Produktbereich: 22 Umwelt Stadtreinigung aus einer Hand
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Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
Umwelt Stadtreinigung aus einer Hand Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 199 vom 02.11.2018, Entwurf Haushalt 2019 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2019 - 2022. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.2019, § 3734, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, gemeinsam mit der FES, dem Grünflächenamt sowie der Verkehrsgesellschaft und der Deutschen Bahn, ein Konzept zu erarbeiten, das zum Ziel haben soll, die Stadtreinigung zukünftig von einer zentralen Stelle stadtweit vorzunehmen. In dem Konzept sollen folgende Punkte berücksichtigt bzw. geklärt werden: 1. Erzielung von Synergieeffekten. a) Erhöhung der Reinigungsintensivität. b) Optimierung der Reinigungszyklen. 2. Optimierung der Kosten der Stadtreinigung durch die Umsetzung des Konzeptes. 3. Jährliche Evaluierung des Konzeptes und Vorlage des Ergebnisses an die Stadtverordnetenversammlung.
- Ferner wird der Magistrat aufgefordert, die Möglichkeit zu prüfen, Verträge mit der Verkehrsgesellschaft und der Deutschen Bahn abzuschließen, um die Reinigung öffentlicher Plätze, die in Besitz dieser Gesellschaften sind, zu regeln. Begründung: Bisher ist die FES für die Reinigung von Straßen und Plätzen verantwortlich. Das Grünflächenamt kümmert sich um die Parks und Grünanlagen in Frankfurt. Die Verkehrsgesellschaft und die Deutsche Bahn beauftragen für die Sauberhaltung ihrer Anlagen wiederum unterschiedliche Dienstleister. Dies führt dazu, dass kein einheitlich sauberes Stadtbild entstehen kann. Hinzukommt, dass Ressourcen verschwendet werden, da die Teams zur Reinigung unkoordiniert und unabgestimmt arbeiten. Ziel sollte es daher sein, dass die Stadtreinigung aus einer Hand erfolgt, damit zum einen wichtige Synergieeffekte erzielt werden können sowie vor allem die Sauberkeit der Stadt deutlich gesteigert werden kann. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, sich mit den betroffenen Akteuren zusammenzusetzen und gemeinsam ein Konzept auszuarbeiten, wie zukünftig die Reinigung der Straßen, Grünanlagen und Bahnhöfe aus einer Hand erfolgen können. Darüber hinaus sollen mit der Verkehrsgesellschaft und der Deutschen Bahn Vereinbarungen getroffen werden, die es der Stadt ermöglichen, Haltestationen und Bahnhofsplätze in die Reinigung einzubeziehen.
Inhalt
Etatantrag vom 24.01.2019, E 166
Betreff: Produktbereich: 22 Umwelt Stadtreinigung aus einer Hand Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 199 vom 02.11.2018, Entwurf Haushalt 2019 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2019 - 2022. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.2019, § 3734, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, gemeinsam mit der FES, dem Grünflächenamt sowie der Verkehrsgesellschaft und der Deutschen Bahn, ein Konzept zu erarbeiten, das zum Ziel haben soll, die Stadtreinigung zukünftig von einer zentralen Stelle stadtweit vorzunehmen. In dem Konzept sollen folgende Punkte berücksichtigt bzw. geklärt werden: 1. Erzielung von Synergieeffekten. a) Erhöhung der Reinigungsintensivität. b) Optimierung der Reinigungszyklen. 2. Optimierung der Kosten der Stadtreinigung durch die Umsetzung des Konzeptes. 3. Jährliche Evaluierung des Konzeptes und Vorlage des Ergebnisses an die Stadtverordnetenversammlung.
- Ferner wird der Magistrat aufgefordert, die Möglichkeit zu prüfen, Verträge mit der Verkehrsgesellschaft und der Deutschen Bahn abzuschließen, um die Reinigung öffentlicher Plätze, die in Besitz dieser Gesellschaften sind, zu regeln. Begründung: Bisher ist die FES für die Reinigung von Straßen und Plätzen verantwortlich. Das Grünflächenamt kümmert sich um die Parks und Grünanlagen in Frankfurt. Die Verkehrsgesellschaft und die Deutsche Bahn beauftragen für die Sauberhaltung ihrer Anlagen wiederum unterschiedliche Dienstleister. Dies führt dazu, dass kein einheitlich sauberes Stadtbild entstehen kann. Hinzukommt, dass Ressourcen verschwendet werden, da die Teams zur Reinigung unkoordiniert und unabgestimmt arbeiten. Ziel sollte es daher sein, dass die Stadtreinigung aus einer Hand erfolgt, damit zum einen wichtige Synergieeffekte erzielt werden können sowie vor allem die Sauberkeit der Stadt deutlich gesteigert werden kann. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, sich mit den betroffenen Akteuren zusammenzusetzen und gemeinsam ein Konzept auszuarbeiten, wie zukünftig die Reinigung der Straßen, Grünanlagen und Bahnhöfe aus einer Hand erfolgen können. Darüber hinaus sollen mit der Verkehrsgesellschaft und der Deutschen Bahn Vereinbarungen getroffen werden, die es der Stadt ermöglichen, Haltestationen und Bahnhofsplätze in die Reinigung einzubeziehen. Bericht des Magistrats vom 27.05.2019, B 201 Bericht des Magistrats vom 02.09.2019, B 326 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Umwelt und Sport Verkehrsausschuss Versandpaket: 28.01.2019
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. Januar 2019Sie sind hierEE 166Produktbereich: 22 Umwelt Stadtreinigung aus einer HandEtatantrag · FDP
- 27. Mai 2019BB 201Sauberkeit verbessern: Straßenreinigung aus einer HandMagistratsbericht
- 2. September 2019Antwort des Magistrats · nach 32 WochenBB 326Sauberkeit verbessern: Straßenreinigung aus einer HandMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
22 Umwelt
Ausgaben 2025: 368 Mio € · im Antragsjahr 2019 283 Mio € — preisbereinigt +6 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, FDP, BFF und FRAKTION (= Annahme ohne Zusatz) sowie LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Annahme ohne Zusatz) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER (= Annahme ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme ohne Zusatz) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)