Schulstandort im Frankfurter Osten nicht leichtfertig aufgeben
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Günthersburgpark — 24 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 06.08.2026.
- „Kippenkumpel“ auf dem Friedberger Platz aufstellen06.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Einzäunung der Hundeauslauffläche Wetteraustraße27.07.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Erweiterung Günthersburgpark, 2. Bauabschnitt Parkerweiterung hier: Bau- und Finanzierungsvorlage27.07.2026 · M (Vortrag des Magistrats)
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Neues zu Günthersburgpark per E-MailAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, im Bereich des ehemalig geplanten Gebietes "Günthersburghöfe" ein Gymnasium zu errichten.
Dazu wird der Magistrat gebeten, folgende Sachverhalte zu prüfen und der Stadtverordnetenversammlung zeitnah einen entsprechenden, detailliert aufgeschlüsselten Bericht, vor allem zu den Kosten und dem Umsetzungszeitraum, vorzulegen:
- Ist das Gelände am Knick der Dortelweiler Straße, gegenüber dem Friedhof Bornheim, für einen Schulbau geeignet? Wenn ja, inwiefern? Wenn nicht, aus welchen Gründen?
- Welche Fläche (in qm) steht auf besagtem Gelände insgesamt zur Verfügung?
a) auf versiegelten Flächen
b) auf unversiegelten Flächen
- Könnte der Magistrat bei einer Wiederaufnahme der Planung an die Ergebnisse der 2020 bereits eingeleiteten Planungsphase 0 anknüpfen um Zeit zu sparen und finanzielle Ressourcen zu schonen?
- Welche Erschließungsarbeiten wären notwendig, um eine Schule auf dem ursprünglich für die Günthersburghöfe geplanten Gelände zu errichten?
- Ist das Gelände im Hinblick auf die Busverbindung und die im aktuellen Nahverkehrsplan projektierte Straßenbahnanbindung der Dortelweilerstraße auch hinsichtlich der Schülerbeförderung als attraktiver Standort zu bewerten?
- Welche realistischen, zeitnah umsetzbaren Alternativen sieht der Magistrat als mögliche Standorte für ein Gymnasium Ost?
Begründung
Bereits jetzt sind die gymnasialen Schulplätze überall in Frankfurt knapp, vor allem aber im Gebiet Nordend und Bornheim. Der Bedarf für das geplante Gymnasium auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei ist weiterhin unbestritten vorhanden, denn die vorhandene Zahl an Gymnasialplätzen reicht schon aktuell nicht aus. Steigende Schülerzahlen und die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum durch Nachverdichtungen in den Stadtteilen wird die Situation in den kommenden Jahren noch weiter verschärfen. Standortalternativen konnten bislang nicht gefunden werden. Der Standort in der Nähe des Günthersburgparks ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln angebunden und würde einer Schulgemeinde darüber hinaus vielfältige Möglichkeiten bieten, die Themen Umweltlernen, Biodiversität und Nachhaltigkeit in das Schulprofil einzubinden. Ende 2020 wurde mit der Planungsphase 0 für ein Gymnasium an diesem Standort begonnen. Der zuständige Ortsbeirat war bereits damals involviert und setzt sich seitdem mehrheitlich für die Realisierung des Projekts ein. Inzwischen haben dies auch Teile der Koalitionsfraktionen verstanden, weswegen die ideologische Haltung bezüglich des Standorts aufgegeben werden sollte. Die Flächen der ehemaligen Gärtnerei sind zu einem großen Teil versiegelt und können bebaut werden. In Frankfurt befinden sich aktuell 29 Schulen in der Planung, die - häufig aufgrund fehlender Grundstücke- noch nicht gebaut werden konnten. Bei weiterhin steigenden Schülerzahlen und zu wenig potenziellen Standorten für neue Schulen sollte ein geeigneter Standort wie dieser nicht leichtfertig aufgegeben werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. Februar 2022Sie sind hierNRNR 307Schulstandort im Frankfurter Osten nicht leichtfertig aufgebenSTVV-Antrag · CDU
- 23. Februar 2024BB 85Schulstandort im Frankfurter Osten nicht leichtfertig aufgebenMagistratsbericht
- 27. September 2024BB 371Schulstandort im Frankfurter Osten nicht leichtfertig aufgebenMagistratsbericht
- 16. Mai 2025Antwort des Magistrats · nach 168 WochenBB 182Schulstandort im Frankfurter Osten nicht leichtfertig aufgebenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf11 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, LINKE. und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme) Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU und AfD (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme) Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) GRÜNE, SPD, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, LINKE. AfD und BFF-BIG (= Annahme) sowie Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, LINKE. und FDP gegen GRÜNE, Volt und ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION und BFF-BIG gegen CDU (= Fristverlängerung um einen Monat)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ELF