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Kühlung und Wasserspeicherung: Hydroaktive Fassaden

Vorlagentyp: NRCDU
24 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die aktive Verfolgung und Bewertung von hydroaktiven Fassaden durch den Magistrat, um deren Praxistauglichkeit zu prüfen. Ziel ist es, den Einsatz dieser Fassaden in Frankfurt zu fördern, um Regenwasser zu speichern und die städtische Kühlung zu verbessern. Dies soll zur Klimaanpassung und zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Stadt beitragen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, die Tests einer hydroaktiven Gebäudefassade durch die Universität Stuttgart aktiv zu verfolgen und hinsichtlich der Praxistauglichkeit dieser Fassadenelemente zu bewerten. Darüber ist der Stadtverordnetenversammlung zu berichten. Sollten sich die bisherigen positiven Erfahrungen hinlänglich bestätigen, ist der Magistrat aufgefordert, den Einsatz von hydroaktiven Fassaden in Frankfurt voranzubringen:

  1. Ein geeignetes städtisches Gebäude wird mit einer hydroaktiven Fassade versehen.
  2. Der Magistrat geht aktiv auf Eigentümer von Hochhausgrundstücken zu, um bei anstehenden Sanierungen oder bei Neubauten für hydroaktive Fassaden zu werben. Dabei ist auch zu prüfen, ob bei Befreiungen von planungsrechtlichen Vorgaben hydroaktive Fassaden als gemeinwohlnützlicher Ausgleich herangezogen werden können.
  3. Bei Bauberatungen ist über die Vorteile hydroaktiver Fassaden zu informieren.

Begründung

Die Universität Stuttgart hat ein leichtes textiles, hydroaktives Fassadenelement entwickelt, das Regenwasser auffängt. Das so zurückgehaltene Wasser kann als Brauchwasser im Gebäude verwendet werden und den Trinkwasserverbrauch reduzieren, und/oder gespeichert und in Hitzeperioden in das Fassadenelement zurückgeleitet werden und so nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch den umgebenden Stadtraum kühlen. Außerdem wird bei Starkregen die Kanalisation entlastet. Erste Tests sind vielversprechend und lassen eine praxistaugliche Anwendung erwarten, die eine Überhitzung des Stadtraums vermeidet und die die notwendige Klimaanpassung zum Erhalt von guten innerstädtischen Lebensbedingungen voranbringt. Dabei haben Hochhäuser besonders hohe Potentiale zur Nutzung von hydroaktiven Fassaden, da bei zunehmender Höhe mehr Regen von der Fassade aufgenommen wird als über gleich große Dächer und die hohen Windgeschwindigkeiten den durch die Verdunstung hervorgerufenen kühlenden Effekt verstärken. So entsteht ein den umgebenden Stadtraum kühlender Luftstrom. Wenn sich die Testergebnisse bestätigen, sollten die Vorteile hydroaktive Fassaden auch in Frankfurt genutzt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. April 2024Sie sind hier
    NRNR 931Kühlung und Wasserspeicherung: Hydroaktive Fassaden
    STVV-Antrag · CDU
  2. 11. Oktober 2024Antwort des Magistrats · nach 24 WochenBB 392Kühlung und Wasserspeicherung: Hydroaktive FassadenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 27 · 27.05.2024
TO I, TOP 8
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 931 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPAfDVolt
Ablehnung:
CDULinkeÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Sonstige:
Gartenpartei (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU (= Annahme), Linke und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 27 · 04.06.2024
TO I, TOP 13
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 931 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVolt
Ablehnung:
CDUÖkoLinX-ELF
Sonstige:
AfD (Prüfung und Berichterstattung)FRAKTION (Prüfung und Berichterstattung)BFF-BIG (Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten)Gartenpartei (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke und Volt gegen CDU (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) Gartenpartei (= Annahme)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 30 · 05.11.2024
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Es dient zur Kenntnis, dass der Magistrat zwischenzeitlich einen Bericht (B 392 vom 11.10.2024) vorgelegt hat. Beschlussausfertigung(en): § 4733,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

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