Drohnen statt Dröhnen: Ersetzen von Hubschrauberberichterstattung durch Drohnenberichterstattung bei Großveranstaltungen
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Anregung vom 19.02.2019, OA 362 entstanden aus Vorlage: OF 864/1 vom 03.02.2019
Betreff: Drohnen statt Dröhnen: Ersetzen von Hubschrauberberichterstattung durch Drohnenberichterstattung bei Großveranstaltungen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, dafür Sorge zu tragen, dass Großveranstaltungen im Bereich des Ortsbezirks 1 zu Berichterstattungszwecken (Film- und Fernsehaufnahmen etc. aus der Luft) künftig nicht mehr von Hubschraubern, sondern stattdessen von zeitgemäßen, kleinen, leisen und umweltfreundlichen Drohnen begleitet werden.
Begründung: Meist finden die Veranstaltungen an Sonntagen statt, für die ein besonders hoher Maßstab an den Lärmschutz anzusetzen ist, da die meisten Menschen sich an diesem Tag von der Arbeit erholen wollen. Stundenlange Hubschrauberflüge über dem bewohnten Stadtzentrum zeugen von einer gewissen Respektlosigkeit der arbeitenden Bevölkerung gegenüber. Inzwischen gibt es mit den Drohnen eine (in verschiedenen Kontexten) erprobte Alternativtechnologie zum Kamerahubschrauber, die viel weniger umweltverschmutzend ist (vor allem im Hinblick auf Schall, aber auch Abgase). Darum soll die Stadt auch verlangen, dass sie eingesetzt wird. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. Februar 2019OFOF 864/1Drohnen statt Dröhnen: Ersetzen von Hubschrauberberichterstattung durch Drohnenberichterstattung bei GroßveranstaltungenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 19. Februar 2019Sie sind hierOAOA 362Drohnen statt Dröhnen: Ersetzen von Hubschrauberberichterstattung durch Drohnenberichterstattung bei GroßveranstaltungenAnregung
- 24. Juni 2019Antwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 1190Drohnen statt Dröhnen: Ersetzen von Hubschrauberberichterstattung durch Drohnenberichterstattung bei GroßveranstaltungenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD (= Annahme) sowie LINKE., FDP, BFF und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Annahme)