Umbau Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof: Taunusstraße
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Zusammenfassung
Der Antrag sieht den viergleisigen Ausbau der Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof vor, um den ÖPNV in Frankfurt zu verbessern und den Autoverkehr zu reduzieren. Die Umgestaltung der Taunusstraße wird abgelehnt, da eine Vorplanung und Verkehrsuntersuchung erforderlich sind, um die Auswirkungen auf das Verkehrsnetz zu bewerten.
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Gallusanlage — 11 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 15.09.2026.
- Hundefreilauffläche in der Innenstadt schaffen – mögliche Standorte prüfen15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Nutzung der Kaiserstraße: Gastronomie, Fußverkehr und andere18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Jürgen-Ponto-Platz und zukünftige Baustelle für das Projekt Gallusanlage 818.08.2026 · V (Auskunftsersuchen)
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Neues zu Gallusanlage per E-MailAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
- Den Ziffern I, II, III
- a), III
- c), III
- d)und IV - X des Magistratsvortrags M 17 vom 08.03.2024 "4-gleisiger Ausbau der Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof und Umbau des Verkehrsraums am Hauptbahnhofsvorplatz . ." wird zugestimmt.
- Die Ziffer III b) - Umgestaltung der Taunusstraße - wird abgelehnt. Der Magistrat wird aufgefordert, zur Umgestaltung der Taunusstraße zunächst eine Vorplanung vorzulegen, die die Ergebnisse der geplanten Verkehrsuntersuchung über die Auswirkungen des Ausbaus der Straßenbahnhaltestelle auf die Straße Am Hauptbahnhof, das quartiersübergreifende Verkehrsnetz (Gutleutstraße, Basler Platz, Taunusanlage, Gallusanlage) und das Bahnhofsviertel berücksichtigt.
- Der Magistrat wird aufgefordert, künftig erst dann Vorlagen zu Vorplanungen oder zur Beauftragung von Bau- und Finanzierungsvorlagen mit verkehrsrelevanten Inhalten der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen, wenn diesen Planungen aussagekräftige Verkehrskonzepte, aus denen Kapazitätsveränderungen, Verkehrsverlagerungen und Verkehrslenkungsmaßnahmen hervorgehen, zugrunde liegen.
Begründung
Um den Autoverkehr in Frankfurt zu verringern, ist ein weiterer Ausbau des ÖPNV dringend notwendig. Dazu gehört auch, Schwachstellen in der Infrastruktur zu beseitigen, die zusätzliche ÖPNV-Angebote behindern. Eine solcher Flaschenhals ist die nur zweigleisige Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof, über die ein dichterer Takt der dort bereits verkehrenden Straßenbahnlinien oder die Aufnahme einer weiteren Straßenbahnlinie wie mit dem Nahverkehrsplan beschlossen nicht mehr abgewickelt werden kann. Der viergleisige Ausbau der Straßenbahnhaltestelle ist daher richtig. Ein grundlegender Mangel der vorgelegten Vorplanung und der daraus abgeleiteten weiteren verkehrlichen und stadtgestalterischen Umgestaltungen der Taunusstraße und im gesamten Bahnhofsviertel liegt in dem Fehlen einer Verkehrsuntersuchung über die Auswirkungen des Ausbaus der Straßenbahnhaltestelle auf das umgebende Straßennetz, das quartiersübergreifende Bedeutung hat. Die Verkehrsuntersuchung wird erst mit dem Beschluss zum M-Vortrag beauftragt. Die Kapazitätsveränderungen der betroffenen Straßen, Verlagerungseffekte und notwendige und sinnvolle verkehrslenkende Maßnahmen sind also noch nicht bekannt. Dennoch soll bereits jetzt ein Beschuss zur Umgestaltung der Taunusstraße herbeigeführt werden. Da ein verkehrliches und stadtplanerisches Gesamtkonzept aber die Grundlage einer überzeugenden und tragfähigen Planung ist, ist es nicht sachgerecht und vernünftig, bereits jetzt weitergehende Festlegungen für die Taunusstraße und das Bahnhofsviertel zu treffen. Vielmehr muss zunächst eine Vorplanung vorgelegt werden, die die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung berücksichtigt. Es ist nicht das erste Mal, dass der Magistrat weitreichende Entscheidungen bei verkehrsrelevanten Vorhaben ohne das Vorliegen von Verkehrsuntersuchungen trifft oder beschlossen haben will. Das widerspricht einem professionellen Vorgehen und erweckt den Anschein von nicht sachlich motivierten Vorgehensmustern. Das muss sich künftig ändern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. März 2024MM 174-gleisiger Ausbau der Straßenbahnhaltestelle „Hauptbahnhof“ und Umbau des Verkehrsraums am Hauptbahnhofsvorplatz hier: Genehmigung der Vorplanung und Freigabe von Planungsmitteln sowie Mitteln für die funktionale Wiederherstellung des HauptbahnhofsvorplaMagistratsvortrag
- 13. März 2024Sie sind hierNRNR 902Umbau Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof: TaunusstraßeSTVV-Antrag · CDU
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 902), AfD (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichtes) sowie BFF-BIG (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (M 17 = Votum im Plenum, NR 902 = Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 902), AfD (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichtes) sowie Gartenpartei (= Ablehnung); BFF-BIG (= Enthaltung) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und AfD (= Annahme) sowie Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung); BFF-BIG (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Protokollerklärung der Gartenpartei: Die Vorlage M 17 wird abgelehnt. Damit die Menschen sicher die 4 Schienen überqueren können müssen Schranken eingebaut werden oder ähnliches, die runter gehen und einen sicheren Überweg gewährleisten. Ggf. gilt das auch für Straßen und Fahrradwege. Das kostet Zeit, die Straßenbahn muss warten. Daher ist das ganze Vorhaben zu hinterfragen zusätzliche Schienen einzubauen. Wachstum kommt an seine Grenzen. Menschen weniger in den Schwarmstädten ansiedeln.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Annahme bei Enthaltung FDP zu 2. GRÜNE, SPD, FDP, Linke, ÖkoLinX-ARL, Die Partei und BFF gegen CDU (= Kenntnis)