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Nutzungskonzept für das Zoogesellschaftshaus entwickeln

Vorlagentyp: NRCDUGRÜNE
42 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren3 SitzungenAngenommen
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Begründung

Zoogesellschaftshaus entwickeln Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, welche Nutzungen im Zoogesellschaftshaus möglich sind, um die Attraktivität des Zoos als generationsübergreifende Familieneinrichtung mit Bildungsauftrag weiter zu steigern. Der Zoo Frankfurt gewinnt als Ort des Tier- und Artenschutzes sowie der Bildung und Information über die weltweit bedrohten Lebensräume der Tiere zunehmend an Bedeutung. Insbesondere sind zu prüfen, 1. wie der vorhandene Veranstaltungssaal im Zoogesellschaftshaus weiter betrieben werden kann oder 2. welche anderen Nutzungsmöglichkeiten für den Veranstaltungssaal und die anderen Räumlichkeiten (Magazine, Küchen, Lagerräume, Künstlerumkleiden, Tagungsräume etc.) bestehen, oder 3. ob die nicht denkmalgeschützten Teile des Zoogesellschaftshauses (einschließlich des Veranstaltungssaals) durch Umgestaltung, Umbau oder Neubau ganz oder teilweise anderweitig genutzt werden können, wie zum Beispiel für ein Kinder- und Jugendtheaterzentrum und/oder Anlagen des zoologischen Gartens, 4. welche Folgen sich daraus für ein gastronomisches Nutzungskonzept ergeben 5. und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Begründung: Das Zoo-Gesellschaftshaus, im Krieg teilweise zerstört und danach wieder aufgebaut, ist ein architektonisches Juwel. Im Verzeichnis der Kulturdenkmäler in Hessen ist dazu unter der Anschrift Bernhard-Grzimek-Allee 1 in Frankfurt am Main folgendes eingetragen: "Es handelt sich um einen Repräsentationsbau des späten Klassizismus mit Renaissanceanklängen von 1875 nach Entwurf von J. Durm und A. F. Kaysser unter Mitwirkung von O. Lindheimers als monumentale Begrenzung des Alfred Brehm Platzes." Fotos Landesamt für Denkmalpflege Die vom Zoo gewünschte Schaffung eines adäquaten Gastronomiebetriebes ist bisher daran gescheitert, dass es an einem Nutzungskonzept für die Liegenschaft fehlt. Im Vortrag des Magistrats M 227 vom 28.11.2008 wurde die Sanierung des Zoogesellschaftshauses in Verbindung mit einem neuen Konzept im Gastronomiebereich bis zum Auslaufen des damaligen Gastronomiepachtvertrages in 2010 aufgeschoben. In Abhängigkeit eines Betreiberkonzepts für das Haus und den Gastronomiebetrieb sollten danach die notwendigen Sanierungsmaßnahmen und die zahlreichen erforderlichen baulichen Ertüchtigungsmaßnahmen festgelegt werden. Das gilt auch für die Anpassung an die inzwischen veränderten Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen sowie die veralteten technischen Gebäudeanlagen. Dabei ist zu prüfen, ob es für den Veranstaltungssaal im Zoogesellschaftshaus anderweitige Nutzungsmöglichkeiten geben könnte. Zu überlegen ist auch, ob die Räumlichkeiten insgesamt anderweitig genutzt werden können. Denkbar sind weitere Anlagen des zoologischen Gartens und oder ein Kinder- und Jugendtheaterzentrum. In den letzten Jahren wurde der Eingangsbereich des Zoos komplett umgestaltet. Dies erlaubt einen getrennten Betrieb von Zoo und Zoogesellschaftshaus bzw. Fritz Rémond Theater. Die Sanierung des Zoogesellschaftshauses ist in der Vergangenheit immer wieder zurückgestellt worden. Die letzten größeren baulichen Sanierungsmaßnahmen stammen aus Ende der 1980er Jahre. Haustechnik und Energieeffizienz entsprechen den Standards aus dieser Zeit.

Inhalt

Antrag vom 17.12.2015, NR 1341

Betreff: Nutzungskonzept für das Zoogesellschaftshaus entwickeln Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, welche Nutzungen im Zoogesellschaftshaus möglich sind, um die Attraktivität des Zoos als generationsübergreifende Familieneinrichtung mit Bildungsauftrag weiter zu steigern. Der Zoo Frankfurt gewinnt als Ort des Tier- und Artenschutzes sowie der Bildung und Information über die weltweit bedrohten Lebensräume der Tiere zunehmend an Bedeutung. Insbesondere sind zu prüfen, 1. wie der vorhandene Veranstaltungssaal im Zoogesellschaftshaus weiter betrieben werden kann oder 2. welche anderen Nutzungsmöglichkeiten für den Veranstaltungssaal und die anderen Räumlichkeiten (Magazine, Küchen, Lagerräume, Künstlerumkleiden, Tagungsräume etc.) bestehen, oder 3. ob die nicht denkmalgeschützten Teile des Zoogesellschaftshauses (einschließlich des Veranstaltungssaals) durch Umgestaltung, Umbau oder Neubau ganz oder teilweise anderweitig genutzt werden können, wie zum Beispiel für ein Kinder- und Jugendtheaterzentrum und/oder Anlagen des zoologischen Gartens, 4. welche Folgen sich daraus für ein gastronomisches Nutzungskonzept ergeben 5. und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

Begründung: Das Zoo-Gesellschaftshaus, im Krieg teilweise zerstört und danach wieder aufgebaut, ist ein architektonisches Juwel. Im Verzeichnis der Kulturdenkmäler in Hessen ist dazu unter der Anschrift Bernhard-Grzimek-Allee 1 in Frankfurt am Main folgendes eingetragen: "Es handelt sich um einen Repräsentationsbau des späten Klassizismus mit Renaissanceanklängen von 1875 nach Entwurf von J. Durm und A. F. Kaysser unter Mitwirkung von O. Lindheimers als monumentale Begrenzung des Alfred Brehm Platzes." Fotos Landesamt für Denkmalpflege Die vom Zoo gewünschte Schaffung eines adäquaten Gastronomiebetriebes ist bisher daran gescheitert, dass es an einem Nutzungskonzept für die Liegenschaft fehlt. Im Vortrag des Magistrats M 227 vom 28.11.2008 wurde die Sanierung des Zoogesellschaftshauses in Verbindung mit einem neuen Konzept im Gastronomiebereich bis zum Auslaufen des damaligen Gastronomiepachtvertrages in 2010 aufgeschoben. In Abhängigkeit eines Betreiberkonzepts für das Haus und den Gastronomiebetrieb sollten danach die notwendigen Sanierungsmaßnahmen und die zahlreichen erforderlichen baulichen Ertüchtigungsmaßnahmen festgelegt werden. Das gilt auch für die Anpassung an die inzwischen veränderten Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen sowie die veralteten technischen Gebäudeanlagen. Dabei ist zu prüfen, ob es für den Veranstaltungssaal im Zoogesellschaftshaus anderweitige Nutzungsmöglichkeiten geben könnte. Zu überlegen ist auch, ob die Räumlichkeiten insgesamt anderweitig genutzt werden können. Denkbar sind weitere Anlagen des zoologischen Gartens und oder ein Kinder- und Jugendtheaterzentrum. In den letzten Jahren wurde der Eingangsbereich des Zoos komplett umgestaltet. Dies erlaubt einen getrennten Betrieb von Zoo und Zoogesellschaftshaus bzw. Fritz Rémond Theater. Die Sanierung des Zoogesellschaftshauses ist in der Vergangenheit immer wieder zurückgestellt worden. Die letzten größeren baulichen Sanierungsmaßnahmen stammen aus Ende der 1980er Jahre. Haustechnik und Energieeffizienz entsprechen den Standards aus dieser Zeit. Bericht des Magistrats vom 29.04.2016, B 116 Bericht des Magistrats vom 07.10.2016, B 263 Zuständige Ausschüsse: Kultur- und Freizeitausschuss Ausschuss für Bildung und Integration Versandpaket: 23.12.2015

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 17. Dezember 2015Sie sind hier
    NRNR 1341Nutzungskonzept für das Zoogesellschaftshaus entwickeln
    STVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  2. 29. April 2016BB 116Nutzungskonzept für das Zoogesellschaftshaus entwickelnMagistratsbericht
  3. 7. Oktober 2016Antwort des Magistrats · nach 42 WochenBB 263Nutzungskonzept für das Zoogesellschaftshaus entwickelnMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 46 · 14.01.2016
TO I, TOP 7
Angenommen
Der Vorlage NR 1341 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPBFFÖkoLinX-ARLStv. OchsStv. DrStv. Krebs
Ablehnung:
Linke
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und FDP gegen LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF, ÖkoLinX-ARL, AGP, Stv. Ochs, Stv. Dr. Dr. Rahn und Stv. Krebs (= Annahme)

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 46 · 18.01.2016
TO I, TOP 21
Angenommen
Der Vorlage NR 1341 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPBFFLinke
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. und AGP (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 48 · 28.01.2016
TO II, TOP 13
Angenommen
Der Vorlage NR 1341 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPBFFStv. OchsStv. DrStv. KrebsÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
Linke
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP, BFF, AGP, Stv. Ochs, Stv. Dr. Dr. Rahn und Stv. Krebs gegen LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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