platz vor der ehemaligen Synagoge umgestaltet wird, um dem Gedenken an die Gräuel und die Zerstörung der Höchster Synagoge am 9. und 10. November 1938 einen würdigen Rahmen zu geben. Bei der Gedenkveranstaltung, die die Initiative „Juden in Höchst" seit über 20 Jahren veranstaltet, wurde in den letzten Jahren am 9. November stets das Bild der zerstörten Synagoge an die Hauswand des Bunkers projiziert. Diese Projektion zeigt das Bild der ehemaligen Synagoge, die an dieser Stelle stand, eindrucksvoll. Mit moderner Lichttechnik könnte hier eine dauerhafte Lichtinstallation der zerstörten Synagoge geschaffen werden. So würde dem Wunsch des Ortsbeirats 6 nach einer Umgestaltung des Platzes vor der ehemaligen Synagoge in einem ersten Schritt Rechnung getragen werden.
Inhalt
Antrag vom 18.05.2008, OF 862/6
Betreff:
Lichtinstallation am Platz vor der ehemaligen Synagoge in Höchst
Der Ortsbeirat 6 möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen, der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, wie eine Lichtinstallation am Platz vor der ehemaligen Synagoge anzubringen wäre. Diese Lichtinstallation soll an der Wand des Bunkers an der Storchengasse/Schleifergasse bei Dunkelheit das Bild der zerstörten Synagoge zeigen.
Begründung:
Der Ortsbeirat hatte in seiner Anregung OA 249 vom 19.06.2007 bereits darum gebeten, dass der Platz vor der ehemaligen Synagoge umgestaltet wird, um dem Gedenken an die Gräuel und die Zerstörung der Höchster Synagoge am 9. und 10. November 1938 einen würdigen Rahmen zu geben.
Bei der Gedenkveranstaltung, die die Initiative "Juden in Höchst" seit über 20 Jahren veranstaltet, wurde in den letzten Jahren am 9. November stets das Bild der zerstörten Synagoge an die Hauswand des Bunkers projiziert. Diese Projektion zeigt das Bild der ehemaligen Synagoge, die an dieser Stelle stand, eindrucksvoll. Mit moderner Lichttechnik könnte hier eine dauerhafte Lichtinstallation der zerstörten Synagoge geschaffen werden. So würde dem Wunsch des Ortsbeirats 6 nach einer Umgestaltung des Platzes vor der ehemaligen Synagoge in einem ersten Schritt Rechnung getragen werden.
Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. Mai 2008Sie sind hierOFOF 862/6Lichtinstallation am Platz vor der ehemaligen Synagoge in HöchstOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, CDU, SPD
- 3. Juni 2008OAOA 675Lichtinstallation am Platz vor der ehemaligen Synagoge in HöchstAnregung
- 14. November 2008Antwort des Magistrats · nach 26 WochenBB 751Lichtinstallation am Platz vor der ehemaligen Synagoge in HöchstMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme