Die Konsortialstudie „Kunststoffe in der Umwelt: Mikro- und Makroplastik“ des Fraunhofer Instituts nennt neben weiteren
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Kultur verfolgenInhalt
Frage vom 20.09.2018, F 1473 Die Konsortialstudie "Kunststoffe in der Umwelt: Mikro- und Makroplastik" des Fraunhofer Instituts nennt neben weiteren bedeutenden Quellen von primärem Mikroplastik auch die Verwehung von Kunstrasenplätzen. Problematisch ist hier vor allem das üblicherweise eingestreute Gummigranulat.
Ich frage den Magistrat: In welchem Umfang wurde n auf Frankfurter Kunstrasenplätzen problematische Granulate verwendet, und wie bewertet der Magistrat die oben genannte Studie?
Antwort des Magistrats: Die Stadt Frankfurt am Main verwaltet über 60 ungedeckte Sportanlagen. In den kommenden Wochen werden wir den 43. Kunstrasenplatz auf einer städtischen Sportanlage einweihen. Bei 39 dieser Kunstrasenplätze handelt es sich um Sand-Gummigranulat verfüllte Plätze, die für Fußball geeignet sind, vier Kunstrasenplätze sind aufgrund ihrer Bauart für den Hockeysport geeignet und nicht verfüllt. Folgende Maßnahmen werden konstruktiv ergriffen, um Verwehung zu verhindern: - Das verwendete Granulat ist im circa vier Zentimeter hohen Rasenfloor eingearbeitet und wird maßgeblich von der Faser des Kunstrasenbalges gehalten. - Insofern das Granulat durch sehr starke Bespielung oberflächlich auf der Faser liegt, wird durch eine vom Sportamt regelmäßig durchgeführte Pflege mit dafür speziell geeigneten Pflegegeräten durch Einbürsten verhindert, dass das Gummigranulat weiträumig ausgespielt wird und das Kunstrasensystem verlässt. - Zudem sind alle Plätze mit einer vollautomatischen Beregnungsanlage ausgestattet, die insbesondere während sehr trockener Witterungsperioden durch Befeuchtung ein Austreten verhindern. - Durch die gepflasterten Umwegungen der Kunstrasenplätze kann das Granulat, wenn es doch aus dem Platz gespielt wird, leicht aufgenommen und erneut verwendet werden. Antragstellende Person(en): Stadtv. Pearl Hahn
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. September 2018Sie sind hierFF 1473Die Konsortialstudie „Kunststoffe in der Umwelt: Mikro- und Makroplastik“ des Fraunhofer Instituts nennt neben weiterenFragestunde-Frage
- 28. Mai 2019NRNR 879Mikroplastik eindämmenSTVV-Antrag · LINKE.
- 20. September 2019Antwort des Magistrats · nach 52 WochenBB 350Mikroplastik eindämmenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet