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Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.03 Integration und Antidiskriminierung Stärkung von Kooperationsmöglichkeiten…

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Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.03 Integration und Antidiskriminierung Stärkung von Kooperationsmöglichkeiten Frankfurter Schulen mit außerschulischen Mentoring- und Förderprogrammen

Vorlagentyp: ECDUSPDGRÜNE
286 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.03 Integration und Antidiskriminierung Stärkung von Kooperationsmöglichkeiten Frankfurter Schulen mit außerschulischen Mentoring- und Förderprogrammen Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 241 vom 08.12.2017, Entwurf Haushalt 2018 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2018 - 2021. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 26.04.2018, § 2600, dokumentiert. Zwischenbescheid des Magistrats vom 20.12.2018 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, welche Kooperationsmöglichkeiten es für Frankfurter Schulen mit städtischen Vereinen und Initiativen gibt, die sich im Bereich der schulischen Unterstützung (Lese- und Sprachförderung, Mentoring etc.) oder der Berufsorientierung (Kompetenzfeststellung, Vorbildfunktion etc.) für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund engagieren. Dafür wird eine Umfrage an den Schulen durchgeführt. Die Erhebung der Daten wird mit den vorhandenen personellen Ressourcen durchgeführt. Die Durchführung der Umfrage wird dem Bereich 15.4 (Fachteam Bildung, Elternarbeit, Religion und Kultur) des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten (Amka) überantwortet. Ziel ist die Klärung folgender Fragen:

  1. Welche Vereine und Initiativen bieten an der betreffenden Schule Programme an?
    • a)für welche Altersklassen und Zielgruppen?
    • b)mit welcher Häufigkeit?
    • c)Wie viele Schülerinnen und Schüler können pro Jahr von den Angeboten profitieren?
  2. Welche Erfahrungen wurden mit den genannten Vereinen und Initiativen gemacht? Führt das Angebot zu einer Verbesserung der Chancen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund im Hinblick auf:
    • a)eine Verbesserung schulischer Leistungen (z.B. im Rahmen eines schnelleren Spracherwerbs durch individuelle Förderung)?
    • b)eine positive Bestärkung und erleichterte Berufsorientierung durch den Kontakt mit erfolgreichen Rollenvorbildern?
    • c)eine potentielle "Brückenfunktion" Ehrenamtlicher als Vermittler/innen zwischen Schulen und Elternhäusern oder internationalen communities?
  3. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den genannten Vereinen und Initiativen und wie gut werden die angebotenen Programme angenommen?
    • a)Muss eine Teilnahme an den Programmen stark beworben werden oder übersteigt die Nachfrage das Angebot?
    • b)Welche Angebote werden besonders gut angenommen? In Bezug auf welche Initiativen und Programme wäre eine Ausweitung des Angebotes wünschenswert?
    • c)Welche Initiativen zeichnen sich durch eine besonders gute Zusammenarbeit und hohe Verlässlichkeit aus?
  4. Inwiefern können diese Projekte aktuelle Initiativen des Landes und der Stadt Frankfurt in diesem Bereich sinnvoll ergänzen? Begründung: Schulen müssen gerade Schülerinnen und Schülern, die neu in Deutschland und mit einer anderen Kultur und Muttersprache vertraut sind, von Beginn an in ihrer Entwicklung fördern und Unterstützungsangebote machen. Es ist wichtig, den betreffenden Schülerinnen und Schülern die Eingewöhnung durch sprachliche Förderung und individuelle Ansprechpartner zu erleichtern und den Familien die Chancen und Perspektiven näherzubringen, die das deutsche Bildungssystem Menschen unabhängig von ihrer Herkunft bietet. Es gibt in diesem Bereich bereits Initiativen des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt. Der Bedarf ist jedoch sehr groß und die Aufgaben können nicht allein von Lehrkräften gemeistert werden. In unserer Stadt gibt es eine Vielzahl ehrenamtlich tätiger Vereine und Initiativen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die wertvolle Arbeit an Schulen leisten. Bislang existiert jedoch kein Überblick über Einsatz, Verbreitung und Wirkung dieser Unterstützungssysteme an Frankfurter Schulen. Um Vernetzung und Zusammenarbeit auszubauen und bei Bedarf auch stadtweit fördern zu können, ist eine Befragung der kooperierenden Schulen notwendig. Da das Amka gute Kontakte zu Initiativen pflegt, die sich im Bereich der Integration engagieren und auch Schulen als Ansprechpartner zur Seite steht, bietet sich das Amt als Organisator einer solchen Umfrage an. Exemplarisch sollen hier vier Initiativen genannt werden, die sich bereits im Bereich der Integration an Frankfurter Schulen verdient gemacht haben. InteGREATer e.V.: http://www.integreater.de/ Der Verein InteGREATer hat es sich zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu eröffnen, Rollenvorbilder mit Migrationshintergrund kennenzulernen, die bereits erfolgreich ihren Bildungs- und Berufsweg in Frankfurt beschritten haben. Für ihre Arbeit wurden sie 2017 mit dem Integrationspreis der Stadt ausgezeichnet. Frankfurter Lesepaten: http://www.die-frankfurter-lesepaten.de/ Die Frankfurter Lesepaten sind eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die sechs- bis zehnjährigen Kindern in den Grundschulklassen 1 - 4 ehrenamtlich beim Lesen und Lernen der deutschen Sprache helfen. Derzeit sind etwa 350 Patinnen und Paten an 60 Grund- und Förderschulen in vielen Frankfurter Stadtteilen tätig. Teach First: http://www.teachfirst.de/ Teach First ist eine gemeinnützige Bildungsorganisation, die sich insbesondere für Kinder an Schulen in sogenannten "sozialen Brennpunkten" stark macht. Schulen können sich in jedem Jahr um den Einsatz sogenannter "teach first fellows" bewerben, die die Schulen in Lehre und Ganztagsbetreuung unterstützen und sich beispielsweise in den Bereichen Sprachförderung, Berufsorientierung, digitaler Bildung und der Stärkung von schulischen Übergängen einsetzen. ZuBaKa: https://www.zubaka.de/ ZuBaKa ist ein soziales Frankfurter Startup und hat es sich zum Ziel gesetzt Frankfurter Schulen einen "Zukunftsbaukasten" zur Verfügung zu stellen, der jugendlichen Neuankommenden einen erfolgreichen Start in Schule und Beruf ermöglichen und sie zu sozialer und wirtschaftlicher Teilhabe befähigen möchte. Gemeinsam mit Lehrkräften und SozialpädagogInnen wird ein auf die individuellen Bedürfnisse der Geförderten abgestimmtes Gesamtkonzept für eine Ergänzung des regulären Unterrichts entwickelt. Dies beinhaltet Sprachförderung, aber auch die gemeinsame Orientierung in der neuen Umgebung und die Vermittlung von Kontakten. Mit diesem Konzept belegte die Initiative den
  5. Platz beim Deutschen Integrationspreis 2017.

