Mehr Autonomie für Schulen
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Bericht des Magistrats vom 30.09.2005, B 695
Betreff:
Mehr Autonomie für Schulen
Vorgang:
l. Beschl. d. Stv.-V. vom 14.07.2005, § 9553
- E 86 CDU, SPD, GRÜNE und FDP, l. B 395/05 - Zwischenbescheid des Magistrats vom 26.01.2006
Wie in den genannten Zwischenberichten ausgeführt, wurde bei dem Pilotversuch "Schule gemeinsam verbessern“ versucht, in ausgewählten Bildungsregionen durch die Gewährung von mehr Selbstständigkeit, eine Qualitätssteigerung der Leistungen von Schule zu erreichen und die Eigenverantwortung der Schulen zu stärken.
In diesem Pilotversuch wurden neben den Landkreisen Groß-Gerau, Main-Taunus und Hochtaunus lediglich die städtischen Schulträger Rüsselsheim und Kelsterbach berücksichtigt. Die Stadt Frankfurt am Main wurde nicht einbezogen, obwohl die Bewerbung durch den Hessischen Städtetag unterstützt wurde und den Schulen in Frankfurt durch die schon 1995 eingeführte Budget-Hoheit bereits eine weit reichende Autonomie eingeräumt worden war.
Jetzt beabsichtigt das Land, auf der Basis der im Pilotversuch gewonnenen Erfahrungen, die Schulhaushalte flächendeckend zu regionalisieren. Die Einführung von Budgets für Bildungsregionen und Unterbudgets für Schulen soll bis 1.1.2008 umgesetzt sein. Dies hat das Hessische Kultusministerium dem Hessischen Städtetag und dem Hessischen Landkreistag in einem Gespräch am 29.3.2005 mitgeteilt, bei dem die Eckpunkte für die Einführung der neuen Verwaltungssteuerung (NVS) im Schulbereich vorgestellt wurden. Das vom Kultusministerium zugesagte Positionspapier wurde allerdings noch nicht vorgelegt.
Zwischen Hochtaunuskreis und Land Hessen wurde ein Grundsatzvertrag geschlossen. Danach sollen die Schulen neben den Schulbudgets des Landkreises zukünftig zusätzliche Budgets aus Landesmitteln eigenverantwortlich bewirtschaften können, wobei die Höhe dieser Budgets noch nicht fest steht.
Wann das Land die Bildungsregion Frankfurt in die Einführung der neuen Verwaltungssteuerung einbeziehen und der Bildungsregion ein Budget sowie den Schulen Unterbudgets zugestehen wird, ist derzeit nicht absehbar.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 27. Februar 2003EE 86Verwaltungshaushalt 2003 Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.1 Pädagogische Aufgaben des Schulträgers Produktgruppe: 20.2 Schulbetriebsmanagement Produktgruppe: 20.3 Facility-Management Mehr Autonomie für SchulenEtatantrag · CDU, SPD, GRÜNE, FDP
- 25. August 2003BB 677Mehr Autonomie für SchulenMagistratsbericht
- 3. Mai 2004BB 280Mehr Autonomie für SchulenMagistratsbericht
- 14. Januar 2005BB 53Mehr Autonomie für SchulenMagistratsbericht
- 20. Mai 2005BB 395Mehr Autonomie für SchulenMagistratsbericht
- 30. September 2005Sie sind hierBB 695Mehr Autonomie für SchulenMagistratsbericht
- 18. September 2006Antwort des Magistrats · nach 186 WochenBB 367Mehr Autonomie für SchulenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG, REP und E.L. (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF