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Schluss mit den Planungsfehlern des Magistrats: Warum muss die Stadt trotz PPP doch selbst zahlen?

Vorlagentyp: NRSPD
26 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren7 SitzungenAngenommen

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Begründung

Magistrats: Warum muss die Stadt trotz PPP doch selbst zahlen? Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Dem Magistratsvortrag M 210 wird unter folgender Maßgabe zugestimmt:

  1. Der Magistrat stellt detailliert dar, wie es zu dem schwerwiegenden Planungsfehler kommen konnte, der die geplanten Nachbesserungen an der Lüftungsanlage notwendig machte und warum der Vertrag mit dem Investor nicht so ausgestaltet wurde, dass ein diesbezügliches Risiko und die damit verbundenen Kosten beim Investor und nicht bei der Stadt liegt.
  2. Der Magistrat verzichtet unter anderem aufgrund dieser Erfahrungen und weiterer Risiken auf PPP Finanzierungen für Schulen und Bildungseinrichtungen. Begründung: Die Folgekosten für die Stadt bei privaten Finanzierungsmodellen sind unkalkulierbar. Trotz der Beteuerungen des Magistrats, dass das PPP Modell für das Bildungszentrum Ostend ein Erfolgsmodell sei, zeigen sich nun die tatsächlichen Konsequenzen: Auf den Einbau einer Lüftungsanlage wurde verzichtet, was für die Beschäftigten eine Zumutung ist. Die Kosten für den Einbau muss die Stadt übernehmen, trotz PPP. Ein Planungsfehler kombiniert mit schlechten Vertragsverhandlungen kostet die Stadt nun 584 600 €. Den Beweis, dass PPPs der herkömmlichen Finanzierung überlegen sind, bleibt der Magistrat bisher schuldig.

Inhalt

Antrag vom 01.12.2010, NR 2103

Betreff: Schluss mit den Planungsfehlern des Magistrats: Warum muss die Stadt trotz PPP doch selbst zahlen? Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Dem Magistratsvortrag M 210 wird unter folgender Maßgabe zugestimmt:

  1. Der Magistrat stellt detailliert dar, wie es zu dem schwerwiegenden Planungsfehler kommen konnte, der die geplanten Nachbesserungen an der Lüftungsanlage notwendig machte und warum der Vertrag mit dem Investor nicht so ausgestaltet wurde, dass ein diesbezügliches Risiko und die damit verbundenen Kosten beim Investor und nicht bei der Stadt liegt.
  2. Der Magistrat verzichtet unter anderem aufgrund dieser Erfahrungen und weiterer Risiken auf PPP Finanzierungen für Schulen und Bildungseinrichtungen. Begründung: Die Folgekosten für die Stadt bei privaten Finanzierungsmodellen sind unkalkulierbar. Trotz der Beteuerungen des Magistrats, dass das PPP Modell für das Bildungszentrum Ostend ein Erfolgsmodell sei, zeigen sich nun die tatsächlichen Konsequenzen: Auf den Einbau einer Lüftungsanlage wurde verzichtet, was für die Beschäftigten eine Zumutung ist. Die Kosten für den Einbau muss die Stadt übernehmen, trotz PPP. Ein Planungsfehler kombiniert mit schlechten Vertragsverhandlungen kostet die Stadt nun 584 600 €. Den Beweis, dass PPPs der herkömmlichen Finanzierung überlegen sind, bleibt der Magistrat bisher schuldig.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 29.10.2010, M 210

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 29. Oktober 2010MM 210Nachrüstung der Lüftungsanlagen im Nutzungsbereich der Volkshochschule Frankfurt am Main im Bildungszentrum Ostend (BZO) hier: Bau- und FinanzierungsvorlageMagistratsvortrag
  2. 1. Dezember 2010Sie sind hier
    NRNR 2103Schluss mit den Planungsfehlern des Magistrats: Warum muss die Stadt trotz PPP doch selbst zahlen?
    STVV-Antrag · SPD
  3. 2. Mai 2011Antwort des Magistrats · nach 26 WochenBB 218Schluss mit den Planungsfehlern des Magistrats: Warum muss die Stadt trotz PPP doch selbst bezahlen?Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf7 Beratungen
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 46 · 06.12.2010
TO I, TOP 18
Beraten
nicht auf TO 1. Die Beratung der Vorlage M 210 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 2103 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 46 · 06.12.2010
TO I, TOP 10
Zur Kenntnis
1. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Bildung und Integration die Beratung der Vorlage M 210 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Bildung und Integration die Beratung der Vorlage NR 2103 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 49 · 14.12.2010
TO I, TOP 34
Beraten
nicht auf TO 1. Die Beratung der Vorlage M 210 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 2103 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 47 · 17.01.2011
TO I, TOP 20
Angenommen
1. Der Vorlage M 210 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Der Ziffer 1. der Vorlage NR 2103 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage NR 2103 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFAG
Ablehnung:
SPDLinke
Sonstige:
FDP (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Freie Wähler (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
zu 2 / b)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFAGFreie Wähler
Ablehnung:
SPDLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und FAG gegen SPD und LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 2103); FDP und FREIE WÄHLER (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) zu 2. a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER b) CDU, GRÜNE, FDP, FAG und FREIE WÄHLER gegen SPD und LINKE. (= Annahme)

OBR 4
Sitzung 48 · 18.01.2011
TO II, TOP 17
Abgelehnt
Die Vorlage NR 2103 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUFDP
Ablehnung:
SPDLinke
Enthaltung:
Grüne
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und FDP gegen SPD und LINKE. (= Annahme) bei Enthaltung GRÜNE

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 50 · 25.01.2011
TO I, TOP 7
Angenommen
1. Der Vorlage M 210 wird unter Berücksichtigung der Beschlussfassung zur Vorlage NR 2103 zugestimmt. 2. a) Der Ziffer 1. der Vorlage NR 2103 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage NR 2103 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
Sonstige:
REP (M 210 und NR 2103 = Annahme)NPD (M 210 = Annahme, NR 2103 = Ziffer 1. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung)Stv. Holtz (M 210 und NR 2103 = Enthaltung)
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
zu 2 / b)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFAGFreie Wähler
Ablehnung:
SPDLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER zu 2. a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER b) CDU, GRÜNE, FDP, FAG und FREIE WÄHLER gegen SPD und LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (M 210 und NR 2103 = Annahme) NPD (M 210 = Annahme, NR 2103 = Ziffer 1. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung) Stv. Holtz (M 210 und NR 2103 = Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 50 · 27.01.2011
TO II, TOP 32
Angenommen
1. Der Vorlage M 210 wird unter Berücksichtigung der Beschlussfassung zur Vorlage NR 2103 zugestimmt. 2. a) Der Ziffer 1. der Vorlage NR 2103 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage NR 2103 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie WählerREPNPD
Enthaltung:
Stv. Holtz
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie WählerREPNPD
Enthaltung:
Stv. Holtz
zu 2 / b)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFAGFreie WählerNPD
Ablehnung:
SPDLinkeREP
Enthaltung:
Stv. Holtz
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, FREIE WÄHLER, REP und NPD; Stv. Holtz (= Enthaltung) zu 2. a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, FREIE WÄHLER, REP und NPD; Stv. Holtz (= Enthaltung) b) CDU, GRÜNE, FDP, FAG, FREIE WÄHLER und NPD gegen SPD, LINKE. und REP (= Annahme); Stv. Holtz (= Enthaltung)

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