Schluss mit den Planungsfehlern des Magistrats: Warum muss die Stadt trotz PPP doch selbst bezahlen?
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Bericht des Magistrats vom 02.05.2011, B 218
Betreff: Schluss mit den Planungsfehlern des Magistrats: Warum muss die Stadt trotz PPP doch selbst bezahlen? Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 27.01.2011, § 9337 - NR 2103 SPD - Wie bereits mehrfach und fortgesetzt dargelegt, handelt es sich - trotz der gegenteilig aufgestellten Behauptung - nicht um einen Planungsfehler oder ein mit dem PPP-Modell zusammenhängendes Versäumnis. Die nachträgliche Installation erfolgt vielmehr ausschließlich aufgrund eines Beschlusses der Einigungsstelle, obwohl alle gesetzlich geforderten Grenzwerte zu jeder Zeit eingehalten wurden und somit die vertraglichen Verpflichtungen voll erfüllt sind. Die vertraglichen Grundlagen sind im Übrigen so gefasst, dass zusätzliche Wünsche, die von dem vergebenen Auftrag abweichen, als Nachträge von derjenigen Vertragspartei zu tragen sind, die diese zu verantworten hat. Ein entsprechendes Vorgehen liegt dem deutschen Zivil-, Vergabe- und Vertragsrecht insgesamt zugrunde, bindet zur gegenseitigen Rechtssicherheit alle Parteien und wird einerseits aus dem im Vertragsschluss liegenden Vertrauen hergeleitet ("pacta sunt servanda") wie es andererseits etwa auch in öffentlich-rechtlicher Hinsicht aus dem Rechtsgedanken des Verursacherprinzips im sog. Konnexitätsprinzip seine Entsprechung findet ("Wer bestellt, bezahlt").
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Oktober 2010MM 210Nachrüstung der Lüftungsanlagen im Nutzungsbereich der Volkshochschule Frankfurt am Main im Bildungszentrum Ostend (BZO) hier: Bau- und FinanzierungsvorlageMagistratsvortrag
- 1. Dezember 2010NRNR 2103Schluss mit den Planungsfehlern des Magistrats: Warum muss die Stadt trotz PPP doch selbst zahlen?STVV-Antrag · SPD
- 2. Mai 2011Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 26 WochenBB 218Schluss mit den Planungsfehlern des Magistrats: Warum muss die Stadt trotz PPP doch selbst bezahlen?Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU. FREIE WÄHLER und FDP gegen LINKE. (= Zurückweisung) bei Enthaltung SPD
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD und Bunte (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen SPD und Bunte (= Zurückweisung)