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Alten Menschen ein Leben in vertrauter Umgebung ermöglichen

Vorlagentyp: NRGRÜNE
83 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren4 SitzungenAngenommen

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Begründung

Aus dem Kreis der Kirchengemeinden im Gallus wird eindringlich an die Politik appelliert, sich für eine solche Einrichtung einzusetzen. Viele SeniorInnen leben in der Hellerhof-Siedlung und in anderen Quartieren des Gallus, wo sie Bekannte und (wie z.B. an der Frankenallee) vertraute Ruheplätze und Treffpunkte haben. Doch wenn sie in höherem Maße pflegebedürftig werden, müssen sie in entfernte Stadtteile umziehen, weil es im Gallus keine betreuten Altenwohnungen gibt, und das Johanna-Kirchner-Heim im Gutleut ihnen keinen Raum bieten kann.

Inhalt

Antrag vom 14.06.2006, NR 52

Betreff:

Alten Menschen ein Leben in vertrauter Umgebung ermöglichen

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten,

1. für welchen der folgenden Standorte bald eine betreute Altenwohnanlage im Gallus geplant und realisiert werden kann:

(a) ein Areal westlich der Hauptverwaltung Deutsche Bahn an der Idsteiner Straße,

(b) ein Grundstück auf dem Areal zwischen Galluspark 1 und 2 südlich der Kleyer Straße,

(c) ein Grundstück an östlichen Rand der Friedrich-Ebert-Siedlung westlich des Teves-Areals,

(d) einem Grundstück auf dem Gelände zwischen Krifteler Str. und Rebstöcker Str., das für Wohnbebauung vorgesehen ist,

(e) oder ggf. anderen Standort,

1. welches Konzept einer interkulturellen Betreuung dort verfolgt werden kann,

ob er einen oder mehrere Investoren dafür gewinnen kann.

Begründung:

Aus dem Kreis der Kirchengemeinden im Gallus wird eindringlich an die Politik appelliert, sich für eine solche Einrichtung einzusetzen. Viele SeniorInnen leben in der Hellerhof-Siedlung und in anderen Quartieren des Gallus, wo sie Bekannte und (wie z.B. an der Frankenallee) vertraute Ruheplätze und Treffpunkte haben. Doch wenn sie in höherem Maße pflegebedürftig werden, müssen sie in entfernte Stadtteile umziehen, weil es im Gallus keine betreuten Altenwohnungen gibt, und das Johanna-Kirchner-Heim im Gutleut ihnen keinen Raum bieten kann.

Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 28.04.2006, B 233

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 28. April 2006BB 233Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt (I) Durch eine Bedarfsanalyse voranbringenMagistratsbericht
  2. 14. Juni 2006Sie sind hier
    NRNR 52Alten Menschen ein Leben in vertrauter Umgebung ermöglichen
    STVV-Antrag · GRÜNE
  3. 1. Dezember 2006BB 513Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt (I): Durch eine Bedarfsanalyse voranbringenMagistratsbericht
  4. 16. April 2007BB 187Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt (I): Durch eine Bedarfsanalyse voranbringenMagistratsbericht
  5. 3. Dezember 2007Antwort des Magistrats · nach 83 WochenBB 858Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt (I): Durch eine Bedarfsanalyse voranbringenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 2 · 03.07.2006
TO I, TOP 18
Beraten
nicht auf TO 1. Die Beratung der Vorlage B 233 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 52 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAGBFF
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 2 · 06.07.2006
TO I, TOP 13
Angenommen
1. Die Vorlage B 233 dient zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 52 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAGBFF
Sonstige:
REP (B 233 = Kenntnis, NR 52 = Annahme)NPD (B 233 = Kenntnis, NR 52 = Ziffern 1. und 3. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung)ÖkoLinX/E.L. (B 233 = Zurückweisung, NR 52 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (B 233 = Kenntnis, NR 52 = Annahme) NPD (B 233 = Kenntnis, NR 52 = Ziffern 1. und 3. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung) ÖkoLinX/E.L. (B 233 = Zurückweisung, NR 52 = Annahme)

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 3 · 04.09.2006
TO I, TOP 26
Angenommen
1. Die Vorlage B 233 dient zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 52 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFAGBFF
Sonstige:
FDP (B 233 = Kenntnis, NR 52 = Annahme)REP (B 233 = Kenntnis, NR 52 = Annahme)NPD (B 233 = Kenntnis, NR 52 = Ziffern 1. und 3. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFAG
Enthaltung:
BFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FAG und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG und FAG; BFF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP und REP (B 233 = Kenntnis, NR 52 = Annahme) NPD (B 233 = Kenntnis, NR 52 = Ziffern 1. und 3. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 5 · 14.09.2006
TO II, TOP 69
Angenommen
1. Die Vorlage B 233 dient zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 52 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAGBFFREPNPD
Ablehnung:
ÖkoLinX/E.L.
zu 2 / Ziffer 1. und 3)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAGBFFREPNPDÖkoLinX/E.L.
zu 2 / Ziffer 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAGBFFREPÖkoLinX/E.L.
Ablehnung:
NPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG, BFF, REP und NPD gegen ÖkoLinX/E.L. (= Zurückweisung) zu 2. Ziffern 1. und 3.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG, BFF, REP, NPD und ÖkoLinX/E.L. Ziffer 2.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG, BFF, REP und ÖkoLinX/E.L. gegen NPD (= Ablehnung)

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