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Umsetzung des Park-and-Ride-Konzepts

Vorlagentyp: NRCDU
5 SitzungenAngenommen
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Vorschlag sieht die Umsetzung eines umfassenden Park-and-Ride-Konzepts in Frankfurt vor, um den PKW-Verkehr zu reduzieren und Pendlern eine attraktive Alternative zu bieten. Angesichts der hohen Pendlerzahlen und der Überlastung der Straßen soll die effiziente Anbindung mit Bus und Bahn gewährleistet werden, um die Verkehrsituation nachhaltig zu verbessern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Zu dieser Straße geht es weiter

Taunusblick — 7 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 12.10.2026.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, zur Verbesserung des Park-and-Ride-Angebots folgende Maßnahmen umzusetzen:

  1. Umsetzungsfahrplan und Prioritäten:

Es wird ein verbindlicher Umsetzungsfahrplan zum Ausbau und zur Optimierung des Park-and-Ride-Systems vorgelegt. Der Fahrplan soll Prioritäten, Meilensteine, Zuständigkeiten, Finanzierungsschritte und einen realistischen Zeitplan enthalten.

  1. Sofortprogramm - vorhandene Kapazitäten wirksam machen:

Es wird ein Sofortprogramm zur Sicherung der Zweckbestimmung von Park-and-Ride-Anlagen umgesetzt. Dazu gehören insbesondere Maßnahmen gegen Dauer- und Fremdnutzung sowie eine verstärkte Kontrolle an stark belasteten Standorten.

  1. Kooperationen kurzfristig skalieren:

Es wird ein standardisiertes Kooperationsmodell für private Parkflächen (zum Beispiel Parkhäuser, Einzelhandelsstandorte, Bürostandorte) erarbeitet und aktiv ausgerollt, damit kurzfristig zusätzliche Park-and-Ride-Kapazitäten entstehen. Ziele für die Anzahl und Größenordnung solcher Kooperationen sowie einen Zeitplan sind zu benennen.

  1. Temporäre Park-and-Ride-Flächen aktivieren:

Kurzfristig nutzbare, temporäre Park-and-Ride-Flächen sind zu identifizieren und, wo möglich, zeitnah in Betrieb zu nehmen. Dabei sind klare Regelungen zur Nutzung (Park-and-Ride statt Dauerparken), Beschilderung, Sicherheit sowie die Anbindung an Bus und Bahn sicherzustellen.

  1. Qualitätsstandard für Anlagen und Zugänge:

Mindeststandards für Sicherheit, Beleuchtung, Wegeführung, Barrierefreiheit, Fahrgastinformation sowie die Verknüpfung mit Fahrradabstellanlagen sind festzulegen und schrittweise umzusetzen.

  1. Transparenz und Wirkungskontrolle:

Es ist ein jährliches Monitoring zu erstellen (Auslastung, Fremdnutzung, Wirkung auf Einpendlerverkehr, Anbindung an Bus und Bahn). Die Ergebnisse sind der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen.

  1. Gateway Gardens - Park-and-Ride plus leistungsfähige Weiterfahrt:

Für Gateway Gardens ist ergänzend zur Prüfung zusätzlicher Park-and-Ride-Kapazitäten ein verkehrliches Gesamtkonzept zu erarbeiten, das die Weiterfahrt mit dem öffentlichen Verkehr leistungsfähig absichert. Dabei sind insbesondere Kapazität, Takt, Betriebsstabilität und Wegebeziehungen im Zusammenspiel mit dem bestehenden S-Bahn-Haltepunkt zu bewerten.

  1. Prüfauftrag alternative Anbindung Terminal 3 - Gateway Gardens - Stadion:

Im Rahmen dieses Gesamtkonzepts zu prüfen, ob auf der Achse Terminal 3 - Gateway Gardens - Stadion zusätzliche oder alternative ÖPNV-Verbindungen einen Beitrag leisten können. In die Prüfung ist ausdrücklich eine Seilbahn-Variante einzubeziehen. Die Prüfung soll mindestens folgende Punkte umfassen: Trassenkorridor-Optionen, Kapazität und Fahrzeit, Integration in bestehende Netze (S-Bahn, Straßenbahn, Bus), Kosten und Förderfähigkeit, Genehmigungs- und Umweltfragen, Betriebs- und Sicherheitskonzept sowie ein Vergleich mit Alternativen.

Begründung

Frankfurt ist eine Pendlerstadt. Sehr viele Berufstätige kommen täglich aus dem Umland, ein großer Anteil davon mit dem Pkw. Das überlastet Straßen und Knotenpunkte im Stadtgebiet. Park and Ride kann den Autoverkehr verringern und schnell wirken, wenn zwei Dinge zusammenkommen: ausreichend Kapazität am Stadtrand und eine verlässliche, attraktive Weiterfahrt mit Bus und Bahn. Das vorliegende Park-and-Ride-Konzept liefert wichtige Grundlagen. Es bleibt aber in der Praxis nur dann wirksam, wenn die Umsetzung priorisiert, zeitlich hinterlegt und kurzfristig ergänzt wird. Besonders wichtig sind schnell wirksame Maßnahmen: Vorhandene Stellplätze müssen tatsächlich für Umsteiger nutzbar sein, Kooperationen müssen von Pilotprojekten in die Fläche kommen und temporäre Lösungen müssen genutzt werden, bis große Neubauten realisiert sind. Gateway Gardens ist als Standort strategisch sinnvoll. Dort treffen Autobahnen und Schiene aufeinander. Damit Park-and-Ride an diesem Ort wirklich entlastet, muss die Weiterfahrt leistungsfähig organisiert werden. Gerade bei erwartbar hohen Spitzen (zum Beispiel durch Veranstaltungen) braucht es belastbare Alternativen und Redundanz. Deshalb ist neben zusätzlichen Stellplätzen ausdrücklich eine Prüfung zusätzlicher Anbindungen erforderlich. Eine Seilbahn kann in definierten Korridoren ein leistungsfähiger Baustein sein. Ob sie hier sinnvoll ist, soll sachlich geprüft und mit Alternativen verglichen werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 14. Januar 2026 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 27.02.2026 im OBR 5 angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 41 · 19.01.2026
TO I, TOP 7
Angenommen
1. Der Vorlage NR 1474 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 1500 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeAfDVolt
Ablehnung:
FDPÖkoLinX-ELF
Sonstige:
BFF-BIG (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)FRAKTION (NR 1474 = Annahme, NR 1500 = Ablehnung)Stadtv. Bäppler-Wolf (NR 1474 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDU
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELF
Sonstige:
Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)SPD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)FDP (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)BFF-BIG (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)AfD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Volt (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, CDU (unter Hinweis auf NR 1500), SPD, Linke, AfD und Volt gegen FDP (= Annahme mit folgender Maßgabe: "Die Umsetzung des P+R-Konzepts erfolgt mit der Maßgabe, dass kurzfristig Kapazitäten an Nachfrageschwerpunkten geschaffen, mittelfristige Neubauten mit einer Taktverdichtung verknüpft und durch eine intelligente Bewirtschaftung sowohl die Planbarkeit des Umstiegs gesichert als auch der Wirtschaftsverkehr auf den Hauptachsen geschützt werden. Dabei ist dem Standort P+R Taunusblick als überregionalem Scharnier zwischen A5, U-Bahn und RTW höchste Priorität einzuräumen, um Pendlerströme frühzeitig abzufangen und das städtische Netz zu entlasten.") sowie ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung); BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) zu 2. CDU gegen Linke (= Ablehnung) und ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung); GRÜNE, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (NR 1474 = Annahme, NR 1500 = Ablehnung) Stadtv. Bäppler-Wolf (NR 1474 = Annahme)

OBR 5
Sitzung 44 · 23.01.2026
TO I, TOP 49
Beraten
1. a) Die Vorlage NR 1474 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen. 2. a) Die Vorlage NR 1500 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 44 · 27.01.2026
TO I, TOP 13
Abgelehnt
1. Der Vorlage NR 1474 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1500 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
FDPBFF-BIG
Sonstige:
ÖkoLinX-ELF (NR 1474 und NR 1500 = Prüfung und Berichterstattung)Gartenpartei (NR 1474 und NR 1500 = Prüfung und Berichterstattung)Stadtv. Yilmaz (NR 1474 und NR 1500 = Prüfung und Berichterstattung)Stadtv. Bäppler-Wolf (NR 1474 und NR 1500 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVolt
Ablehnung:
CDUBFF-BIGAfDFRAKTIONFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, CDU (unter Hinweis auf NR 1500), SPD, Linke, AfD, Volt und FRAKTION gegen FDP (= Annahme mit folgender Maßgabe: "Die Umsetzung des P+R-Konzepts erfolgt mit der Maßgabe, dass kurzfristig Kapazitäten an Nachfrageschwerpunkten geschaffen, mittelfristige Neubauten mit einer Taktverdichtung verknüpft und durch eine intelligente Bewirtschaftung sowohl die Planbarkeit des Umstiegs gesichert als auch der Wirtschaftsverkehr auf den Hauptachsen geschützt werden. Dabei ist dem Standort P+R Taunusblick als überregionalem Scharnier zwischen A5, U-Bahn und RTW höchste Priorität einzuräumen, um Pendlerströme frühzeitig abzufangen und das städtische Netz zu entlasten.") sowie BFF-BIG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1500) zu 2. GRÜNE, SPD, Linke und Volt gegen CDU, BFF-BIG, AfD und FRAKTION (= Annahme) sowie FDP (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (NR 1474 und NR 1500 = Prüfung und Berichterstattung) Stadtv. Bäppler-Wolf (NR 1474 und NR 1500 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 46 · 29.01.2026
TO II, TOP 10
Abgelehnt
1. Der Vorlage NR 1474 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1500 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
FDPBFF-BIGÖkoLinX-ELFStadtv. Yilmaz
Sonstige:
Gartenpartei (NR 1474 und NR 1500 = Prüfung und Berichterstattung)Stadtv. Bäppler-Wolf (NR 1474 und NR 1500 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVolt
Ablehnung:
CDUBFF-BIGAfDFRAKTIONFDPÖkoLinX-ELFStadtv. Yilmaz
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, CDU (unter Hinweis auf NR 1500), SPD, Linke, AfD, Volt und FRAKTION gegen FDP (= Annahme mit folgender Maßgabe: "Die Umsetzung des P+R-Konzepts erfolgt mit der Maßgabe, dass kurzfristig Kapazitäten an Nachfrageschwerpunkten geschaffen, mittelfristige Neubauten mit einer Taktverdichtung verknüpft und durch eine intelligente Bewirtschaftung sowohl die Planbarkeit des Umstiegs gesichert als auch der Wirtschaftsverkehr auf den Hauptachsen geschützt werden. Dabei ist dem Standort P+R Taunusblick als überregionalem Scharnier zwischen A5, U-Bahn und RTW höchste Priorität einzuräumen, um Pendlerströme frühzeitig abzufangen und das städtische Netz zu entlasten."), BFF-BIG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1500) sowie ÖkoLinX-ELF und Stadtv. Yilmaz (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. GRÜNE, SPD, Linke und Volt gegen CDU, BFF-BIG, AfD und FRAKTION (= Annahme) sowie FDP, ÖkoLinX-ELF und Stadtv. Yilmaz (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (NR 1474 und NR 1500 = Prüfung und Berichterstattung) Stadtv. Bäppler-Wolf (NR 1474 und NR 1500 = Annahme)

OBR 5
Sitzung 45 · 27.02.2026
TO I, TOP 11
Angenommen
1. Die Vorlage NR 1474 wird abgelehnt. 2. Der Vorlage NR 1500 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDBFFFDPAfD
Ablehnung:
Grüne
Enthaltung:
Linke
zu 2)
Enthaltung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, BFF, FDP und AfD gegen GRÜNE (= Annahme); Linke (= Enthaltung) zu 2. Annahme bei Enthaltung Linke

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