Ernst-May-Gesellschaft braucht zusätzliche Räume und finanzielle Unterstützung für die ErnstMay-Dauerausstellung .Das Neue Frankfurt!.
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
zusätzliche Räume und finanzielle Unterstützung für die Ernst-May-Dauerausstellung "Das Neue Frankfurt!" Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, 1. welche Möglichkeiten bestehen, die der Ernst May-Gesellschaft als Dauerleihgabe angebotenen Holzmodelle der Siedlungen und Bauten und weiterer Exponate, im Rahmen einer Dauerstellung in Frankfurt zu etablieren? 2. ob geplant ist, den Zuschuss für die Ernst May-Gesellschaft von bisher 25.000 Euro jährlich um den Mietbetrag für etwaige Räumlichkeiten zur Unterbringung Dauerausstellung "Das Neue Frankfurt!" zu erhöhen? 3. welche Verhandlungen mit der ABG Holding geführt wurden, um die Räume für die Ausstellung in einem Ernst May-Haus unterzubringen. 4. Könnte die Ernst May-Dauerausstellung "Das Neue Frankfurt!" an ein anderes Frankfurter Museum, zum Beispiel das Deutsche Architekturmuseum oder das Historische Museum oder einer anderen Einrichtung angegliedert werden? 5. Besteht ein Interesse, eine solche Dauerausstellung museumspädagogisch zu begleiten? Begründung: Frankfurt am Main sollte die einmalige Chance ergreifen, die als Dauerleihgabe angebotenen Holzmodelle der Siedlungen anzunehmen und als Dauerausstellung zu zeigen, um das kulturelle Erbe seines Stadtbaurates Ernst Mays und die von ihm gebauten Siedlungen zu bewahren. Das Interesse der Frankfurterinnen und Frankfurter sowie der Region Rhein-Main an den May-Bauten ist ungebrochen, was die Ausstellung mit 24.000 Besucherinnen und Besuchern im Architekturmuseum zeigte. Auch deshalb sollten die Holzmodelle der Siedlungen Ernst Mays für Frankfurt am Man erhalten bleiben und möglichst in räumlicher Nähe zu den Originalen ausgestellt werden. Es wäre nicht nachvollziehbar, wenn die Ausstellung an der von der ABG geforderten Monatsmiete von 1.500 Euro monatlich scheitern würde. Die Ernst May-Gesellschaft hat mit ihrem ehrenamtlichen Engagement einen erheblichen Beitrag zu der Sanierung und der Ausstattung des Museums beigetragen, die Stadt Frankfurt sollte nun die Chance ergreifen, diesen Teil der Frankfurter Kulturgeschichte der Öffentlichkeit zu zeigen.
Inhalt
Antrag vom 30.11.2011, NR 153
Betreff: Ernst-May-Gesellschaft braucht zusätzliche Räume und finanzielle Unterstützung für die Ernst-May-Dauerausstellung "Das Neue Frankfurt!" Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, 1. welche Möglichkeiten bestehen, die der Ernst May-Gesellschaft als Dauerleihgabe angebotenen Holzmodelle der Siedlungen und Bauten und weiterer Exponate, im Rahmen einer Dauerstellung in Frankfurt zu etablieren? 2. ob geplant ist, den Zuschuss für die Ernst May-Gesellschaft von bisher 25.000 Euro jährlich um den Mietbetrag für etwaige Räumlichkeiten zur Unterbringung Dauerausstellung "Das Neue Frankfurt!" zu erhöhen? 3. welche Verhandlungen mit der ABG Holding geführt wurden, um die Räume für die Ausstellung in einem Ernst May-Haus unterzubringen. 4. Könnte die Ernst May-Dauerausstellung "Das Neue Frankfurt!" an ein anderes Frankfurter Museum, zum Beispiel das Deutsche Architekturmuseum oder das Historische Museum oder einer anderen Einrichtung angegliedert werden? 5. Besteht ein Interesse, eine solche Dauerausstellung museumspädagogisch zu begleiten?
Begründung: Frankfurt am Main sollte die einmalige Chance ergreifen, die als Dauerleihgabe angebotenen Holzmodelle der Siedlungen anzunehmen und als Dauerausstellung zu zeigen, um das kulturelle Erbe seines Stadtbaurates Ernst Mays und die von ihm gebauten Siedlungen zu bewahren. Das Interesse der Frankfurterinnen und Frankfurter sowie der Region Rhein-Main an den May-Bauten ist ungebrochen, was die Ausstellung mit 24.000 Besucherinnen und Besuchern im Architekturmuseum zeigte. Auch deshalb sollten die Holzmodelle der Siedlungen Ernst Mays für Frankfurt am Man erhalten bleiben und möglichst in räumlicher Nähe zu den Originalen ausgestellt werden. Es wäre nicht nachvollziehbar, wenn die Ausstellung an der von der ABG geforderten Monatsmiete von 1.500 Euro monatlich scheitern würde. Die Ernst May-Gesellschaft hat mit ihrem ehrenamtlichen Engagement einen erheblichen Beitrag zu der Sanierung und der Ausstattung des Museums beigetragen, die Stadt Frankfurt sollte nun die Chance ergreifen, diesen Teil der Frankfurter Kulturgeschichte der Öffentlichkeit zu zeigen.Nebenvorlage: Antrag vom 15.02.2012, NR 232 Zuständige Ausschüsse: Kultur- und Freizeitausschuss Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Versandpaket: 07.12.2011
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 30. November 2011 brachte SPD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 29.03.2012 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD und FDP zu 2. CDU, GRÜNE, SPD und FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, FDP und FREIE WÄHLER (= Annahme) zu 2. CDU, GRÜNE und SPD gegen FDP und FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. und Piraten (NR 153 und NR 232 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (NR 153 = Annahme, NR 232 = Ablehnung) NPD (NR 153 = Annahme, NR 232 = Prüfung und Berichterstattung) REP (NR 153 = Ablehnung, NR 232 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten (= Annahme) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD und Piraten gegen LINKE., FDP und FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und REP gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, ÖkoLinX-ARL und NPD (= Annahme) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., Piraten und REP gegen FDP, FREIE WÄHLER und NPD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)