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Machbarkeitsstudie zur BAB 5

Vorlagentyp: OA
2 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Ortsbeirat 7 schlägt vor, den zehnspurigen Ausbau der A 5 abzulehnen, da dieser in Zeiten der Klimakrise nicht vertretbar ist. Der Magistrat soll die Ablehnung an die Autobahn GmbH und das Bundesministerium für Digitales und Verkehr übermitteln und rechtliche Schritte prüfen, um den Ausbau zu verhindern.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Anregung

In einem Zeitungsbericht der Frankfurter Rundschau vom 21.10.2022 "Zehn Spuren auf der A 5 sind machbar" war zu lesen, dass die Autobahn GmbH den Ausbau der A 5 für machbar hält.

Gleichzeitig hat der Mobilitätsdezernent noch im Ausschuss für Mobilität und Smart City am 7. November erklärt, dass er keine Kenntnis von Inhalten der Machbarkeitsstudie habe und bestrebt sei, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sowie die Position der Autobahnverwaltung in Erfahrung zu bringen.

In Zeiten der Klimakrise sowie der angestrebten Verkehrswende ist eine Ausbauplanung auf zehn Fahrspuren nicht vertretbar sowie den Bürgerinnen und Bürgern nicht zu vermitteln.

Vor diesem Hintergrund bekräftigt der Ortsbeirat 7 die Ablehnung des zehnspurigen Ausbaus der A 5.

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Unabhängig von den Ergebnissen einer Machbarkeitsstudiewird der zehnspurige Ausbau der A 5 abgelehnt.
  2. Der Magistrat wird aufgefordert, diese Ablehnung der Autobahn GmbH und dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr zu übermitteln und alle rechtlichen Schritte zu überprüfen, um einen möglichen Ausbau zu verhindern. Außerdem wird der Magistrat beauftragt, Kontakt mit der Bundesregierung aufzunehmen mit dem Ziel, dass der Ausbau der A 5 im Frankfurter Raum aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen wird.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. November 2022OFOF 228/7Machbarkeitsstudie zur BAB 5Ortsbeiratsantrag · SPD
  2. 29. November 2022Sie sind hier
    OAOA 280Machbarkeitsstudie zur BAB 5
    Anregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OAAnregung an die Stadtverordnetenversammlung

Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
  3. 3Ausschüsse beraten & empfehlen
  4. 4Plenum entscheidet
  5. 5Magistrat setzt um

Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 14 · 23.01.2023
TO I, TOP 28
Angenommen
Der Vorlage OA 280 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass sich der Punkt 2. ausschließlich auf den zehnspurigen Ausbau der BAB 5 bezieht. Der achtspurige Ausbau ist hiervon nicht betroffen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltGartenpartei
Ablehnung:
CDUBFF-BIGLinkeÖkoLinX-ELFFRAKTIONAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und BFF-BIG (= Ablehnung) sowie LINKE, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Ablehnung) Gartenpartei (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 19 · 02.02.2023
TO II, TOP 49
Angenommen
Der Vorlage OA 280 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass sich der Punkt 2. ausschließlich auf den zehnspurigen Ausbau der BAB 5 bezieht. Der achtspurige Ausbau ist hiervon nicht betroffen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIGLinkeÖkoLinX-ELFFRAKTIONGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Ablehnung) sowie LINKE., ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme ohne Zusatz)

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