Produktbereich: 35 Zentrale Dienste Produktgruppe: 35.02 Informations- und Kommunikationstechnik Die Digitalisierung weiter vorantreiben
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Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
Dienste Produktgruppe: 35.02 Informations- und Kommunikationstechnik Die Digitalisierung weiter vorantreiben Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 39 vom 17.02.2017, Haushalt 2017 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2017 - 2020. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 01.06.2017, § 1429, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Um die Digitalisierung Frankfurts weiter voranzutreiben und eine gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie zu entwickeln, wird in der Produktgruppe 35.02 Informations- und Kommunikationstechnik eine Stelle (TVÖD 12) samt entsprechender Personalkosten sowie Sachkosten in Höhe von 150 .000 Euro pro Jahr zusätzlich bereitgestellt. Mit Hilfe der zusätzlichen Mitarbeiterin oder des zusätzlichen Mitarbeiters stellt der Magistrat innerhalb von zwei Jahren ein Gesamtkonzept mit einzelnen operationablen Umsetzungsschritten fertig und legt der Stadtverordnetenversammlung schon laufend im Projektverlauf entsprechende Berichte und Beschlussvorlagen vor. Begründung: Die Stadt Frankfurt hat bei der Digitalisierung der Verwaltung in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. So werden bereits verschiedene Verwaltungsdienstleistungen wie Bewohnerparkausweis und Jugendferienkarte online angeboten. Was aber bisher fehlt, ist eine übergreifende und gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie, welche sicherstellt, dass die einzelnen in der Stadt durchgeführten Projekte einer kohärenten Strategie folgen. Durch die Entwicklung und Umsetzung einer entsprechenden Digitalisierungsstrategie können in der Stadtverwaltung Synergien gehoben und Frankfurt zur Smart City entwickelt werden. Im Bürgeramt verkürzt der Einsatz von sogenannten Selbstbedienungsterminals die Bearbeitungszeit bei der Beantragung von Personalausweisen und Reisepässen. Was bisher aber fehlt, ist eine übergreifende und gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie, welche sicherstellt, dass die einzelnen in der Stadt durchgeführten Projekte einer kohärenten Strategie folgen. Durch die Entwicklung und Umsetzung einer entsprechenden Digitalisierungsstrategie können in der Stadtverwaltung Synergien gehoben und Frankfurt kann zur Smart City entwickelt werden. Beim Thema Smart City geht es vorrangig um die intelligente Nutzung von vorhandenen Technologien. Ziel ist dabei, die Lebensqualität zu steigern und Städte intelligenter zu machen, indem wichtige Teilbereiche klug vernetzt werden. Die potentiellen Projekte umfassen dabei die verschiedensten Lebensbereiche. So können beispielsweise Parks mit intelligenten Bewässerungssystemen ausgerüstet werden, bei denen Sensoren die Feuchtigkeit im Boden messen. Die Gärtner analysieren die Informationen zusammen mit Wetterdaten, um nicht unnötig Wasser zu verbrauchen. Auf der Straße geben Sensoren Auskunft über die Auslastung von Parkplätzen und vermeiden so unnötigen Suchverkehr. Die Müllabfuhr bekommt mit Hilfe von Datenlesern einen Überblick, welche Tonnen geleert werden müssen. Telefonzellen können durch Säulen ersetzt werden, die mit Hotspots und Ladestationen für Smartphones ausgestattet sind. Notrufschalter, Sturzsensoren und interaktive Bedienelemente zur Bestellung von Einkäufen können zentrale Ausstattungsmerkmale für altersgerechte Wohnungen werden. Diese verschiedenen Projekte zu prüfen und gegebenenfalls in Frankfurt voranzutreiben, ist aber nicht alleinige Aufgabe der Kommune. Insbesondere können die damit verbundenen Investitionskosten von der Stadt nicht alleine getragen werden. Aus diesem Grunde ist es auch wichtig, eine Vernetzung mit anderen Akteuren wie beispielsweise innovativen Unternehmen, Industrie- und Handelskammer, Schulen sowie Universität und Fachhochschule sicherzustellen. Dabei ist insbesondere auch zu prüfen, inwiefern Fördermittel, die die Europäische Union für Smart-City-Projekte zur Verfügung stellt, in Anspruch genommen werden können.