Inhalt

Etatantrag vom 16.03.2018, E 4

Betreff: Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.03 Integration und Antidiskriminierung Stärkung von Kooperationsmöglichkeiten Frankfurter Schulen mit außerschulischen Mentoring- und Förderprogrammen Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 241 vom 08.12.2017, Entwurf Haushalt 2018 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2018 - 2021. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 26.04.2018, § 2600, dokumentiert. Zwischenbescheid des Magistrats vom 20.12.2018 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, welche Kooperationsmöglichkeiten es für Frankfurter Schulen mit städtischen Vereinen und Initiativen gibt, die sich im Bereich der schulischen Unterstützung (Lese- und Sprachförderung, Mentoring etc.) oder der Berufsorientierung (Kompetenzfeststellung, Vorbildfunktion etc.) für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund engagieren. Dafür wird eine Umfrage an den Schulen durchgeführt. Die Erhebung der Daten wird mit den vorhandenen personellen Ressourcen durchgeführt. Die Durchführung der Umfrage wird dem Bereich 15.4 (Fachteam Bildung, Elternarbeit, Religion und Kultur) des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten (Amka) überantwortet. Ziel ist die Klärung folgender Fragen:

  1. Welche Vereine und Initiativen bieten an der betreffenden Schule Programme an?
    • a)für welche Altersklassen und Zielgruppen?
    • b)mit welcher Häufigkeit?
    • c)Wie viele Schülerinnen und Schüler können pro Jahr von den Angeboten profitieren?
  2. Welche Erfahrungen wurden mit den genannten Vereinen und Initiativen gemacht? Führt das Angebot zu einer Verbesserung der Chancen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund im Hinblick auf:
    • a)eine Verbesserung schulischer Leistungen (z.B. im Rahmen eines schnelleren Spracherwerbs durch individuelle Förderung)?
    • b)eine positive Bestärkung und erleichterte Berufsorientierung durch den Kontakt mit erfolgreichen Rollenvorbildern?
    • c)eine potentielle "Brückenfunktion" Ehrenamtlicher als Vermittler/innen zwischen Schulen und Elternhäusern oder internationalen communities?
  3. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den genannten Vereinen und Initiativen und wie gut werden die angebotenen Programme angenommen?
    • a)Muss eine Teilnahme an den Programmen stark beworben werden oder übersteigt die Nachfrage das Angebot?
    • b)Welche Angebote werden besonders gut angenommen? In Bezug auf welche Initiativen und Programme wäre eine Ausweitung des Angebotes wünschenswert?
    • c)Welche Initiativen zeichnen sich durch eine besonders gute Zusammenarbeit und hohe Verlässlichkeit aus?
  4. Inwiefern können diese Projekte aktuelle Initiativen des Landes und der Stadt Frankfurt in diesem Bereich sinnvoll ergänzen? Begründung: Schulen müssen gerade Schülerinnen und Schülern, die neu in Deutschland und mit einer anderen Kultur und Muttersprache vertraut sind, von Beginn an in ihrer Entwicklung fördern und Unterstützungsangebote machen. Es ist wichtig, den betreffenden Schülerinnen und Schülern die Eingewöhnung durch sprachliche Förderung und individuelle Ansprechpartner zu erleichtern und den Familien die Chancen und Perspektiven näherzubringen, die das deutsche Bildungssystem Menschen unabhängig von ihrer Herkunft bietet. Es gibt in diesem Bereich bereits Initiativen des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt. Der Bedarf ist jedoch sehr groß und die Aufgaben können nicht allein von Lehrkräften gemeistert werden. In unserer Stadt gibt es eine Vielzahl ehrenamtlich tätiger Vereine und Initiativen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die wertvolle Arbeit an Schulen leisten. Bislang existiert jedoch kein Überblick über Einsatz, Verbreitung und Wirkung dieser Unterstützungssysteme an Frankfurter Schulen. Um Vernetzung und Zusammenarbeit auszubauen und bei Bedarf auch stadtweit fördern zu können, ist eine Befragung der kooperierenden Schulen notwendig. Da das Amka gute Kontakte zu Initiativen pflegt, die sich im Bereich der Integration engagieren und auch Schulen als Ansprechpartner zur Seite steht, bietet sich das Amt als Organisator einer solchen Umfrage an. Exemplarisch sollen hier vier Initiativen genannt werden, die sich bereits im Bereich der Integration an Frankfurter Schulen verdient gemacht haben. InteGREATer e.V.: http://www.integreater.de/ Der Verein InteGREATer hat es sich zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu eröffnen, Rollenvorbilder mit Migrationshintergrund kennenzulernen, die bereits erfolgreich ihren Bildungs- und Berufsweg in Frankfurt beschritten haben. Für ihre Arbeit wurden sie 2017 mit dem Integrationspreis der Stadt ausgezeichnet. Frankfurter Lesepaten: http://www.die-frankfurter-lesepaten.de/ Die Frankfurter Lesepaten sind eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die sechs- bis zehnjährigen Kindern in den Grundschulklassen 1 - 4 ehrenamtlich beim Lesen und Lernen der deutschen Sprache helfen. Derzeit sind etwa 350 Patinnen und Paten an 60 Grund- und Förderschulen in vielen Frankfurter Stadtteilen tätig. Teach First: http://www.teachfirst.de/ Teach First ist eine gemeinnützige Bildungsorganisation, die sich insbesondere für Kinder an Schulen in sogenannten "sozialen Brennpunkten" stark macht. Schulen können sich in jedem Jahr um den Einsatz sogenannter "teach first fellows" bewerben, die die Schulen in Lehre und Ganztagsbetreuung unterstützen und sich beispielsweise in den Bereichen Sprachförderung, Berufsorientierung, digitaler Bildung und der Stärkung von schulischen Übergängen einsetzen. ZuBaKa: https://www.zubaka.de/ ZuBaKa ist ein soziales Frankfurter Startup und hat es sich zum Ziel gesetzt Frankfurter Schulen einen "Zukunftsbaukasten" zur Verfügung zu stellen, der jugendlichen Neuankommenden einen erfolgreichen Start in Schule und Beruf ermöglichen und sie zu sozialer und wirtschaftlicher Teilhabe befähigen möchte. Gemeinsam mit Lehrkräften und SozialpädagogInnen wird ein auf die individuellen Bedürfnisse der Geförderten abgestimmtes Gesamtkonzept für eine Ergänzung des regulären Unterrichts entwickelt. Dies beinhaltet Sprachförderung, aber auch die gemeinsame Orientierung in der neuen Umgebung und die Vermittlung von Kontakten. Mit diesem Konzept belegte die Initiative den
  5. Platz beim Deutschen Integrationspreis 2017.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. März 2018Sie sind hier
    EE 4Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.03 Integration und Antidiskriminierung Stärkung von Kooperationsmöglichkeiten Frankfurter Schulen mit außerschulischen Mentoring- und Förderprogrammen
    Etatantrag · CDU, SPD, GRÜNE
  2. 10. August 2018BB 257Stärkung von Kooperationsmöglichkeiten Frankfurter Schulen mit außerschulischen Mentoring- und FörderprogrammenMagistratsbericht
  3. 25. März 2022BB 137Stärkung von Kooperationsmöglichkeiten Frankfurter Schulen mit außerschulischen Mentoring- und FörderprogrammenMagistratsbericht
  4. 8. September 2023Antwort des Magistrats · nach 286 WochenBB 337Stärkung von Kooperationsmöglichkeiten Frankfurter Schulen mit außerschulischen Mentoring- und FörderprogrammenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 20 · 16.04.2018
TO I, TOP 7
Angenommen
Der Vorlage E 4 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDBFF
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD (= Ablehnung) und BFF (= Prüfung und Berichterstattung mit Kosten) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme) Aktenzeichen: 32-2

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