Vorplanung Elisabethenstraße
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Elisabethenstraße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.08.2026.
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- Buslinie am Museumsufer06.12.2024 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Elisabethenstraße per E-MailBegründung
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, die Vorlage M 207 dahingehend zu überarbeiten, dass die stadteinwärts führende Busspur erhalten bleibt bzw. einer gemischten Nutzung zugeführt wird. Begründung: Gegenstand der Vorlage M 207 ist die Vorplanung der Elisabethenstraße in Sachsenhausen. Erklärtes Planungsziel ist es dabei, die "Bedürfnisse der unterschiedlichen Verkehrsnutzer aufeinander abzustimmen". Im Zuge der Planung soll die Busspur in Richtung Innenstadt zugunsten von Abstellplätzen, Geh- und Radwegen entfallen. Zur Begründung wird ausgeführt, dass die Fahrtrichtung Innenstadt "geringere motorisierte Verkehrsbewegungen" aufweist als die Gegenrichtung (Richtung Süden / Lokalbahnhof). Dies trifft bei der Betrachtung über den gesamten Tag sicher zu, nicht jedoch für bestimmte Zeitabschnitte, insbesondere vormittags zwischen ca. 07.00 und 09.00 Uhr. In dem genannten Zeitraum besteht ein starkes Pkw-Verkehrsaufkommen aus den südlichen Vororten (Neu-Isenburg, Sprendlingen, Heusenstamm etc.) in Richtung Innenstadt, das über die Darmstädter Landstraße und die Elisabethenstraße in Richtung Innenstadt geführt wird. Auf der genannten Strecke verkehrt auch die Buslinie 30/36, die in dem betreffenden Zeitfenster stark frequentiert wird und die derzeit auf der vorhandenen Busspur zügig und planmäßig verkehrt. Ein Wegfall dieser Busspur würde bedeuten, dass der Bus auf der verbleibenden (einzigen) Spur mit dem Individualverkehr geführt würde. Der derzeit vorhandene Zeitvorteil dieser Buslinien würde durch Wegfall der Busspur verloren gehen, die Attraktivität des ÖPNV auf dieser wichtigen Strecke vermindert. Das vom Magistrat zutreffend erkannte Problem des Bedarfs an Stellflächen für Anliefer- und Kundenverkehr der anliegenden Geschäfte wäre z.B. dadurch zu lösen, dass für die vorhandene Busspur eine gemischte Nutzung vorgesehen wird, z.B. als Busspur von 06.00 bis 09.00 Uhr und in der übrigen Zeit als Stell- oder Parkplätze. Der Magistrat soll daher aufgefordert werden, die Vorlage entsprechend zu überarbeiten.
Inhalt
Antrag vom 09.10.2012, NR 395
Betreff: Vorplanung Elisabethenstraße Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, die Vorlage M 207 dahingehend zu überarbeiten, dass die stadteinwärts führende Busspur erhalten bleibt bzw. einer gemischten Nutzung zugeführt wird.
Begründung: Gegenstand der Vorlage M 207 ist die Vorplanung der Elisabethenstraße in Sachsenhausen. Erklärtes Planungsziel ist es dabei, die "Bedürfnisse der unterschiedlichen Verkehrsnutzer aufeinander abzustimmen". Im Zuge der Planung soll die Busspur in Richtung Innenstadt zugunsten von Abstellplätzen, Geh- und Radwegen entfallen. Zur Begründung wird ausgeführt, dass die Fahrtrichtung Innenstadt "geringere motorisierte Verkehrsbewegungen" aufweist als die Gegenrichtung (Richtung Süden / Lokalbahnhof). Dies trifft bei der Betrachtung über den gesamten Tag sicher zu, nicht jedoch für bestimmte Zeitabschnitte, insbesondere vormittags zwischen ca. 07.00 und 09.00 Uhr. In dem genannten Zeitraum besteht ein starkes Pkw-Verkehrsaufkommen aus den südlichen Vororten (Neu-Isenburg, Sprendlingen, Heusenstamm etc.) in Richtung Innenstadt, das über die Darmstädter Landstraße und die Elisabethenstraße in Richtung Innenstadt geführt wird. Auf der genannten Strecke verkehrt auch die Buslinie 30/36, die in dem betreffenden Zeitfenster stark frequentiert wird und die derzeit auf der vorhandenen Busspur zügig und planmäßig verkehrt. Ein Wegfall dieser Busspur würde bedeuten, dass der Bus auf der verbleibenden (einzigen) Spur mit dem Individualverkehr geführt würde. Der derzeit vorhandene Zeitvorteil dieser Buslinien würde durch Wegfall der Busspur verloren gehen, die Attraktivität des ÖPNV auf dieser wichtigen Strecke vermindert. Das vom Magistrat zutreffend erkannte Problem des Bedarfs an Stellflächen für Anliefer- und Kundenverkehr der anliegenden Geschäfte wäre z.B. dadurch zu lösen, dass für die vorhandene Busspur eine gemischte Nutzung vorgesehen wird, z.B. als Busspur von 06.00 bis 09.00 Uhr und in der übrigen Zeit als Stell- oder Parkplätze. Der Magistrat soll daher aufgefordert werden, die Vorlage entsprechend zu überarbeiten.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 14.09.2012, M 207 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Beratung im Ortsbeirat: 5 Versandpaket: 10.10.2012
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 14. September 2012MM 207Vorplanung „Elisabethenstraße“Magistratsvortrag
- 9. Oktober 2012Sie sind hierNRNR 395Vorplanung ElisabethenstraßeSTVV-Antrag · RÖMER
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Annahme bei Enthaltung FAG zu 2. CDU, GRÜNE, FAG und FDP gegen SPD (= Kenntnis) zu 3. Annahme bei Enthaltung FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD und Piraten gegen FDP (= Annahme mit der Maßgabe, dass die weitere Planung konsequent unter dem Aspekt der Kostenreduzierung erfolgt) sowie FREIE WÄHLER (= Ablehnung) und RÖMER (= Annahme im Rahmen NR 395); LINKE. (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) zu 2. CDU, GRÜNE, FDP und Piraten gegen SPD und FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) sowie RÖMER (= Annahme); LINKE. (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und Piraten gegen FDP (= Annahme mit der Maßgabe, dass die weitere Planung unter dem Aspekt der Kostenreduzierung erfolgt) sowie FREIE WÄHLER (= Ablehnung) und RÖMER (= Annahme im Rahmen NR 395) zu 2. CDU, GRÜNE, FDP und Piraten gegen SPD, LINKE. und FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) sowie RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (M 207 = Annahme, NR 395 = Prüfung und Berichterstattung) NPD (M 207 = Ablehnung, NR 395 Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., Piraten und ÖkoLinX-ARL gegen FDP (= Annahme mit der Maßgabe, dass die weitere Planung unter dem Aspekt der Kostenreduzierung erfolgt) sowie FREIE WÄHLER (= Ablehnung) und RÖMER (= Annahme im Rahmen NR 395) zu 2. CDU, GRÜNE, FDP und Piraten gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und ÖkoLinX-ARL (= Prüfung und Berichterstattung) sowie RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (M 207 = Ablehnung, NR 395 = Prüfung und Berichterstattung)