Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

ÖPNV im Norden sichern - Belastungen für die S 6-Fahrgäste verringern

Vorlagentyp: NRFRANKFURTER
2 Stationen im Verfahren4 SitzungenAbgelehnt

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

die S 6-Fahrgäste verringern Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Bericht B 276 wird zurückgewiesen.
  2. Der Magistrat entwirft umgehend ein fahrgastfreundliches Konzept zur Beförderung der Fahrgäste während der Brückensperrung der Nidda-Brücke in Harheim.
  3. Der Magistrat informiert umgehend über die Planungen zum Brückenbauwerk am S-Bahnhof Berkersheim. Begründung: Dass der erforderliche Ausbau der Main-Weser-Bahn, der der S6 eigene Gleise und damit endlich pünktliche und kürzere Fahrzeiten ermöglicht, mit möglichst geringen Belastungen für Anwohner-Innen und Fahrgäste einher gehen muss, sollte Konsens sein bei den Frankfurter Verkehrspoliti-kerInnen. Aber das Gegenteil scheint der Fall. Die im Frankfurter Norden gelegenen Stadtteile Harheim und Nieder-Erlenbach sind nur über Buslinien (die außerhalb der Pendlerzeiten nur 2 x pro Stunde fahren) an den städtischen Schienenverkehr angebunden. Wir hatten deshalb in unserem Antrag NR 667 vom 8.10.2018 den Magistrat gefragt, wie während der mehrmonatigen Sperrung der Niddabrücke, die die Busse auf ihrer Fahrt zum S-Bahnhof Berkersheim befahren, der Strecken-verlauf der Linie 25 sein wird. Fast ein Jahr hat sich der Magistrat für eine Antwort Zeit genommen, die man nicht anders als einen Schlag ins Gesicht aller ÖPNV-NutzerInnen im Frankfurter Norden bezeichnen kann: Die Buslinie 25 soll während der Brückensperrung stillgelegt werden. Allein in der Zeit von 7 bis 9 Uhr fahren 16 Kleinbusse von Nieder-Erlenbach über Harheim zum Bahnhof Berkersheim und transportieren ca. 400 Fahrgäste. Der Vorschlag des Magistrats, die Fahrgäste mögen mit der Linie 28 nach Kalbach fahren und dort in die U2 umsteigen, verkennt zum einen, dass diese Linie die SchülerInnen zum Gymnasium Riedberg und zu den weiterführenden Schulen anderer Stadtteile befördert und deshalb die Busse morgens bereits ausgelastet sind. Zum anderen übersieht dieser Vorschlag jene Fahrgäste, die an der Messe aussteigen oder am Bahnhof West oder Hauptbahnhof zu ihrem Zielbahnhof umsteigen. Für Fahrgäste aus Harheim, die z.B. zum Hauptbahnhof müssen, führt der Magistratsvorschlag, mit dem Bus 28 erst nach Nieder-Erlenbach zu fahren, um dort mit dem Bus 65 in 14 Minuten zum Bahnhof Bad Vilbel zu tuckeln, zu einem unzumutbaren Umweg. Wer kann, wird also auf das Auto umsteigen - nicht freiwillig, sondern gezwungen von einer desinteressierten Verkehrspolitik.

Inhalt

Antrag vom 03.09.2019, NR 958

Betreff: ÖPNV im Norden sichern - Belastungen für die S 6-Fahrgäste verringern Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Bericht B 276 wird zurückgewiesen.
  2. Der Magistrat entwirft umgehend ein fahrgastfreundliches Konzept zur Beförderung der Fahrgäste während der Brückensperrung der Nidda-Brücke in Harheim.
  3. Der Magistrat informiert umgehend über die Planungen zum Brückenbauwerk am S-Bahnhof Berkersheim. Begründung: Dass der erforderliche Ausbau der Main-Weser-Bahn, der der S6 eigene Gleise und damit endlich pünktliche und kürzere Fahrzeiten ermöglicht, mit möglichst geringen Belastungen für Anwohner-Innen und Fahrgäste einher gehen muss, sollte Konsens sein bei den Frankfurter Verkehrspoliti-kerInnen. Aber das Gegenteil scheint der Fall. Die im Frankfurter Norden gelegenen Stadtteile Harheim und Nieder-Erlenbach sind nur über Buslinien (die außerhalb der Pendlerzeiten nur 2 x pro Stunde fahren) an den städtischen Schienenverkehr angebunden. Wir hatten deshalb in unserem Antrag NR 667 vom 8.10.2018 den Magistrat gefragt, wie während der mehrmonatigen Sperrung der Niddabrücke, die die Busse auf ihrer Fahrt zum S-Bahnhof Berkersheim befahren, der Strecken-verlauf der Linie 25 sein wird. Fast ein Jahr hat sich der Magistrat für eine Antwort Zeit genommen, die man nicht anders als einen Schlag ins Gesicht aller ÖPNV-NutzerInnen im Frankfurter Norden bezeichnen kann: Die Buslinie 25 soll während der Brückensperrung stillgelegt werden. Allein in der Zeit von 7 bis 9 Uhr fahren 16 Kleinbusse von Nieder-Erlenbach über Harheim zum Bahnhof Berkersheim und transportieren ca. 400 Fahrgäste. Der Vorschlag des Magistrats, die Fahrgäste mögen mit der Linie 28 nach Kalbach fahren und dort in die U2 umsteigen, verkennt zum einen, dass diese Linie die SchülerInnen zum Gymnasium Riedberg und zu den weiterführenden Schulen anderer Stadtteile befördert und deshalb die Busse morgens bereits ausgelastet sind. Zum anderen übersieht dieser Vorschlag jene Fahrgäste, die an der Messe aussteigen oder am Bahnhof West oder Hauptbahnhof zu ihrem Zielbahnhof umsteigen. Für Fahrgäste aus Harheim, die z.B. zum Hauptbahnhof müssen, führt der Magistratsvorschlag, mit dem Bus 28 erst nach Nieder-Erlenbach zu fahren, um dort mit dem Bus 65 in 14 Minuten zum Bahnhof Bad Vilbel zu tuckeln, zu einem unzumutbaren Umweg. Wer kann, wird also auf das Auto umsteigen - nicht freiwillig, sondern gezwungen von einer desinteressierten Verkehrspolitik.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 05.08.2019, B 276 Zuständige Ausschüsse: Verkehrsausschuss Beratung im Ortsbeirat: 13, 14 Versandpaket: 04.09.2019

