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Berufliche Schulen Berta Jourdan: Umsetzung des Schulentwicklungsplans B und Mängelbeseitigung zur Sonderbaukontrolle hier: Mehrkostenvorlage

Vorlagentyp: M
14 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren6 SitzungenAngenommen

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Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 24.09.2010, M 194

Betreff: Berufliche Schulen Berta Jourdan: Umsetzung des Schulentwicklungsplans B und Mängelbeseitigung zur Sonderbaukontrolle hier: Mehrkostenvorlage Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 14.09.2006, § 703 (M 172)

  1. Es dient zur Kenntnis, dass für die Umsetzung des Schulentwicklungsplanes B, die Mängelbeseitigung zur Sonderbaukontrolle und der Neubau einer Systemgastronomie zwingend weitere Kosten anfallen werden, die eine Nachbewilligung zusätzlicher Mittel in Höhe von 1.648.002,33 € erforderlich machen. Die Gesamtkosten erhöhen sich dadurch auf 11.648.002,33 €.
  2. Es werden dementsprechend zusätzliche Mittel in Höhe von 1.648.002,33 € bewilligt. Die Verrechnung erfolgt im Produktbereich 20, Produktgruppe 20.1, Kostenstelle 400408, PSP-Elemente 5.00200.500.999.100-700, Sachkonto 80785100.
  3. Zur Deckung des ab 2010 erwarteten Mittelabflusses wurde im Rahmen des Jahresabschlusses 2009 ein Budgetübertrag von 1.648.000,- € vorgesehen. Es dient zur Kenntnis, dass zur Bildung dieses Budgetübertrags auf veranschlagte Mittel einer anderen Baumaßnahme, die dadurch nicht behindert wird, zurückgegriffen wurde. Über die haushaltsmäßige Beordnung der zur Bildung des Budgetübertrages herangezogenen Maßnahme ist im Rahmen der Aufstellung des Investitionsprogramms 2012 - 2015 zu entscheiden. Begründung: Bei der Sanierung der Beruflichen Schulen Berta Jourdan handelte es sich um eine der aus dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung § 8542 vom 27.01.2005 - Umsetzung des Schulentwicklungsplans für die Beruflichen Schulen - entstandenen Maßnahmen. Im Beschluss § 8542 war vorgegeben worden, für die Maßnahmen über 250.000 € umgehend Bau- und Finanzierungsvorlagen vorzulegen, gleichzeitig war durch die Aufhebung der Elly-Heuss-Knapp-Schule zum 31.07.2006 ein sehr enger Zeitrahmen vorgegeben, da in den Schuljahren 2005/2006 und 2006/2007 bereits Bildungsgänge an die Beruflichen Schulen Berta Jourdan verlagert wurden. In der Bau- und Finanzierungsvorlage (§703 vom 14.09.2006) wird darauf hingewiesen, dass die Kostenberechnung erst nachträglich (also nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung) vervollständigt werden sollte. Aufgrund der Zielsetzung, die Maßnahme zum Schuljahresbeginn 2007/2008 fertig zu stellen, wurden parallel zur Erstellung der Kostenberechnung bereits Ausschreibungen durchgeführt, so dass die Auslagerung der Schule in eine Containeranlage bereits in den Herbstferien 2006, also sechs Wochen nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung erfolgen konnte. Durch diese sehr kurze Planungsphase, während der gleichzeitig bereits die Vorbereitungen für den schnellstmöglichen Baubeginn erfolgten, konnten nicht alle Voruntersuchungen in dem eigentlich notwendigen Maße vorgenommen werden. Ausschreibungen wurden beruhend auf einen sehr frühen Planungsstand getätigt, so dass spätere Änderungen zwangsläufig folgten. Deshalb stellte sich erst im Zuge der Durchführung der Bauarbeiten heraus, dass speziell an Decken und Abwasserleitungen Sanierungsbedarf bestand, der vorher nicht erkennbar war. Infolge von Kündigungen und Insolvenzen beauftragter Firmen kam es zu erheblichen Verzögerungen im Bauablauf. Die daraus resultierende Bauzeitverlängerung führte zu erheblichen Mehrkosten für die längere Standzeit der Containeranlage und der Gerüste. Außerdem entstanden Mehrkosten durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer Anfang 2007 von 16 auf 19 Prozent. Im Laufe der Bauzeit stellte sich heraus, dass die Schülerschaft der Beruflichen Schulen Berta Jourdan nicht wie in der Bau- und Finanzierungsvorlage vom 14.06.2006 den Berechnungen zugrunde gelegt auf 1.250 steigen würde, sondern auf inzwischen auf 1.604 angestiegen ist. Diese erhebliche Zunahme ist auf die Ausweitung der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung im Zuge der Sicherstellung des Rechtanspruchs der Ein- bis Dreijährigen auf einen Betreuungsplatz ab 2013 zurückzuführen. Während der Bauzeit mussten also Anpassungen an die höhere Schülerzahl und die daraus folgende Vergrößerung des Kollegiums erfolgen. Es wurden deshalb die Chemie- und Physikräume, die zunächst erhalten bleiben sollten, obwohl sie nicht mehr benötigt werden, rückgebaut, um weitere allgemeine Unterrichtsräume herzurichten. Ebenso wurde das Lehrerzimmer vergrößert.
    • B)Alternativen Keine
    • C)Lösung: Die Sanierung wird fertig gestellt, so dass die Schule nach Abschluss der Baumaßnahme mängelfrei und für die höhere Schülerzahl geeignet ist.
    • D)Kosten Die vorliegende Kostenberechung schließt ab mit:
  4. Investitionsbedarf 1.648.002,33 €
  5. Für die Fertigstellung der Baumaßnahme ist folgender Finanzierungsablauf zu erwarten: Jahr Verpflichtungen Mittelabfluss 2010 1.648.002,33 € 1.648.002,33 €
  6. Zugehörige Folgeinvestitionen: keine
  7. Jahresfolgekosten:
    • a)personelle Ausgaben keine
    • b)Sachkosten keine
    • c)Kapitalkosten 1. kalkulatorische Verzinsung 5 % 82.430 €
  8. Abschreibung 85.670 €
  9. Jahreserträge: keine
  10. Leistungen Dritter: keine
  11. Stellenplanmäßige Auswirkungen keine
  12. Sonstiges: ./. Anlage 1 (nichtöffentlich - ca. 216 KB)Nebenvorlage: Anregung vom 28.10.2010, OA 1215

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. September 2010Sie sind hier
    MM 194Berufliche Schulen Berta Jourdan: Umsetzung des Schulentwicklungsplans B und Mängelbeseitigung zur Sonderbaukontrolle hier: Mehrkostenvorlage
    Magistratsvortrag
  2. 28. Oktober 2010OAOA 1215Berufliche Schulen Berta Jourdan: Umsetzung des Schulentwicklungsplans.B und Mängelbeseitigung zur Sonderbaukontrolle Vortrag des Magistrats vom 24.09.2010, M.194Anregung
  3. 3. Januar 2011Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 65Berufliche Schulen Berta Jourdan: Umsetzung des Schulentwicklungsplans B und Mängelbeseitigung zur Sonderbaukontrolle hier: MehrkostenvorlageStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
OBR 3
Sitzung 48 · 28.10.2010
TO I, TOP 36
Beraten
Anregung OA 1215 2010 a) Die Vorlage M 194 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Der Ortsbeirat beschließt zur Vorlage M 194 die OA 1215. Die OA 1215 lautet: "Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: 1. Die Vorlage M 194/10 wird bis zur Beantwortung der Ziffer 2. der Vorlage OA 1215 zurückgestellt. 2. Der Magistrat wird gebeten, den in der Vorlage vorkommenden Satz "Es dient zur Kenntnis, dass zur Bildung dieses Budgetübertrags auf veranschlagte Mittel einer anderen Baumaßnahme, die dadurch nicht behindert wird, zurückgegriffen wurde." zu erläutern. Welche Baumaßnahme ist gemeint, warum wird sie durch den Mittelentzug nicht behindert?"

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 45 · 01.11.2010
TO I, TOP 25
Zur Kenntnis
1. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau die Beratung der Vorlage M 194 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau die Beratung der Vorlage OA 1215 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 45 · 01.11.2010
TO I, TOP 10
Angenommen
1. Der Vorlage M 194 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a.) Die Ziffer 1. der Vorlage OA 1215 wird abgelehnt. b.) Die Ziffer 2. der Vorlage OA 1215 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPD
Enthaltung:
Freie Wähler
Sonstige:
Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)FAG (M 194 = Zurückstellung)NPD (M 194 = Enthaltung)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneFDPSPD
Ablehnung:
SPDFDP
Enthaltung:
Freie Wähler
Sonstige:
Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD (= Ablehnung); LINKE. (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) und FREIE WÄHLER (= Enthaltung) zu 2. a.) CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD (= vereinfachtes Verfahren); LINKE. (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) und FREIE WÄHLER (= Enthaltung) b.) CDU, SPD und GRÜNE gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung); LINKE (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) und FREIE WÄHLER (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG (M 194 = Zurückstellung) NPD (M 194 = Enthaltung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 48 · 09.11.2010
TO I, TOP 26
Angenommen
1. Der Vorlage M 194 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Ziffer 1. der Vorlage OA 1215 wird abgelehnt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage OA 1215 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFAG
Enthaltung:
Freie Wähler
Sonstige:
REP (M 194 = Annahme, OA 1215 = Ablehnung)NPD (M 194 und OA 1215 = Enthaltung)
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFAG
Enthaltung:
Freie Wähler
zu 2 / b)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke
Ablehnung:
FDPFAG
Enthaltung:
Freie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und FAG (= Ablehnung); FREIE WÄHLER (= Enthaltung) zu 2. a) CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD und LINKE. (= vereinfachtes Verfahren) sowie FAG (= Annahme); FREIE WÄHLER (= Enthaltung) b) CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung) und FAG (= Annahme); FREIE WÄHLER (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (M 194 = Annahme, OA 1215 = Ablehnung) NPD (M 194 und OA 1215 = Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 48 · 11.11.2010
TO II, TOP 58
Angenommen
1. Der Vorlage M 194 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Ziffer 1. der Vorlage OA 1215 wird abgelehnt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage OA 1215 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPREP
Ablehnung:
SPDLinkeFAG
Enthaltung:
Freie WählerNPD
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPREP
Ablehnung:
SPDLinkeFAG
Enthaltung:
Freie WählerNPD
zu 2 / b)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke
Ablehnung:
FDPFAGREP
Enthaltung:
Freie WählerNPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP und REP gegen SPD, LINKE. und FAG (= Ablehnung); FREIE WÄHLER und NPD (= Enthaltung) zu 2. a) CDU, GRÜNE, FDP und REP gegen SPD und LINKE. (= vereinfachtes Verfahren) sowie FAG (= Annahme); FREIE WÄHLER und NPD (= Enthaltung) b) CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung), FAG (= Annahme) sowie REP (= Ablehnung); FREIE WÄHLER und NPD (= Enthaltung)

OBR 3
Sitzung 49 · 02.12.2010
TO II, TOP 17
Angenommen
Der Vorlage M 194 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung LINKE.

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