Gestaltungskonzept für den Oeder Weg Vorschlag zur Zielplanung .Alleenstraße.
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Vorschlag zur Zielplanung "Alleenstraße"
Inhalt
Anregung vom 19.10.2000, OA 1689
entstanden aus Vorlage:
OF 530/3 vom 09.03.2000
Betreff:
Gestaltungskonzept für den Oeder Weg
Vorschlag zur Zielplanung "Alleenstraße"
Dies vorausgeschickt, möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert:
- Die Verkehrssituation im Oeder Weg wird so neu geordnet, dass sie den Interessen vielerlei Beteiligter - unmittelbare Anwohner, Geschäftsleute und Kunden - sowie der Umgebung gerecht wird. Dazu wird eine Planung zur Neugestaltung des Oeder Weges entwickelt, der folgende Anforderungen zu Grunde gelegt werden: 1. Veränderungen am Oeder Weg müssen stets auf ihre Auswirkungen auf die umliegenden kleinen Straßen des Gesamtgebietes untersucht werden. Eine Verbesserung der Situation im Oeder Weg einseitig auf Kosten der Umgebung darf es nicht geben. 2. Der Oeder Weg als Quartierserschließungsstraße bleibt erhalten. Seine Erreichbarkeit als Einkaufsstraße wird nicht beeinträchtigt. 3. Steigerung der Verkehrssicherheit durch Verlangsamung des Verkehrs und geordnetes Parken. 4. Möglichkeiten zum Überqueren der Fahrbahn für Fußgänger sind zu verbessern. Verbesserung der Aufenthaltsfunktion für Passanten durch ausreichend breite Fußgängerwege und Begrünung. 5. Der Nachfrage nach Parkplätzen sowie Ladezonen muss Rechnung getragen werden. 6. Die räumlichen Voraussetzungen für den Verkehr der Buslinie müssen weiterhin gegeben sein. 7. Verbesserung des Straßenbildes.
- Die Zielplanung "Alleenstraße Oeder Weg" ist vom Magistrat als Planungsvorschlag beim Erstellen einer Planungsvorlage zu berücksichtigen. Das Planungskonzept "Alleenstraße Oeder Weg" umfasst folgende aufeinander abgestimmte Maßnahmen (siehe beiliegende Planzeichnung): 1. Die bisherige Verkehrsführung am Oeder Weg wird beibehalten. Dadurch werden Verkehrsverdrängungen in benachbarte kleine Straßen vermieden. 2. Die Fahrbahn wird unter Beibehaltung der gegenwärtigen Fahrspuren verengt. Im südlichen Bereich mit einspuriger Verkehrsführung auf 4,5 Meter, bei Begegnungsverkehr auf 6,5 Meter reine Fahrgasse. Bei einigen Kreuzungen (zum Beispiel Glauburgstraße) erfolgt eine Ausweitung dieser Breite zur Schaffung von Abbiegespuren (Aufstellungsräume). Die Verengung der Fahrbahn führt zu einer Verlangsamung des Verkehrs und damit zu mehr Verkehrssicherheit, die Straße wird für reinen Durchgangsverkehr unattraktiver. Der gewonnene Straßenraum kann zu anderen Zwecken im Rahmen der Erhöhung der Aufenthaltsqualität (siehe folgende Punkte) genutzt werden. 3. Es werden leichte Aufpflasterungen oder farbliche Markierungen auf der Fahrbahn angebracht. Der Verkehr wird dadurch verlangsamt und das Überqueren der Fahrbahn für Fußgänger erleichtert. Diese Merkmale können auch direkt als Fußgängerüberweg gestaltet werden. 4. Es werden zusätzliche Fußgängerüberwege und Querungshilfen geschaffen. 5. Im südlichen Abschnitt bis zur Querstraße wird die Fahrbahn einmal zur Verlangsamung des Verkehrs über eine Wegstrecke von zirka 60 Meter verschwenkt. In Verbindung mit der dortigen Anordnung der Häuserfront ergibt sich zusätzlich ein städtebaulicher Erlebnisraum. 6. Verbreiterung der Gehwege vor allem im unteren und mittleren Oeder Weg zwischen Eschenheimer Anlage und Oberweg. Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität werden verbessert. 7. Das Parken wird größtenteils in Stellparkbuchten angeordnet. Durch Schrägparkplätze in geeigneten Abschnitten und zusätzliche Parkstände bleibt bei der Neugestaltung die Anzahl der Parkplätze erhalten. 8. Es werden Ladezonen für die Geschäftsandienung geschaffen. Dadurch wird der Aufenthalt von Lastkraftwagen zur Anlieferung auf der Fahrbahn vermindert und die Verkehrssicherheit erhöht. Außerhalb von festzulegenden Anlieferungszeiten können die Ladezonen als Parkraum genutzt werden. 9. Alleenartiger Charakter des Oeder Weges durch eine durchgehende Begrünung mit Straßenbäumen (zirka 270 Stück). Die Aufenthaltsqualität und das städtebauliche Wohnumfeld werden dadurch entscheidend attraktiver. Besonders zu erwähnen ist die Möglichkeit der abschnittsweisen Umsetzung der Planung. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 3
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. März 2000OFOF 530/3Gestaltungskonzept für den Oeder Weg Vorschlag zur Zielplanung .Alleenstraße.Ortsbeiratsantrag · CDU
- 19. Oktober 2000Sie sind hierOAOA 1689Gestaltungskonzept für den Oeder Weg Vorschlag zur Zielplanung .Alleenstraße.Anregung
- 23. April 2001Antwort des Magistrats · nach 59 WochenBB 312Gestaltungskonzept für den Oeder Weg Vorschlag zur Zielplanung .Alleenstraße.Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, GRÜNE und F.D.P. gegen SPD (= vereinfachtes Verfahren) und REP (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, SPD und F.D.P. gegen GRÜNE und REP (= Annahme)