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Wie geht es weiter im Schwanheimer Unterfeld?

Vorlagentyp: B
190 Wochen bis zur Antwort8 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 06.02.2009, B 78

Betreff: Wie geht es weiter im Schwanheimer Unterfeld? Vorgang: A 725 LINKE. Zwischenbericht: Zu Frage 1: Derzeit sind dem Magistrat als untere Naturschutzbehörde vier Nutzerinnen und Nutzer von Kleingärten bekannt, die eine Genehmigung auf jederzeitigen Widerruf besitzen. Diese können ihre Kleingärten entsprechend dem Umfang der Genehmigung auch zukünftig weiter betreiben. Zu Frage 2: Es wurden bisher keine Ersatzflächen zur Anpachtung angeboten, da in der Nähe keine freien Flächen verfügbar sind. Der Magistrat ist bemüht durch Flächenankauf und -tausch die Verfügbarkeit herzustellen. Zu Frage 3: Die kleingärtnerische Nutzung ist außerhalb der geplanten Gebiete für Freizeit und Kleingärten nicht erlaubt, da die Anlage von Gärten im Außenbereich nach dem Hessischen Naturschutzgesetz einen Eingriff in Natur und Landschaft darstellt. Die Anpflanzung standortgerechter, einheimischer Gehölze auf den Parzellen bleibt unbenommen, sowie eine Nutzung der Flächen für die gärtnerische Erzeugung, jedoch ohne bauliche Einrichtungen wie z. B. Hütten, Zäune und Wege. Innerhalb der geplanten Gebiete für Freizeit und Kleingärten ist, soweit planungsrechtlich abgesichert, eine kleingärtnerische Nutzung erlaubt, sowie Hütten und Einfriedungen genehmigungsfähig. Zu Frage 4: Sofern wertvolle Gehölzstrukturen oder Biotope bei Aufgabe der Gärten vorhanden sein sollten, sind diese zu erhalten. Es wird keine Beseitigung wertvoller Lebensräume verlangt. Zu Frage 5: Der Magistrat hat den betroffenen Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern noch keine Kaufangebote unterbreitet. Dies wird ab sofort für Interessierte erfolgen. Zu Frage 6: Die entsprechenden Schritte hierfür wurden eingeleitet. Es ist nach Prüfung im Einzelfall beabsichtigt, Flächen im genannten Gebiet anzukaufen. Zu den Fragen 7 und 8: Von den widerrechtlichen Nutzungen sind auch städtische Grundstücke betroffen. Deren Pächterinnen, Pächtern, Nutzerinnen und Nutzern werden den privaten Grundstücksnutzerinnen und -nutzern entsprechend gleich behandelt. Zu Frage 9: Der Magistrat hat die Bearbeitung der drei Bebauungspläne aufgenommen. Bürgerinnen-, Bürgeranhörung, Beteiligung der Trägerinnen und Träger öffentlicher Belange und eventuell auch die öffentliche Auslegung werden im Jahr 2009 durchgeführt. Zu Frage 10: Es ist zwischen "gärtnerischer" und "kleingärtnerischer" Nutzung nach behördlicher Praxis und den einschlägigen Gesetzen zu unterscheiden. Bei einer "kleingärtnerischen" Nutzung hat neben der gartenbaulichen Erzeugung auch der Erholungszweck als wesentliches Element eine nicht unerhebliche Bedeutung. Sie bedingt u. a. die Errichtung einer Hütte, eines Freisitzes, von Zäunen, dem Aufstellen von Spielgeräten usw. Im Übrigen sei auf die Antwort zu Frage 3 verwiesen. Die "gärtnerische" Nutzung ist demgegenüber überwiegend durch die Bestellung des Landes und des Bodens zu Zwecken der gartenbaulichen Erzeugung geprägt. Daher wird in den Musterverträgen berechtigt auf einen diesbezüglichen Unterschied abgestellt und lediglich die "kleingärtnerische" Nutzung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen untersagt. Eine "gärtnerische" Nutzung ist hierdurch ausdrücklich nicht betroffen. Sie kann fortgeführt werden.Nebenvorlage: Antrag vom 22.04.2009, NR 1357

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. Mai 2007NRNR 441Das Schwanheimer Unterfeld für die Allgemeinheit erhaltenSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  2. 23. Oktober 2008AA 725Wie geht es weiter im Schwanheimer Unterfeld?STVV-Anfrage · LINKE.
  3. 6. Februar 2009Sie sind hier
    BB 78Wie geht es weiter im Schwanheimer Unterfeld?
    Magistratsbericht
  4. 22. April 2009NRNR 1357Wie geht es weiter im Schwanheimer UnterfeldSTVV-Antrag · SPD
  5. 20. Juli 2009BB 592Wie geht es weiter im Schwanheimer Unterfeld?Magistratsbericht
  6. 15. Januar 2010BB 34Wie geht es weiter im Schwanheimer Unterfeld?Magistratsbericht
  7. 7. Juni 2010BB 358Wie geht es weiter im Schwanheimer Unterfeld?Magistratsbericht
  8. 20. Dezember 2010Antwort des Magistrats · nach 190 WochenBB 775Wie geht es weiter im Schwanheimer Unterfeld?Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 6
Sitzung 31 · 10.03.2009
TO I, TOP 37
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 78 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Ablehnung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen LINKE. (= Zurückweisung)

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 30 · 23.04.2009
TO I, TOP 22
Zur Kenntnis
1. Die Vorlage B 78 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 1357 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinke
Sonstige:
FAG (B 78 = Kenntnis)BFF (B 78 = Kenntnis)NPD (B 78 = Kenntnis)REP (B 78 = Zurückweisung, NR 1357 = Annahme)ÖkoLinX-ARL (B 78 = Kenntnis, NR 1357 = Ablehnung)
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD und LINKE. (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD und LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG, BFF und NPD (B 78 = Kenntnis) REP (B 78 = Zurückweisung, NR 1357 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (B 78 = Kenntnis, NR 1357 = Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 33 · 07.05.2009
TO II, TOP 49
Zur Kenntnis
1. Die Vorlage B 78 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 1357 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFAGBFFNPDÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
SPDLinkeREP
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
SPDLinkeREP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP, FAG, BFF, NPD und ÖkoLinX-ARL gegen SPD, LINKE. und REP (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE, FDP und ÖkoLinX-ARL gegen SPD, LINKE. und REP (= Annahme)

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