Inhalt
Etatantrag vom 26.04.2017, E 88
Betreff: Produktbereich: 35 Zentrale Dienste Produktgruppe: 35.02 Informations- und Kommunikationstechnik Die Digitalisierung weiter vorantreiben Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 39 vom 17.02.2017, Haushalt 2017 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2017 - 2020. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 01.06.2017, § 1429, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Um die Digitalisierung Frankfurts weiter voranzutreiben und eine gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie zu entwickeln, wird in der Produktgruppe 35.02 Informations- und Kommunikationstechnik eine Stelle (TVÖD 12) samt entsprechender Personalkosten sowie Sachkosten in Höhe von 150 .000 Euro pro Jahr zusätzlich bereitgestellt. Mit Hilfe der zusätzlichen Mitarbeiterin oder des zusätzlichen Mitarbeiters stellt der Magistrat innerhalb von zwei Jahren ein Gesamtkonzept mit einzelnen operationablen Umsetzungsschritten fertig und legt der Stadtverordnetenversammlung schon laufend im Projektverlauf entsprechende Berichte und Beschlussvorlagen vor.
Begründung: Die Stadt Frankfurt hat bei der Digitalisierung der Verwaltung in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. So werden bereits verschiedene Verwaltungsdienstleistungen wie Bewohnerparkausweis und Jugendferienkarte online angeboten. Was aber bisher fehlt, ist eine übergreifende und gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie, welche sicherstellt, dass die einzelnen in der Stadt durchgeführten Projekte einer kohärenten Strategie folgen. Durch die Entwicklung und Umsetzung einer entsprechenden Digitalisierungsstrategie können in der Stadtverwaltung Synergien gehoben und Frankfurt zur Smart City entwickelt werden. Im Bürgeramt verkürzt der Einsatz von sogenannten Selbstbedienungsterminals die Bearbeitungszeit bei der Beantragung von Personalausweisen und Reisepässen. Was bisher aber fehlt, ist eine übergreifende und gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie, welche sicherstellt, dass die einzelnen in der Stadt durchgeführten Projekte einer kohärenten Strategie folgen. Durch die Entwicklung und Umsetzung einer entsprechenden Digitalisierungsstrategie können in der Stadtverwaltung Synergien gehoben und Frankfurt kann zur Smart City entwickelt werden. Beim Thema Smart City geht es vorrangig um die intelligente Nutzung von vorhandenen Technologien. Ziel ist dabei, die Lebensqualität zu steigern und Städte intelligenter zu machen, indem wichtige Teilbereiche klug vernetzt werden. Die potentiellen Projekte umfassen dabei die verschiedensten Lebensbereiche. So können beispielsweise Parks mit intelligenten Bewässerungssystemen ausgerüstet werden, bei denen Sensoren die Feuchtigkeit im Boden messen. Die Gärtner analysieren die Informationen zusammen mit Wetterdaten, um nicht unnötig Wasser zu verbrauchen. Auf der Straße geben Sensoren Auskunft über die Auslastung von Parkplätzen und vermeiden so unnötigen Suchverkehr. Die Müllabfuhr bekommt mit Hilfe von Datenlesern einen Überblick, welche Tonnen geleert werden müssen. Telefonzellen können durch Säulen ersetzt werden, die mit Hotspots und Ladestationen für Smartphones ausgestattet sind. Notrufschalter, Sturzsensoren und interaktive Bedienelemente zur Bestellung von Einkäufen können zentrale Ausstattungsmerkmale für altersgerechte Wohnungen werden. Diese verschiedenen Projekte zu prüfen und gegebenenfalls in Frankfurt voranzutreiben, ist aber nicht alleinige Aufgabe der Kommune. Insbesondere können die damit verbundenen Investitionskosten von der Stadt nicht alleine getragen werden. Aus diesem Grunde ist es auch wichtig, eine Vernetzung mit anderen Akteuren wie beispielsweise innovativen Unternehmen, Industrie- und Handelskammer, Schulen sowie Universität und Fachhochschule sicherzustellen. Dabei ist insbesondere auch zu prüfen, inwiefern Fördermittel, die die Europäische Union für Smart-City-Projekte zur Verfügung stellt, in Anspruch genommen werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 26. April 2017Sie sind hierEE 88Produktbereich: 35 Zentrale Dienste Produktgruppe: 35.02 Informations- und Kommunikationstechnik Die Digitalisierung weiter vorantreibenEtatantrag · CDU, SPD, GRÜNE
- 8. Dezember 2017BB 402Die Digitalisierung weiter vorantreibenMagistratsbericht
- 2. November 2018Antwort des Magistrats · nach 79 WochenBB 350Die Digitalisierung weiter vorantreibenMagistratsbericht
- 12. Februar 2021MM 28Smart City FFM - Gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie der Stadt Frankfurt am MainMagistratsvortrag
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
35.02 Informations- und Kommunikationstechnologie
Ausgaben 2025: 58 Mio € · im Antragsjahr 2017 28 Mio € — preisbereinigt +63 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen AfD und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Annahme) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)