Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Smart City FFM - Gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie der Stadt Frankfurt am Main

Vorlagentyp: M
397 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren3 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt am Main möchte eine "Smart City" werden und setzt deshalb auf eine Gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie. Diese soll verschiedene Projekte unterstützen, die die Lebensqualität der Bürger verbessern und nachhaltige Ressourcenschonung fördern. Hierfür wird ein Finanzbedarf von zunächst 2 Millionen Euro jährlich für fünf Jahre eingeplant.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Stadtplanung verfolgen

Beschlussvorschlag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Vorlage M 28 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Begründung

A. Zielsetzung

A. Zielsetzung Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, eine "Smart City" - eine intelligent vernetzte Stadt - zu werden. Sie fördert daher technikunterstützte Vorhaben, die einer Verbesserung der Lebensbedingungen, der Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit dienen. Die Vorhaben sind davon gekennzeichnet, dass sie neben der Stadtverwaltung die Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sowie die Bürgerinnen und Bürger einbeziehen. Durch den Einsatz innovativer Techniken und Kooperationen in der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sollen positive Effekte für die Bürgerinnen und Bürger erzielt werden und der Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main soll gefestigt werden.

B. Alternativen

B. Alternativen Der Verzicht auf die Unterstützung von Smart-City-Vorhaben würde bedeuten: - Der Erwartungshaltung von Bürgern und Unternehmen an eine zeitgemäße, moderne und zukunftsfähige Stadt wird nicht entsprochen. - Frankfurt am Main ist als Wirtschaftsstandort und als Tourismusziel international nicht konkurrenzfähig. - Die Steuerung der Digitalisierung erfolgt nicht durch die Stadt, sondern wird international operierenden Wirtschaftsunternehmen überlassen. - Es bestünde die Gefahr, dass die Stadt Frankfurt am Main die Datensouveränität nicht behält. Die in einer Smart City ermittelten Daten haben eine entscheidende Bedeutung. Es ist wichtig, sich als Stadt nicht in die Abhängigkeit von privaten Anbietern zu begeben, die ihrerseits ein großes Interesse daran haben, die Daten der Bürgerinnen und Bürger wirtschaftlich zu verwerten. - Potentiale zur Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit und Reduzierung von Schadstoffbelastungen würden nicht koordiniert und systematisch erschlossen.

C. Lösung

C. Lösung Im Hinblick auf die bestehenden Anforderungen hat der Magistrat mit externer Unterstützung die in der Anlage ausgeführte Digitalisierungsstrategie entwickelt. Wesentliche Elemente der erarbeiteten Strategie sind die Bildung von Strukturen für den Austausch und die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Eine breit angelegte Koordination und Vernetzung der Akteurinnen und Akteure aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ist ein wichtiges Ziel der Smart City. Die veranschlagten Haushaltsmittel dienen der Förderung von Digitalisierungsvorhaben aller Dezernate. Durch die Förderung sollen anfängliche Investitionsspitzen und Planungsaufwände abgefangen werden.

D. Öffentlichkeitsbeteiligung

D. Kosten Die Kosten belaufen sich zunächst auf 2 Million Euro jährlich für die Zeitdauer von 5 Jahren. Bei der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie wird bei jedem Projekt geprüft, ob öffentliche Fördermittel von der EU, vom Bund, Land Hessen oder anderen Stellen beantragt werden können. Dabei werden allerdings nicht die vollständigen Projektkosten vom Fördermittelgeber übernommen, sondern nur ein Anteil, der meist zwischen 25% und 75% liegt. Die Finanzierung der restlichen Summe muss die Stadt Frankfurt mit Eigenmitteln übernehmen - ansonsten können die Fördermittel nicht in Anspruch genommen werden. Die Personalkosten nach mittleren Jahresbeträgen betragen: 5 x EG 13 à 93.000 Euro = 465.000 Euro pro Jahr. Diese sollen sich schwerpunktmäßig zunächst auf die Umsetzung der technischen Querschnittsprojekte wie der urbanen Datenplattform, dem Pilotquartier Smart City und Sensorik konzentrieren, da diese die Basisprojekte für zahlreiche konkrete Smart-City-Anwendungen aus verschiedenen Fachbereichen sind.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. April 2017EE 88Produktbereich: 35 Zentrale Dienste Produktgruppe: 35.02 Informations- und Kommunikationstechnik Die Digitalisierung weiter vorantreibenEtatantrag · CDU, SPD, GRÜNE
  2. 8. Dezember 2017BB 402Die Digitalisierung weiter vorantreibenMagistratsbericht
  3. 2. November 2018BB 350Die Digitalisierung weiter vorantreibenMagistratsbericht
  4. 12. Februar 2021Sie sind hier
    MM 28Smart City FFM - Gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie der Stadt Frankfurt am Main
    Magistratsvortrag
  5. 8. November 2022NRNR 523Digitale Daseinsvorsorge Nachhaltig Neu Denken - Meta-Antrag: Frankfurts Digitalisierungsstrategie 2.0 entwickelnSTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  6. 14. Juli 2023MM 121Anmietung einer Liegenschaft zur Errichtung und Betrieb eines TUMO-Lernzentrums im Nordwestzentrum, 60439 FrankfurtMagistratsvortrag
  7. 6. Dezember 2024Antwort des Magistrats · nach 397 WochenBB 460Digitale Daseinsvorsorge Nachhaltig Neu Denken - Meta-Antrag: Frankfurts Digitalisierungsstrategie 2.0 entwickelnMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 44 · 01.03.2021
TO I, TOP 31
Angenommen
Der Vorlage M 28 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDPBFF
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF gegen LINKE. (= Annahme mit der Maßgabe, dass der Magistrat jährlich zum Thema berichtet) und FRAKTION (= Annahme mit der Maßgabe, dass für die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie zehn neue Stellen geschaffen werden) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 47 · 02.03.2021
TO II, TOP 25
Angenommen
Der Vorlage M 28 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDPBFF
Ablehnung:
LinkeFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF gegen LINKE. (= Annahme mit der Maßgabe, dass der Magistrat jährlich zum Thema berichtet) und FRAKTION (= Annahme mit der Maßgabe, dass für die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie zehn neue Stellen geschaffen werden)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 52 · 04.03.2021
TO II, TOP 48
Angenommen
Der Vorlage M 28 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDPBFF
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF gegen LINKE. (= Annahme mit der Maßgabe, dass der Magistrat jährlich zum Thema berichtet), FRAKTION (= Annahme mit der Maßgabe, dass für die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie zehn neue Stellen geschaffen werden) und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen