Fortführung des Frankfurter Bürgerhaushaltes
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBegründung
Bürgerhaushaltes Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: I.: Punkt 3 wird ersetzt durch: Der Magistrat wird aufgefordert, für eine Durchführung des Frankfurter Bürgerhaushaltes für den Haushalt 2014 das bestehende Konzept dahin zu erweitern, dass a) vor der Konsultationsphase eine transparente und verständliche Darstellung des städtischen Haushaltes und eine breit angelegte Werbung für den Bürgerhaushalt erfolgt. Dies beinhaltet eine verständliche Broschüre mit den Haushalteckdaten sowie eine immer aktuelle Interpräsenz zur Thematik. b) dezentrale Informationsveranstaltungen durch die Kämmerei in allen Ortsbeiratsbezirken durchgeführt werden, zu der die Bürgerinnen und Bürger eingeladen werden. c) neben der Internetplattform auch lokal Räume zur persönlichen Diskussion eingerichtet werden, im Rahmen derer über den Haushalt informiert wird und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Vorschläge entwickeln können. d) zum Haushalt 2014 zusätzlich zu den bestehenden Möglichkeiten ebenfalls in 16 lokalen und einer stadtweiten Bürgerversammlung Vorschläge gesammelt werden. II.: Punkt 4 wird folgendermaßen geändert: Der letzte Satz lautet: Das weiterentwickelte Konzept wird zeitnah in einer Veranstaltung des Haupt- und Finanzausschusses diskutiert und dann nach Überarbeitung der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt. III.: Als Punkt 5 wird hinzugefügt: Die Stadtverordnetenversammlung verpflichtet sich, die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger nachzuvollziehen bzw. Ausnahmefälle ernsthaft und transparent zu begründen. Begründung: Es ist positiv zu bewerten, dass der Magistrat trotz einiger Anlaufschwierigkeiten den Bürgerhaushalt fortführen möchte. Die SPD-Fraktion hält dieses Projekt nach wie vor für einen guten Weg zu mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz. Von Anfang an war klar, dass alle Beteiligten und politisch Verantwortlichen einen langen Atem brauchen. Europaweite Studien haben ergeben, dass sich Erfolge in Bürgerhaushaltsverfahren nur langsam zeigen, dieser Ansatz sich aber dennoch lohnt. Auch war von Anfang an allen bewusst, dass es sich um einen Prozess handelt, in dem Veränderungen möglich sein müssen, und dass das Konzept gegebenenfalls weiterentwickelt, überarbeitet und evaluiert werden muss. Im für den Haushalt 2013 durchgeführten Konzept ist deutlich geworden, dass in Werbung, Information und Transparenz mehr - vor allem an Zeit - investiert werden muss, damit überhaupt so viele Frankfurterinnen und Frankfurter wie möglich wissen, dass es den Bürgerhaushalt gibt. Ein zentraler Bestandteil für einen funktionierenden Bürgerhaushalt ist die wirkliche Einbeziehung der Stadtteile, das ernst gemeinte Ansprechen der Menschen vor Ort in ihrem Lebensumfeld - wer Frankfurt kennt, weiß, wie wichtig vielen Menschen ihre Stadtteile sind, dass sie sich mit ihrem Stadtteil oftmals stark identifizieren. Deshalb hatte die SPD in ihrem Modell die Stadtteil - und Ortsbeiratsebene stark verankert. Wir schlagen für eine nächste Runde nach wie vor die Sammlung von Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger auf Stadtteilebene und stadtweit auf drei Wegen- online, postalisch und in Bürgerversammlungen - vor.
Inhalt
Antrag vom 31.10.2012, NR 443
Betreff: Fortführung des Frankfurter Bürgerhaushaltes Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: I.: Punkt 3 wird ersetzt durch: Der Magistrat wird aufgefordert, für eine Durchführung des Frankfurter Bürgerhaushaltes für den Haushalt 2014 das bestehende Konzept dahin zu erweitern, dass a) vor der Konsultationsphase eine transparente und verständliche Darstellung des städtischen Haushaltes und eine breit angelegte Werbung für den Bürgerhaushalt erfolgt. Dies beinhaltet eine verständliche Broschüre mit den Haushalteckdaten sowie eine immer aktuelle Interpräsenz zur Thematik. b) dezentrale Informationsveranstaltungen durch die Kämmerei in allen Ortsbeiratsbezirken durchgeführt werden, zu der die Bürgerinnen und Bürger eingeladen werden. c) neben der Internetplattform auch lokal Räume zur persönlichen Diskussion eingerichtet werden, im Rahmen derer über den Haushalt informiert wird und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Vorschläge entwickeln können. d) zum Haushalt 2014 zusätzlich zu den bestehenden Möglichkeiten ebenfalls in 16 lokalen und einer stadtweiten Bürgerversammlung Vorschläge gesammelt werden. II.: Punkt 4 wird folgendermaßen geändert: Der letzte Satz lautet: Das weiterentwickelte Konzept wird zeitnah in einer Veranstaltung des Haupt- und Finanzausschusses diskutiert und dann nach Überarbeitung der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt. III.: Als Punkt 5 wird hinzugefügt: Die Stadtverordnetenversammlung verpflichtet sich, die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger nachzuvollziehen bzw. Ausnahmefälle ernsthaft und transparent zu begründen.
Begründung: Es ist positiv zu bewerten, dass der Magistrat trotz einiger Anlaufschwierigkeiten den Bürgerhaushalt fortführen möchte. Die SPD-Fraktion hält dieses Projekt nach wie vor für einen guten Weg zu mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz. Von Anfang an war klar, dass alle Beteiligten und politisch Verantwortlichen einen langen Atem brauchen. Europaweite Studien haben ergeben, dass sich Erfolge in Bürgerhaushaltsverfahren nur langsam zeigen, dieser Ansatz sich aber dennoch lohnt. Auch war von Anfang an allen bewusst, dass es sich um einen Prozess handelt, in dem Veränderungen möglich sein müssen, und dass das Konzept gegebenenfalls weiterentwickelt, überarbeitet und evaluiert werden muss. Im für den Haushalt 2013 durchgeführten Konzept ist deutlich geworden, dass in Werbung, Information und Transparenz mehr - vor allem an Zeit - investiert werden muss, damit überhaupt so viele Frankfurterinnen und Frankfurter wie möglich wissen, dass es den Bürgerhaushalt gibt. Ein zentraler Bestandteil für einen funktionierenden Bürgerhaushalt ist die wirkliche Einbeziehung der Stadtteile, das ernst gemeinte Ansprechen der Menschen vor Ort in ihrem Lebensumfeld - wer Frankfurt kennt, weiß, wie wichtig vielen Menschen ihre Stadtteile sind, dass sie sich mit ihrem Stadtteil oftmals stark identifizieren. Deshalb hatte die SPD in ihrem Modell die Stadtteil - und Ortsbeiratsebene stark verankert. Wir schlagen für eine nächste Runde nach wie vor die Sammlung von Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger auf Stadtteilebene und stadtweit auf drei Wegen- online, postalisch und in Bürgerversammlungen - vor.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 05.10.2012, M 216
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. Oktober 2012MM 216Fortführung des Frankfurter BürgerhaushaltsMagistratsvortrag
- 31. Oktober 2012Sie sind hierNRNR 443Fortführung des Frankfurter BürgerhaushaltesSTVV-Antrag · SPD
- 7. Januar 2013Antwort des Magistrats · nach 13 WochenBB 7Fortführung des Frankfurter BürgerhaushaltesMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage M 216 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 443 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung unter Angabe der Kosten überwiesen. 3. Die Vorlage OA 280 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung unter Angabe der Kosten überwiesen.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen SPD, Piraten und RÖMER (= Annahme im Rahmen NR 443) sowie FDP (= Ablehnung) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) zu 3. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und Piraten (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) und RÖMER (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (M 216 = Ablehnung, NR 443 und OA 280 = Annahme) NPD (M 216, NR 443 und OA 280 = Enthaltung)
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage M 216 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 443 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung unter Angabe der Kosten überwiesen. 3. Die Vorlage OA 280 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung unter Angabe der Kosten überwiesen.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen SPD, Piraten und RÖMER (= Annahme im Rahmen NR 443) sowie FDP und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten, RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) zu 3. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) und RÖMER (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (M 216, NR 443 und OA 280 = Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.