Nutzung der Steubing-Halle für das Museum der Weltkulturen als Ausstellungsmöglichkeit auf dem Kulturcampus prüfen
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Thema Kultur verfolgenBegründung
Museum der Weltkulturen als Ausstellungsmöglichkeit auf dem Kulturcampus prüfen Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 15.03.2013 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, für eine Nutzung durch das Weltkulturen-Museum: 1. eine temporäre Aufstellung der Steubing-Halle prioritär auf dem Gelände des Kulturcampus zu prüfen, 2. alternativ auch andere Standorte mit guter verkehrlicher Anbindung zu prüfen, 3. die Kosten für den Abbau und Wiederaufbau der Wolfgang-Steubing-Halle durch die MuseumsBausteine Frankfurt GmbH ermitteln zu lassen. Begründung: Die bisher vom Senckenberg-Museum genutzte Steubing-Halle wird dort ab 2014 nicht mehr benötigt. Daher soll möglichst schnell geklärt werden, an welchem geeigneten Standort die Halle wieder aufgestellt werden könnte, um vom Weltkulturen-Museum als alternative Ausstellungsfläche genutzt werden zu können. Nicht nur für die Sammlung des Weltkulturen-Museums, sondern auch für das Universitätsgelände in Bockenheim wäre die Aufstellung der Halle ein Signal: "Wir meinen es ernst mit der Kultur auf dem ehemaligen Campus." Daher sollten in den nächsten Wochen bereits Gespräche zwischen Kulturdezernat, Land, Universität, ABG Frankfurt Holding und Hochschule für Musik und Darstellende Kunst geführt werden, um für das Weltkulturen-Museum und die aktuellen Pläne der Hochschule zu einer guten und zeitnahen Lösung zu kommen. Alternativ können auch Standorte mit guter verkehrlicher Anbindung geprüft werden. Seit der Auslagerung von Beständen aus dem Thurn- und Taxis Palais und der Schließung im Zweiten Weltkrieg war de facto keine dauerhafte Präsentation der großartigen völkerkundlichen Sammlungsbestände des Weltkulturen-Museums mehr möglich. Der Neubau scheiterte letztlich erneut an der angespannten Haushaltslage. Da man nicht davon ausgehen kann, dass sich die Finanzsituation der deutschen Kommunen, so auch in Frankfurt, in den nächsten Jahren entscheidend verbessern wird, müssen neue Wege gegangen werden. Ein gelungenes Beispiel dafür ist die temporäre Nutzung des Bürogebäudes auf dem Degussa-Areal durch das MMK. Jetzt bietet sich für das Weltkulturen-Museum die Chance, mit der Wolfgang-Steubing-Halle zumindest einen temporären Ausstellungsraum zu bekommen, um ein neues Bewusstsein um die Sammlung und ihren Wert für unsere Gesellschaft zu schaffen.
Inhalt
Antrag vom 31.10.2012, NR 438
Betreff: Nutzung der Steubing-Halle für das Museum der Weltkulturen als Ausstellungsmöglichkeit auf dem Kulturcampus prüfen Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 15.03.2013 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, für eine Nutzung durch das Weltkulturen-Museum: 1. eine temporäre Aufstellung der Steubing-Halle prioritär auf dem Gelände des Kulturcampus zu prüfen, 2. alternativ auch andere Standorte mit guter verkehrlicher Anbindung zu prüfen, 3. die Kosten für den Abbau und Wiederaufbau der Wolfgang-Steubing-Halle durch die MuseumsBausteine Frankfurt GmbH ermitteln zu lassen.
Begründung: Die bisher vom Senckenberg-Museum genutzte Steubing-Halle wird dort ab 2014 nicht mehr benötigt. Daher soll möglichst schnell geklärt werden, an welchem geeigneten Standort die Halle wieder aufgestellt werden könnte, um vom Weltkulturen-Museum als alternative Ausstellungsfläche genutzt werden zu können. Nicht nur für die Sammlung des Weltkulturen-Museums, sondern auch für das Universitätsgelände in Bockenheim wäre die Aufstellung der Halle ein Signal: "Wir meinen es ernst mit der Kultur auf dem ehemaligen Campus." Daher sollten in den nächsten Wochen bereits Gespräche zwischen Kulturdezernat, Land, Universität, ABG Frankfurt Holding und Hochschule für Musik und Darstellende Kunst geführt werden, um für das Weltkulturen-Museum und die aktuellen Pläne der Hochschule zu einer guten und zeitnahen Lösung zu kommen. Alternativ können auch Standorte mit guter verkehrlicher Anbindung geprüft werden. Seit der Auslagerung von Beständen aus dem Thurn- und Taxis Palais und der Schließung im Zweiten Weltkrieg war de facto keine dauerhafte Präsentation der großartigen völkerkundlichen Sammlungsbestände des Weltkulturen-Museums mehr möglich. Der Neubau scheiterte letztlich erneut an der angespannten Haushaltslage. Da man nicht davon ausgehen kann, dass sich die Finanzsituation der deutschen Kommunen, so auch in Frankfurt, in den nächsten Jahren entscheidend verbessern wird, müssen neue Wege gegangen werden. Ein gelungenes Beispiel dafür ist die temporäre Nutzung des Bürogebäudes auf dem Degussa-Areal durch das MMK. Jetzt bietet sich für das Weltkulturen-Museum die Chance, mit der Wolfgang-Steubing-Halle zumindest einen temporären Ausstellungsraum zu bekommen, um ein neues Bewusstsein um die Sammlung und ihren Wert für unsere Gesellschaft zu schaffen.Nebenvorlage: Antrag vom 03.12.2012, NR 477
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 31. Oktober 2012Sie sind hierNRNR 438Nutzung der Steubing-Halle für das Museum der Weltkulturen als Ausstellungsmöglichkeit auf dem Kulturcampus prüfenSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 12. April 2013Antwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 173Nutzung der Steubing-Halle für das Museum der Weltkulturen als Ausstellungsmöglichkeit auf dem Kulturcampus prüfenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., Piraten und RÖMER; FDP (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER gegen FDP (= Annahme im Rahmen NR 477) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. gegen FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (NR 438 = Annahme, NR 477 = Ablehnung) REP (NR 438 und NR 477 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP gegen FDP (= Annahme im Rahmen NR 477) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, RÖMER und REP (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER