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In der Hessenschau vom 27.04.2020 wurde informiert, dass in Frankfurt Obdachlose in heruntergekommen kleinen Zimmern zu

Vorlagentyp: F
21 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im VerfahrenBeantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt hat im Jahr 2019 rund 86 Millionen Euro für die Unterbringung von etwa 7.800 Wohnungslosen ausgegeben. Die Aufwendungen beinhalten sowohl die Kosten für die Unterbringung als auch Kostenerstattungen. Ziel ist es, die Lebensbedingungen von Obdachlosen zu verbessern und die Unterbringung zu optimieren.

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Frage an den Magistrat

In der Hessenschau vom 27.04.2020 wurde informiert, dass in Frankfurt Obdachlose in heruntergekommen kleinen Zimmern zu überteuerten Mietpreisen untergebracht werden, wo Scheiben, Türen und Fenster sowie Lichtschalter defekt sind und bis heute nicht repariert wurden. Verantwortlich für die Unterbringung von Wohnungslosen ist das Sozialamt, das die Koordinierung und Unterbringung an den Evangelischen Verein für Wohnraumhilfe vergeben hat. Ich frage den Magistrat: Hat die Stadt Frankfurt 86 Millionen Euro Steuergeld im vergangenen Jahr für die Unterbringung von rund 8.000 Wohnungslosen ausgegeben?

Antwort des Magistrats

Der Magistrat hat in der Vergangenheit in vielen Fragestunden und Berichten den Stadtverordneten zur Thematik Hilfen für Menschen ohne Wohnung und Zentrale Vermittlung von Unterkünften berichtet. Es wird hierzu insbesondre auf die Berichte B 53, B 195 und B 387, alle aus 2019, und den Vortrag M 42, ebenfalls aus 2019, verwiesen. Zur zitierten Medienberichterstattung hat der Evangelische Verein für Wohnraumhilfe auf seiner Internetseite Stellung genommen. 2019 waren rund 7.800 Menschen, Mittelwert, aus dem Personenkreis Obdachlosigkeit, Obdachlosigkeit durch Räumung und Asylbewerber in Wohnheimen und Hotels und zwischengenutztem Wohnraum untergebracht. Die Aufwendungen 2019 betrugen 86.045.000 Euro, gerundet. Das entspricht pro Person/Monat rund 919 Euro. Von den Gesamtaufwendungen sind Kostenerstattungen in Höhe von 22.000.000 Euro in Abzug zu bringen, gerundet. Die Netto-Aufwendungen der Stadt betragen somit 64.045.000 Euro. Das entspricht einem Betrag pro Person/Monat von rund 685 Euro.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 29. April 2020Sie sind hier
    FF 2559In der Hessenschau vom 27.04.2020 wurde informiert, dass in Frankfurt Obdachlose in heruntergekommen kleinen Zimmern zu
    Fragestunde-Frage
  2. 28. Mai 2020AA 715Unterbringung von Obdachlosen durch den Evangelischen Verein für WohnraumhilfeSTVV-Anfrage · AfD
  3. 25. September 2020Antwort des Magistrats · nach 21 WochenBB 504Unterbringung von Obdachlosen durch den Evangelischen Verein für WohnraumhilfeMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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