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Digitale Haltestellenaushänge

Vorlagentyp: NRCDU
40 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 Sitzung

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Einführung digitaler Aushänge an ÖPNV-Haltestellen mittels E-Paper-Displays, um die Information an Haltestellen zu verbessern. Dies soll die Effizienz erhöhen, Informationslücken schließen und die Nutzererfahrung optimieren.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Antrag

Der Magistrat wird aufgefordert, digitale Aushänge an zunächst ausgewählten ÖPNV-Haltestellen im Stadtgebiet testweise und in Koordination mit traffiQ, VGF, RMV und den betroffenen Busunternehmen einzuführen. Ziel ist der Einsatz stromsparender E-Paper-Displays für Fahrplan- und Hinweisaushänge, um kurzfristige Änderungen zentral auszuspielen und manuelle Papieraushänge zu reduzieren. Dabei soll Folgendes erprobt werden:

a) technische Machbarkeit inkl. Energieversorgung (Netz oder Solar), Konnektivität (Mobilfunk), Backend-Anbindung an bestehende Systeme von traffiQ/VGF/RMV (z. B. ITCS, Baustellen- und Umleitungsinfos)

b) Barrierefreiheit (Schriftgrößen, Kontraste, Piktogramme, Montagehöhe), Wetterfestigkeit und Vandalismusschutz

c) Prozesse für zeit- und ortsspezifische Ausspielung bei Störungen, Baustellen, Ersatzverkehren und geplanten Fahrplanänderungen

d) Auswahl geeigneter Pilotstandorte (u. a. stark frequentierte Knoten, Haltestellen an Schulen, Baustellenschwerpunkte)

e) Kosten, Betrieb, Wartung und Gesamtlebenszyklus im Vergleich zu Papier, inklusive möglicher Fördermittel

f) Datenschutz und IT-Sicherheit

g) Evaluationskriterien (u. a. Reaktionszeiten, Informationsqualität vor Ort, Personalaufwand, Nutzerfeedback).

Begründung

Aktuelle und möglichst Echtzeitinformationen über den Betrieb von Bussen und Bahnen sind für Fahrgäste wichtig. Die Nutzung von zeitgemäßen Techniken kann die Information an den Haltestellen auf ein höheres Niveau bringen. Papieraushänge sind bei kurzfristigen Änderungen langsam und personalintensiv. Bei Störungen, Baustellen und ad-hoc-Anpassungen entstehen Informationslücken. E-Paper-Displays sind gut lesbar und sehr energiesparend. Inhalte lassen sich zentral und zeitgesteuert aktualisieren. Das erhöht die Verlässlichkeit der Information an der Haltestelle, beschleunigt die Kommunikation im Störungsfall und verringert Laufwege und manuelle Klebearbeiten. Eine testweise Umsetzung an ausgewählten Haltestellen liefert belastbare Erkenntnisse zu Nutzen, Kosten und Akzeptanz und schafft die Grundlage für eine fundierte Entscheidung über ein Roll-out.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 12. November 2025Sie sind hier
    NRNR 1445Digitale Haltestellenaushänge
    STVV-Antrag · CDU
  2. 17. April 2026BB 147Digitale HaltestellenaushängeMagistratsbericht
  3. 21. August 2026Antwort des Magistrats · nach 40 WochenBB 262Digitale HaltestellenaushängeMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 41 · 19.01.2026
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 1445 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUFRAKTION
Sonstige:
BFF-BIG (Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten)Stadtv. Bäppler-Wolf (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme)

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