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. August 2019BB 276S 6 während des Ausbaus: ÖPNV im Frankfurter Norden sichernMagistratsbericht
  2. 3. September 2019Sie sind hier
    NRNR 958ÖPNV im Norden sichern - Belastungen für die S 6-Fahrgäste verringern
    STVV-Antrag · FRANKFURTER

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
OBR 13
Sitzung 34 · 10.09.2019
TO I, TOP 14
Zur Kenntnis
Anregung OA 453 2019 1. Die Vorlage B 276 wird unter Hinweis auf OA 453 zurückgewiesen. 2. Die Vorlage NR 958 dient zur Kenntnis. 3. Die Vorlage OF 239/13 wird als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
Alle
zu 3)
Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Einstimmige Annahme

OBR 14
Sitzung 34 · 16.09.2019
TO I, TOP 20
Angenommen
Anregung OA 463 2019 1. Die Vorlage B 276 wird zurückgewiesen. 2. Der Vorlage NR 958 wird zugestimmt. 3. Die Vorlage OF 209/14 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass die Ziffer 3. gestrichen wird.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
Alle
zu 3)
Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Einstimmige Annahme

Verkehrsausschusses
Sitzung 34 · 29.10.2019
TO I, TOP 27
Abgelehnt
Punkt 2: Die Vorlage NR 958 wird abgelehnt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (4 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Die Vorlage B 276 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 958 wird abgelehnt. 3. a) Die Ziffer 1. der Vorlage OA 453 wird abgelehnt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage OA 453 wird im vereinfachtes Verfahren erledigt. 4. a) Die Ziffer 1. der Vorlage OA 463 wird abgelehnt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage OA 463 wird im vereinfachtes Verfahren erledigt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF gegen LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER (= Zurückweisung) zu 2. Ziffer 1.: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BFF und FRAKTION gegen AfD, LINKE. und FRANKFURTER (= Annahme) Ziffern 2. und 3.: CDU, SPD, GRÜNE und FRAKTION gegen AfD, LINKE., BFF und FRANKFURTER (= Annahme) sowie FDP (= Prüfung und Berichterstattung) zu 3. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, FDP und BFF gegen AfD (= vereinfachtes Verfahren) sowie LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme) zu b) CDU, SPD, GRÜNE und AfD gegen LINKE., BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme) sowie FDP (= Prüfung und Berichterstattung) zu 4. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, FDP und BFF gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme) zu b) CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (B 276 = Zurückweisung, NR 958, OA 453 und OA 463 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 37 · 07.11.2019
TO II, TOP 56
Abgelehnt
Punkt 2: Die Vorlage NR 958 wird abgelehnt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (4 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Die Vorlage B 276 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 958 wird abgelehnt. 3. a) Die Ziffer 1. der Vorlage OA 453 wird abgelehnt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage OA 453 wird im vereinfachten Verfahren erledigt. 4. a) Die Ziffer 1. der Vorlage OA 463 wird abgelehnt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage OA 463 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF gegen LINKE., FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. Ziffer 1.: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BFF und FRAKTION gegen AfD, LINKE., FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) Ziffern 2. und 3.: CDU, SPD, GRÜNE und FRAKTION gegen AfD, LINKE., BFF, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie FDP (= Prüfung und Berichterstattung) zu 3. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, FDP und BFF gegen AfD (= vereinfachtes Verfahren) sowie LINKE., FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) zu b) CDU, SPD, GRÜNE und AfD gegen LINKE., BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie FDP (= Prüfung und Berichterstattung) zu 4. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, FDP und BFF gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) zu b) CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen