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Anbindung Frankfurts an das Wasserstoff-Regionalnetz

Vorlagentyp: NRCDU
65 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Prüfung und Berichterstattung über die Anbindung Frankfurts an das Wasserstoff-Regionalnetz. Dies ist notwendig, um den steigenden Bedarf an Wasserstoff als klimafreundlichen Energieträger zu decken und die Infrastruktur entsprechend zu fördern.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten,

  1. welchen Trassenverlauf der zum Industriepark Höchst vorgesehene Abzweig von dem geplanten Wasserstoff-Regionalnetz "Rh2ein-Main-Connect" haben wird und in welchem Umfang neue Leitungen erforderlich sind;
  2. mit welchen Kosten für diesen ersten Teilabschnitt zu rechnen und wie die Finanzierung unter den Regionalversorgern aufgeteilt ist;
  3. welche ergänzenden privaten oder öffentlichen Förder- und Finanzierungsprogramme, auch von der Stadt Frankfurt, zur Anbindung Frankfurts an das Wasserstoff-Regionalnetz geplant sind und wann diese voraussichtlich zur Verfügung stehen.

Begründung

Industrie und Versorger gehen für die nahe Zukunft von einem hohen Bedarf an Wasserstoff aus, der als fossilfreier Energieträger klimafreundlich Strom und Wärme liefert. Laut Magistratsbericht B 114 vom 15.03.2024 wird das vom Bund bis 2032 geplante Wasserstoff-Kernnetz, das Häfen, Industrie, Speicher und Kraftwerke verbinden soll, bis zum Industriepark Höchst geführt. Der dazu nötige Netzbau ist für die Verfügbarkeit des Wasserstoffs nötig und sollte nicht nur von den Kunden der Energieversorger, sondern auch als Infrastrukturmaßnahme und Wirtschaftsförderung von der öffentlichen Hand zügig mitfinanziert werden. Zudem muss klarwerden, welchen konkreten Trassenverlauf die neuen H2-Leitungen auf Frankfurter Stadtgebiet haben, die nach Mitteilung der Versorger bereits in den nächsten vier Jahren entstehen sollen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 12. Juni 2024Sie sind hier
    NRNR 966Anbindung Frankfurts an das Wasserstoff-Regionalnetz
    STVV-Antrag · CDU
  2. 12. September 2025Antwort des Magistrats · nach 65 WochenBB 346Anbindung Frankfurts an das Wasserstoff-RegionalnetzMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 29 · 03.09.2024
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 966 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeFRAKTION
Sonstige:
AfD (Annahme)ÖkoLinX-ELF (Annahme)BFF-BIG (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, Linke und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme)

Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 33 · 11.02.2025
TO I, TOP 3
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 966 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Ablehnung)

Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 37 · 17.06.2025
TO I, TOP 3
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 966 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPBFF-BIGAfDVoltFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION

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