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Sanierungsstau bei DB-Stationen Deutsche Bahn AG .auf Augenhöhe. und direkt befragen

Vorlagentyp: NRLINKE
26 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren4 Sitzungen
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Begründung

Deutsche Bahn AG "auf Augenhöhe" und direkt befragen Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 21.03.2011 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, möglichst für Anfang 2011 sowohl die Deutsche Bahn AG als auch die DB Station&Service AG zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema "Zustand der Bahnstationen und Infrastruktur in Frankfurt" einzuladen. Die öffentliche Veranstaltung könnte auch die zeitlich verlängerte BürgerInnenrunde der Sitzung des Verkehrsausschusses sein. Die interessierte Öffentlichkeit sollte zu dieser Veranstaltung und zur Diskussion "auf Augenhöhe" rechtzeitig vorher eingeladen werden. Begründung: Am letzten Schlichtungstag zu S 21 in Stuttgart hat sich das Vorstandsmitglied der DB AG für Infrastruktur, Volker Kefer, ausdrücklich zu der Notwendigkeit von mehr Transparenz und Offenheit der Deutschen Bahn gegenüber der Bevölkerung bekannt. Die Bahn müsse sich öffnen. Deshalb sollten die Verantwortlichen der DB AG jetzt eingeladen werden, um die dringend erforderlichen Auskünfte für den Bahnbetrieb in Frankfurt zu bekommen. Die Frankfurter Kommunalpolitik scheitert bisher an der schlechten Informations- und Kommunikationspolitik der bundeseigenen Deutschen Bahn AG bei allen wichtigen Themen zum regionalen Bahnverkehr. Deshalb sollte jetzt direkt im Anschluss an die Schlichtung in Stuttgart, dem Prototyp einer neuen demokratischen Kultur, die Deutsche Bahn AG auch in Frankfurt in einer öffentlichen Veranstaltung Rede und Antwort zu den vielen offenen Fragen der Bahn- und Haltestellensituationen in Frankfurt stehen. Der Katalog, den die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte mit Anträgen und Anfragen an den Magistrat bislang zur Beantwortung geschickt haben, ist lang und dringlich. Zu klären ist zum Beispiel der Sanierungsbedarf der 30 Stationen im Einzelnen auf Frankfurter Gebiet. Die Stationen sind größtenteils in erbärmlichem Zustand. Beim Haltestellentest der Regionalgruppe Frankfurt Rhein-Main des Verkehrsclub Deutschland (VCD) schnitten die S-Bahnstationen einen Punkt schlechter ab als die Stationen der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Zu Recht bemängelt der VCD bei den DB-Stationen den jahrelangen Sanierungsstau, die fehlende Barrierefreiheit, die enorme Verschmutzung, den fehlenden Komfort, defekte digitale Anzeigetafeln, fehlenden Service, ungenügende Informationen und so weiter (nachzulesen in der Broschüre auf www.vcd-frankfurt.de). Die Bahn verlangt vom RMV Stationspreise, die für 2011 teils um 115 Prozent erhöht werden, obwohl keinerlei Gegenleistung von der DB erfolgt. Dazu gehören beispielsweise die verwahrlosten und nicht behindertengerechten Bahnstationen Höchst, West und Ostendstraße. Die Fahrgäste sind zu Recht empört über die extrem hohen Fahrpreise im RMV, mitverursacht durch die DB. Die Stadt Frankfurt will die UN-Behindertenrechtskonvention mit Aktionsplänen, die derzeit erarbeitet werden, umsetzen. Auch dieses Thema sollte mit Verantwortlichen der Deutschen Bahn im direkten, öffentlichen Gespräch auf Augenhöhe geklärt werden.

Inhalt

Antrag vom 06.12.2010, NR 2111

Betreff: Sanierungsstau bei DB-Stationen Deutsche Bahn AG "auf Augenhöhe" und direkt befragen Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 21.03.2011 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, möglichst für Anfang 2011 sowohl die Deutsche Bahn AG als auch die DB Station&Service AG zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema "Zustand der Bahnstationen und Infrastruktur in Frankfurt" einzuladen. Die öffentliche Veranstaltung könnte auch die zeitlich verlängerte BürgerInnenrunde der Sitzung des Verkehrsausschusses sein. Die interessierte Öffentlichkeit sollte zu dieser Veranstaltung und zur Diskussion "auf Augenhöhe" rechtzeitig vorher eingeladen werden.

