Reduzierung des Haushaltsansatzes 2004 für den Frankfurt-Pass
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenInhalt
Vortrag des Magistrats vom 16.01.2004, M 16
Betreff: Reduzierung des Haushaltsansatzes 2004 für den Frankfurt-Pass Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 27.03.2003, § 5073 - E 57/03 -
- Der Leistungsumfang und die Eigenbeteiligung beim Frankfurt-Pass werden ab 01.01.2004 wie folgt verändert: Die Eigenbeteiligung für Erwachsene an den Kosten der RMV-Monatskarte steigt um 3,30 Euro von 35,50 Euro auf 38,80 Euro. Bei einem Kartenpreis von 58,10 Euro in 2004 (bereits um 4,25 Euro vermindert wegen Nichtübertragbarkeit der Monatskarte für Frankfurt-Pass-Inhaber) entspricht das einer Eigenleistung von zwei Drittel des Gesamtbetrages. Der kostenlose Eintritt in Frei- und Hallenbäder, Zoo und Palmengarten entfällt. Erwachsene zahlen einen Euro, Kinder fünfzig Cent Eintritt.
- Die städtischen Zuschussbeträge werden ab der nächsten Tarifanhebung des RMV auf 19,00 Euro (derzeit 19,30 Euro) für Erwachsene und 22,00 Euro (derzeit 22,55 Euro) bzw. auf 4,00 Euro (derzeit 4,20 Euro) für Kinder, Jugendliche und Auszubildende festgelegt.
- Es dient zur Kenntnis, dass mit diesen Veränderungen ab 2004 eine jährliche Einsparung von rund 500.000 Euro angestrebt wird.
- Der Magistrat wird beauftragt, die vorstehenden Veränderungen ab 2004 umzusetzen. Begründung: Auf der Grundlage des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom 27.03.2003, § 5073 wurde ein Konzept für den Haushalt 2004 erarbeitet, mit dessen Umsetzung Einsparungen in Höhe von voraussichtlich 500.000 Euro erzielt werden sollen. Es wird eine Kostenbeteiligung für die Hallen- und Freibäder, Zoo und Palmengarten in moderater Höhe festgelegt. Angehoben wird die Eigenbeteiligung für Erwachsene bei den Monatskarten des Rhein-Main-Verkehrsverbundes. Ferner wird der städtische Zuschussbetrag ab der nächsten Tarifanhebung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes reduziert. Der Frankfurt-Pass leistet somit seinen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung. Die Zielsetzung des Frankfurt-Passes bleibt erhalten, einkommensschwache Frankfurter Bürger/innen zu begünstigen ohne einen Wegfall von Angeboten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. März 2003EE 57Verwaltungshaushalt 2003 Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.1 Frankfurt Pass Frankfurt PassEtatantrag · CDU, SPD, GRÜNE, FDP
- 16. Januar 2004Sie sind hierMM 16Reduzierung des Haushaltsansatzes 2004 für den Frankfurt-PassMagistratsvortrag
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und REP gegen FAG (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: PDS, ÖkoLinX-ARL und E.L. (= Ablehnung) BFF (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen FAG (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, FDP, REP und BFF gegen FAG, PDS, ÖkoLinX-ARL und E.L. (= Ablehnung)