Das .neue bauen. in Frankfurt dauerhaft und der Bedeutung entsprechend präsentieren
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Thema Kultur verfolgenBegründung
Frankfurt dauerhaft und der Bedeutung entsprechend präsentieren Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 01.06.2012 Der Magistrat wird gebeten, 1. mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM), der Ernst May Gesellschaft, der ABG-Holding und der Martin Elsässer-Stiftung ein Konzept für eine konzentrierte Ausstellung über das neue bauen in Frankfurt (neues frankfurt) zu entwickeln, den Raumbedarf und die damit verbundenen Möglichkeiten (Orte) einer dauerhaften Präsentation zu prüfen. 2. mit den oben angeführten Institutionen und der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) einen interaktiven Architekturführer zum neuen frankfurt (Moderne der 20er Jahre) zu entwickeln. 3. bis eine dauerhafte Lösung im Sinne der Ziff. 1+2 gefunden wird, wenigstens einige der Modelle in Abstimmung mit der Ernst-May-Gesellschaft beispielsweise im Stadtplanungsamt oder an anderen öffentlichen Orten auszustellen. Begründung: Kaum eine andere Großstadt in Deutschland gilt als "Stadt der Moderne" und verfügt über einen derart qualitativ ausgezeichneten Bestand an moderner Architektur. Dies gilt nicht nur für die Architektur der Nachkriegszeit und die Hochhauskulisse, sondern insbesondere auch für die Architektur des neuen bauens der 20er Jahre in Frankfurt (neues Frankfurt). Mit einer dauerhaften, musealen Präsentation über das neue Frankfurt, in Ergänzung des Ernst-May-Hauses vor Ort oder integriert in die Dauerausstellung des DAM, trägt man der architektonischen Bedeutung der Siedlungen Rechnung. Dabei erscheint die räumliche Nähe zum Ernst May Haus wünschenswert. Wissenschaftliche Vorarbeiten sind hierzu vielfach geleistet: zuletzt 2011 in der großen Ernst-May-Ausstellung des DAM, die aktuell im Architekturmuseum in Wroclaw (Breslau) zu sehen ist. Die Martin-Elsässer-Stiftung hat bezüglich der Konzeption eines audiovisuellen Architekturführers (oder "Architekturpfads") bereits erste Ideen für einen Teilpfad zu den Bauten Elsässers entwickelt. Auch das DAM und die ABG-Holding sind interessiert. Umsetzen ließe sich dieser Führer problemlos im Rahmen des Auftritts und den touristischen Angeboten der TCF (z.B. visitFrankfurt/frankfurt modern). Die temporäre Ausstellung einiger der Modelle an einem zentralen Ort (vor dem Ernst May-Saal) wäre vorübergehend eine Alternative, um die Arbeit von Ernst-May besser zu würdigen, zumal sie eine beredte Ergänzung der Ausstellung der Modelle der Elsässer-Bauten darstellten.
Inhalt
Antrag vom 15.02.2012, NR 232
Betreff: Das "neue bauen" in Frankfurt dauerhaft und der Bedeutung entsprechend präsentieren Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 01.06.2012 Der Magistrat wird gebeten, 1. mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM), der Ernst May Gesellschaft, der ABG-Holding und der Martin Elsässer-Stiftung ein Konzept für eine konzentrierte Ausstellung über das neue bauen in Frankfurt (neues frankfurt) zu entwickeln, den Raumbedarf und die damit verbundenen Möglichkeiten (Orte) einer dauerhaften Präsentation zu prüfen. 2. mit den oben angeführten Institutionen und der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) einen interaktiven Architekturführer zum neuen frankfurt (Moderne der 20er Jahre) zu entwickeln. 3. bis eine dauerhafte Lösung im Sinne der Ziff. 1+2 gefunden wird, wenigstens einige der Modelle in Abstimmung mit der Ernst-May-Gesellschaft beispielsweise im Stadtplanungsamt oder an anderen öffentlichen Orten auszustellen.
Begründung: Kaum eine andere Großstadt in Deutschland gilt als "Stadt der Moderne" und verfügt über einen derart qualitativ ausgezeichneten Bestand an moderner Architektur. Dies gilt nicht nur für die Architektur der Nachkriegszeit und die Hochhauskulisse, sondern insbesondere auch für die Architektur des neuen bauens der 20er Jahre in Frankfurt (neues Frankfurt). Mit einer dauerhaften, musealen Präsentation über das neue Frankfurt, in Ergänzung des Ernst-May-Hauses vor Ort oder integriert in die Dauerausstellung des DAM, trägt man der architektonischen Bedeutung der Siedlungen Rechnung. Dabei erscheint die räumliche Nähe zum Ernst May Haus wünschenswert. Wissenschaftliche Vorarbeiten sind hierzu vielfach geleistet: zuletzt 2011 in der großen Ernst-May-Ausstellung des DAM, die aktuell im Architekturmuseum in Wroclaw (Breslau) zu sehen ist. Die Martin-Elsässer-Stiftung hat bezüglich der Konzeption eines audiovisuellen Architekturführers (oder "Architekturpfads") bereits erste Ideen für einen Teilpfad zu den Bauten Elsässers entwickelt. Auch das DAM und die ABG-Holding sind interessiert. Umsetzen ließe sich dieser Führer problemlos im Rahmen des Auftritts und den touristischen Angeboten der TCF (z.B. visitFrankfurt/frankfurt modern). Die temporäre Ausstellung einiger der Modelle an einem zentralen Ort (vor dem Ernst May-Saal) wäre vorübergehend eine Alternative, um die Arbeit von Ernst-May besser zu würdigen, zumal sie eine beredte Ergänzung der Ausstellung der Modelle der Elsässer-Bauten darstellten.Hauptvorlage: Antrag vom 30.11.2011, NR 153
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. Februar 2012Sie sind hierNRNR 232Das .neue bauen. in Frankfurt dauerhaft und der Bedeutung entsprechend präsentierenSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 3. Dezember 2012BB 507Das .neue bauen. in Frankfurt dauerhaft und der Bedeutung entsprechend präsentierenMagistratsbericht
- 23. August 2013Antwort des Magistrats · nach 79 WochenBB 421Das .neue Bauen. in Frankfurt dauerhaft und der Bedeutung entsprechend präsentierenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD und FDP zu 2. CDU, GRÜNE, SPD und FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, FDP und FREIE WÄHLER (= Annahme) zu 2. CDU, GRÜNE und SPD gegen FDP und FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. und Piraten (NR 153 und NR 232 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (NR 153 = Annahme, NR 232 = Ablehnung) NPD (NR 153 = Annahme, NR 232 = Prüfung und Berichterstattung) REP (NR 153 = Ablehnung, NR 232 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten (= Annahme) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD und Piraten gegen LINKE., FDP und FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und REP gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, ÖkoLinX-ARL und NPD (= Annahme) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., Piraten und REP gegen FDP, FREIE WÄHLER und NPD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und FREIE WÄHLER