Bergiusschule, Bau einer Pausenhalle unterhalb des Westflügels
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Vortrag des Magistrats vom 15.09.2008, M 179
Betreff:
Bergiusschule, Bau einer Pausenhalle unterhalb des Westflügels
- Der Errichtung einer Pausenhalle unterhalb des Westflügels wird auf der Basis der beigefügten Unterlagen zugestimmt.
- Es dient zur Kenntnis, dass hierfür Mittel in Höhe von € 716.000 erforderlich werden. Die Mittel werden entsprechend bewilligt. Das Vorhaben ist im Investitionsprogramm 2008 - 2011 mit 505.000 € enthalten. Zur Deckung der darüber hinaus gehenden Aufwendungen i.H.v. 211.000 € werden für das Projekt Mittel aus der Produktdefinition 5.002008 "Diesterwegschule-Abriss und Neubau der Turnhalle und Erweiterung“ zur Verfügung gestellt.
- Die Verrechnung der Aufwendungen ist in der Produktgruppe 20.1, Sachkonto 80785100, PSP-Element 5.001892.500.999.100 bis 700 vorzunehmen.
- Mit der Baumaßnahme ist unverzüglich zu beginnen.
- Für die Baumaßnahme ist folgender Finanzierungsablauf zu erwarten: Jahr Verpflichtungen Mittelabfluss 2007 € 5.758,34 € 5.758,34 2008 € 360.000,00 € 80.000,00 2009 € 350.241,66 € 580.000,00 2010 € 50.241,66 Begründung:
- A)Zielsetzung Die Bergius-Schule ist mit 2.500 Schülerinnen und Schülern eine der größten beruflichen Schulen Frankfurts und versteht sich als regionales Bildungszentrum für Hotel- und Gaststättenberufe. Aufgrund der vollständigen räumlichen Auslastung der Schule existiert für die Schülerinnen und Schüler kein geschlossener Aufenthaltsbereich. So sind Treppenhäuser und Flure vor allem in den kälteren Jahreszeiten und bei schlechterem Wetter die einzigen Aufenthaltsräume für die Schülerinnen und Schüler. Lediglich der Kiosk in der zum Außenraum offenen Pausenhalle im Schulgebäude bietet die Möglichkeit einer minimalen Versorgung. Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten mit Verweilqualität auch für Freistunden sind nicht vorhanden. Aufgrund der fehlenden Aufenthaltsmöglichkeiten sowie der Lage der Bergiusschule werden die verschiedenen Lokalitäten in Alt-Sachsenhausen als Aufenthaltsort von den Schülerinnen und Schülern ersatzweise genutzt. Im arbeitstechnischen Unterricht der Klassen des Gastgewerbes, des Nahrungshandwerks, sowie der Klassen der besonderen Bildungsgänge und der Berufsfachschule werden sehr oft von den Schülerinnen und Schülern selbst Nahrungsmittel produziert. Das Zusammenwirken fachlicher Kompetenzen, wirtschaftlicher Überlegungen und hygienischer bzw. ernährungsrechtlicher Vorgaben sind Voraussetzung für einen handlungsorientierten Unterricht im entsprechenden produzierenden Gewerbe. Diese zwei zuletzt genannten Aspekte werden mit der Realisierung der Pausenhalle sinnvoll miteinander verbunden mit dem Ziel die Schule nicht nur als Ort der Wissensvermittlung sondern des gemeinsamen Erlebens zu begreifen. Außerdem wird vor Ort der durch das Konzept des handlungsorientierten Unterrichts intendierte Praxisbezug ermöglicht. Die Pausenhalle befindet sich derzeit unter dem in Ständerbauweise errichteten Westflügel. Mit der Einhausung dieser vorhandenen Fläche wird eine für die heterogene Zusammensetzung der Schülerinnen und Schüler besonders wichtige Austausch-, Lese-, Vorbereitungs- und Entspannungsmöglichkeit geschaffen. Da es sich hierbei um die Umschließung einer bereits vorhandenen Fläche zur Schaffung eines geeigneten Pausenaufenthaltsraums handelt, wurde auf die Erstellung eines Raumprogramms verzichtet.
- B)Alternativen Keine
- C)Lösung Nach Maßgabe des beiliegenden Kostendeckblattes ist die sofortige Umsetzung der Maßnahme geplant.
- D)Kosten Für die Realisierung des dadurch zurückgestellten Projektes "Diesterwegschule, Abriss und Neubau der Turnhalle und Erweiterung“ sind die fehlenden Mittel mit dem Investitionsprogramm 2010-2013 ergänzend anzumelden.
- Investitionsbedarf: € 716.000
- Finanzierungsbedarfszeitraum mit Angaben der Jahresraten: Jahr Verpflichtungen Mittelabfluss 2007 € 5.758,34 € 5.758,34 2008 € 360.000,00 € 80.000,00 2009 € 350.241,66 € 580.000,00 2010 € 50.241,66
- Zugehörige Folgekosten: keine
- Jahresfolgekosten:
- a)personelle Folgekosten keine
- b)sächliche Folgekosten € 13.692
- c)Kapitalkosten Kalkulatorische Verzinsung 5% € 35.800 Abschreibung € 32.462
- Jahreserträge: keine
- Leistungen Dritter: keine
- Stellenplanmäßige Auswirkungen: keine Anlage Erlaeuterung sbericht (ca. 121 KB) Anlage Kostendeckb lattt (nichtöffentlich - ca. 100 KB)Nebenvorlage: Anregung vom 30.10.2008, OA 761 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss für Bildung und Integration Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Beratung im Ortsbeirat: 5, 9 Versandpaket: 17.09.2008
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. September 2008MM 170Benennung einer Straße im Ortsbezirk 6 (Höchst)Magistratsvortrag
- 15. September 2008Sie sind hierMM 179Bergiusschule, Bau einer Pausenhalle unterhalb des WestflügelsMagistratsvortrag
- 19. September 2008MM 183Neubau der 2. Schule für Praktisch Bildbare, Birminghamstraße hier: Bau- und FinanzierungsvorlageMagistratsvortrag
- 20. Oktober 2008OFOF 781/9Diesterwegschule: Neubau der TurnhalleOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 30. Oktober 2008OAOA 761Diesterwegschule: Neubau der Turnhalle Vortrag des Magistrats vom 15.09.2008, M 179Anregung
- 30. Oktober 2008OAOA 762Diesterwegschule: Neubau der Turnhalle Vortrag des Magistrats vom 19.09.2008, M 183Anregung
- 30. April 2009BB 311Diesterwegschule: Neubau der TurnhalleMagistratsbericht
- 16. August 2010BB 517Diesterwegschule: Neubau der TurnhalleMagistratsbericht
- 31. Januar 2011Antwort des Magistrats · nach 125 WochenBB 55Diesterwegschule: Neubau der TurnhalleMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung LINKE.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FAG und BFF (= Annahme) sowie FDP (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und ÖkoLinX-ARL (M 179 und OA 761 = Annahme) NPD (M 179 = Annahme, OA 761 = Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, BFF, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FAG, BFF, REP und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie FDP (= vereinfachtes Verfahren); NPD (= Enthaltung)