Begründung: Am letzten Schlichtungstag zu S 21 in Stuttgart hat sich das Vorstandsmitglied der DB AG für Infrastruktur, Volker Kefer, ausdrücklich zu der Notwendigkeit von mehr Transparenz und Offenheit der Deutschen Bahn gegenüber der Bevölkerung bekannt. Die Bahn müsse sich öffnen. Deshalb sollten die Verantwortlichen der DB AG jetzt eingeladen werden, um die dringend erforderlichen Auskünfte für den Bahnbetrieb in Frankfurt zu bekommen. Die Frankfurter Kommunalpolitik scheitert bisher an der schlechten Informations- und Kommunikationspolitik der bundeseigenen Deutschen Bahn AG bei allen wichtigen Themen zum regionalen Bahnverkehr. Deshalb sollte jetzt direkt im Anschluss an die Schlichtung in Stuttgart, dem Prototyp einer neuen demokratischen Kultur, die Deutsche Bahn AG auch in Frankfurt in einer öffentlichen Veranstaltung Rede und Antwort zu den vielen offenen Fragen der Bahn- und Haltestellensituationen in Frankfurt stehen. Der Katalog, den die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte mit Anträgen und Anfragen an den Magistrat bislang zur Beantwortung geschickt haben, ist lang und dringlich. Zu klären ist zum Beispiel der Sanierungsbedarf der 30 Stationen im Einzelnen auf Frankfurter Gebiet. Die Stationen sind größtenteils in erbärmlichem Zustand. Beim Haltestellentest der Regionalgruppe Frankfurt Rhein-Main des Verkehrsclub Deutschland (VCD) schnitten die S-Bahnstationen einen Punkt schlechter ab als die Stationen der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Zu Recht bemängelt der VCD bei den DB-Stationen den jahrelangen Sanierungsstau, die fehlende Barrierefreiheit, die enorme Verschmutzung, den fehlenden Komfort, defekte digitale Anzeigetafeln, fehlenden Service, ungenügende Informationen und so weiter (nachzulesen in der Broschüre auf www.vcd-frankfurt.de). Die Bahn verlangt vom RMV Stationspreise, die für 2011 teils um 115 Prozent erhöht werden, obwohl keinerlei Gegenleistung von der DB erfolgt. Dazu gehören beispielsweise die verwahrlosten und nicht behindertengerechten Bahnstationen Höchst, West und Ostendstraße. Die Fahrgäste sind zu Recht empört über die extrem hohen Fahrpreise im RMV, mitverursacht durch die DB. Die Stadt Frankfurt will die UN-Behindertenrechtskonvention mit Aktionsplänen, die derzeit erarbeitet werden, umsetzen. Auch dieses Thema sollte mit Verantwortlichen der Deutschen Bahn im direkten, öffentlichen Gespräch auf Augenhöhe geklärt werden.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 24.09.2010, B 616

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. September 2010BB 616Neubau der Unterführung Alte Falterstraße zur Waldschulstraße: Die Errichtung von zusätzlichen Rampen ist zu ermöglichenMagistratsbericht
  2. 6. Dezember 2010Sie sind hier
    NRNR 2111Sanierungsstau bei DB-Stationen Deutsche Bahn AG .auf Augenhöhe. und direkt befragen
    STVV-Antrag · LINKE.
  3. 28. März 2011Antwort des Magistrats · nach 26 WochenBB 170Neubau der Unterführung Alte Falterstraße zur Waldschulstraße: Die Errichtung von zusätzlichen Rampen ist zu ermöglichenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 46 · 06.12.2010
TO I, TOP 34
Zur Kenntnis
1. Die Vorlage B 616 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau die Beratung der Vorlage NR 2111 auf den Verkehrsausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Sonstige:
Freie Wähler (B 616 = Kenntnis)NPD (B 616 = Kenntnis)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und NPD (B 616 = Kenntnis)

Verkehrsausschusses
Sitzung 46 · 07.12.2010
TO I, TOP 24
Angenommen
1. Die Vorlage B 616 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. 2. a) Dem ersten Absatz der Vorlage NR 2111 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Der zweite Absatz der Vorlage NR 2111 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDP
Sonstige:
FAG (B 616 = Kenntnis)Freie Wähler (B 616 = Kenntnis)NPD (B 616 = Kenntnis, NR 2111 = Ablehnung)
zu 2 / a)
Zustimmung:
SPDLinke
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)FDP (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
zu 2 / b)
Zustimmung:
SPD
Ablehnung:
Linke
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)FDP (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP zu 2. a) SPD und LINKE.; CDU, GRÜNE und FDP (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) b) SPD gegen LINKE. (= Annahme); CDU, GRÜNE und FDP (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG und FREIE WÄHLER (B 616 = Kenntnis) NPD (B 616 = Kenntnis, NR 2111 = Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 49 · 14.12.2010
TO I, TOP 41
Beraten
1. Die Vorlage B 616 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 2111 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Sonstige:
Freie Wähler (B 616 = Kenntnis, NR 2111 = Annahme)REP (B 616 = Kenntnis, NR 2111 = Ablehnung)NPD (B 616 = Kenntnis, NR 2111 = Ablehnung)Stv. Holtz (B 616 und NR 2111 = Enthaltung)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFAGGrüne
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG zu 2. erster Absatz: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und FAG (= Annahme) zweiter Satz: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD und FAG (= Ablehnung) sowie LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (B 616 = Kenntnis, NR 2111 = Annahme) REP und NPD (B 616 = Kenntnis, NR 2111 = Ablehnung) Stv. Holtz (B 616 und NR 2111 = Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 49 · 16.12.2010
TO II, TOP 58
Beraten
1. Die Vorlage B 616 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 2111 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie WählerREPNPD
Enthaltung:
Stv. Holtz
zu 2)
Zustimmung:
GrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFAGFreie WählerREPNPD
Enthaltung:
Stv. Holtz
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, FREIE WÄHLER, REP und NPD; Stv. Holtz (= Enthaltung) zu 2. erster Absatz: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FAG und FREIE WÄHLER (= Annahme) sowie REP und NPD (= Ablehnung); Stv. Holtz (= Enthaltung) zweiter Satz: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, FAG, REP und NPD (= Ablehnung) sowie LINKE. und FREIE WÄHLER (= Annahme); Stv. Holtz (= Enthaltung)

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