Runder Tisch S-Bahnhof Höchst
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenInhalt
Anregung vom 10.01.2011, OA 1248 entstanden aus Vorlage: OF 1656/6 vom 12.12.2010
Betreff: Runder Tisch S-Bahnhof Höchst Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, einen öffentlich tagenden Runden Tisch "S-Bahnhof Höchst" in Höchst zu organisieren, an den alle an der Aufwertung der Bahnhofsgebäude bzw. der Bahnhofsvorplätze sowie der Herstellung der Barrierefreiheit beteiligten Stellen der Deutschen Bahn, des RMV und der zuständigen städtischen Dezernate kompetente Vertreter entsenden, die dort mit Vertretern des Ortsbeirats und mit Bürgern aus Höchst mit dem Ziel zusammen kommen, konstruktiv und offen die längst überfällige Umgestaltung des S-Bahnhofs Höchst so weit voranzubringen, dass eine Einigung über die Umsetzung möglichst innerhalb des kommenden Jahres herbeigeführt werden kann. Die getroffene Einigung ist dann den verantwortlichen Gremien bei Bahn, RMV und Stadt zur endgültigen Beschlussfassung vorzulegen.
Begründung: 1997 wurde ein Entwicklungsplan für S-Bahnhöfe in Hessen auf den Weg gebracht, der dazu führen sollte, dass auch in Frankfurt Bahnhöfe erneuert bzw. barrierefrei umgebaut werden. In ganz Frankfurt ist seither nur die ehemalige Station Sportfeld am WM-Stadion fertig geworden, was aber auf die Fußball-WM 2006 zurückzuführen ist. Sonst wird zurzeit nur der Bahnhof Rödelheim umgebaut. Im Frankfurter Westen ist der Bahnhof Höchst ein besonders anschauliches Beispiel dafür, wie dringend der Handlungsbedarf ist. Seit 1997 liegen noch immer keine greifbaren Ergebnisse vor. Dabei laufen seit Jahren Gespräche zwischen städtischen Stellen und der Deutschen Bahn. Im Fall des Bahnhofs Höchst ist die Ankündigung, dass frühestens 2014 mit dem Umbau der Zugänge zu den Bahnsteigen begonnen werden soll, zurzeit auch nicht mehr als eine Ankündigung, deren Einlösung noch ungewiss ist. Die Umgestaltung des Bahnhofsgebäudes sowie auch des Vorplatzes ist noch völlig ungeklärt. Das jüngste Engagement von Bürgern in Höchst hat jetzt schon eine gewisse Bewegung gezeigt. Ein Runder Tisch in der o.g. Form würde die Sache aber sicher noch besser voranbringen. Alle Beteiligten würden sich gegenüber sitzen und direkt miteinander reden, Fragen könnten direkt geklärt werden. Die oft undurchschaubaren Zuständigkeiten sowie die umständlichen und zeitraubenden Wege zwischen den Beteiligten würden wegfallen oder zumindest abgekürzt. Auch wären die beteiligten Stellen gezwungen, ständig ihr Handeln öffentlich zu rechtfertigen. Die Mandatsträger könnten unter direkter Beteiligung der Bürger moderieren und forcieren. Der Schlichtungs-Prozess von Stuttgart 21 kann hier als positives Beispiel dienen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. Dezember 2010OFOF 1656/6Runder Tisch S-Bahnhöfe im Frankfurter WestenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 10. Januar 2011OAOA 1249Runder Tisch S-Bahnhof GriesheimAnregung
- 10. Januar 2011Sie sind hierOAOA 1248Runder Tisch S-Bahnhof HöchstAnregung
- 2. September 2011Antwort des Magistrats · nach 38 WochenBB 351Runder Tisch S-Bahnhof HöchstMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, FAG und FREIE WÄHLER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FAG und FREIE WÄHLER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Bunte