Kulturcampus als einzig möglichen Standort für die Wolfgang-Steubing-Halle
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
Standort für die Wolfgang-Steubing-Halle Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert:
- Sich gegen die temporäre Ausstellung der Wolfgang-Steubing-Halle im Museumspark auszusprechen.
- Den Kulturcampus als möglichen Standort für die Steubing-Halle umzusetzen.
- Eine umfassende Kostendarstellung für den Auf- und Abbau der Halle vorzulegen. Begründung: Bisher gehörte die Halle als Provisorium zum Senckenbergmuseum, das die Halle aufgrund des geplanten Erweiterungsbaus demnächst nicht mehr benötigen wird. Ab 2014 soll die Halle dem Museum der Weltkulturen als provisorische Ausstellungsfläche dienen. Nun wird ein passender Standort für die tausend Quadratmeter umfassende und zehn Meter hohe zweigeschossige Halle gesucht. Der Standort Kulturcampus ist aufgrund seiner Verkehrs- und Innenstadtanbindung hervorragend geeignet. Der zweite in Erwägung gezogene Standort im Museumspark hatte in der Vergangenheit bereits im Zusammenhang mit der Erweiterung des Museums der Weltkulturen zu hitzigen Diskussionen geführt. Aufgrund der desolaten Haushaltslage wurde das Projekt in Form einer unterirdischen Erweiterung vorerst verschoben. Die mögliche Überlegung, die Wolfgang-Steubing-Halle im Museumspark zu platzieren ist deshalb als ungünstig anzusehen. Es ist zu bedenken, dass die Wellblechhalle in ihren diversen grünlichen Farbtönen durchaus ästhetische Zweifel aufkommen lassen kann. Ein derartiges Objekt ist sicherlich nicht das Richtige für eine Parklandschaft. Da bietet sich ein moderner Kulturcampus wesentlich besser an.
Inhalt
Antrag vom 03.12.2012, NR 477
Betreff: Kulturcampus als einzig möglichen Standort für die Wolfgang-Steubing-Halle Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert:
- Sich gegen die temporäre Ausstellung der Wolfgang-Steubing-Halle im Museumspark auszusprechen.
- Den Kulturcampus als möglichen Standort für die Steubing-Halle umzusetzen.
- Eine umfassende Kostendarstellung für den Auf- und Abbau der Halle vorzulegen. Begründung: Bisher gehörte die Halle als Provisorium zum Senckenbergmuseum, das die Halle aufgrund des geplanten Erweiterungsbaus demnächst nicht mehr benötigen wird. Ab 2014 soll die Halle dem Museum der Weltkulturen als provisorische Ausstellungsfläche dienen. Nun wird ein passender Standort für die tausend Quadratmeter umfassende und zehn Meter hohe zweigeschossige Halle gesucht. Der Standort Kulturcampus ist aufgrund seiner Verkehrs- und Innenstadtanbindung hervorragend geeignet. Der zweite in Erwägung gezogene Standort im Museumspark hatte in der Vergangenheit bereits im Zusammenhang mit der Erweiterung des Museums der Weltkulturen zu hitzigen Diskussionen geführt. Aufgrund der desolaten Haushaltslage wurde das Projekt in Form einer unterirdischen Erweiterung vorerst verschoben. Die mögliche Überlegung, die Wolfgang-Steubing-Halle im Museumspark zu platzieren ist deshalb als ungünstig anzusehen. Es ist zu bedenken, dass die Wellblechhalle in ihren diversen grünlichen Farbtönen durchaus ästhetische Zweifel aufkommen lassen kann. Ein derartiges Objekt ist sicherlich nicht das Richtige für eine Parklandschaft. Da bietet sich ein moderner Kulturcampus wesentlich besser an.Hauptvorlage: Antrag vom 31.10.2012, NR 438 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Versandpaket: 05.12.2012
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 3. Dezember 2012 brachte FDP diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 13.12.2012 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER gegen FDP (= Annahme im Rahmen NR 477) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. gegen FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (NR 438 = Annahme, NR 477 = Ablehnung) REP (NR 438 und NR 477 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP gegen FDP (= Annahme im Rahmen NR 477) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, RÖMER und REP (= Annahme)