Zuschuss für Hebammen
Zusammenfassung
Der Magistrat berichtet über das Projekt "Frankfurter Wochenbett-Notversorgung", das Familien in Frankfurt unterstützt, die keine Nachsorgehebamme finden konnten. Das Projekt wird durch verschiedene Institutionen finanziert und soll über zwei Jahre Erfahrungen sammeln, um die zukünftige Ausgestaltung zu optimieren.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenBericht
Das Projekt "Frankfurter Wochenbett-Notversorgung" startete am 2. September 2019. Das Angebot ist kostenlos und hat zum Ziel, den Frankfurter Familien zu helfen, die bis zur Geburt keine Nachsorgehebamme gefunden haben. Das Kernstück des Projektes ist die Koordinierungsstelle, die von 3 Hebammen betreut wird. Die Koordinierungsstelle bietet telefonische Beratung rund um das Thema Wochenbett, vermittelt Müttern im Bedarfsfall je nach vorhandenen Kapazitäten Hausbesuche von kooperierenden Hebammen und informiert bei Bedarf über weitere Hilfsangebote, etwa Hebammensprechstunden oder Angebote der Frühen Hilfen. Aktuell sind über 50 Kooperationshebammen gemeldet. Das Projekt "Frankfurter Wochenbett-Notversorgung" wurde durch eine Kooperation mit der "Dr. Senckenbergischen Stiftung" und der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren engagierten Mitgliedern des "Runden Tisches Geburtshilfe" ins Leben gerufen. Finanziert wird das Projekt durch die Dr. Senckenbergische Stiftung, Träger des Bürgerhospitals Frankfurt, und das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main. Der Kinderschutzbund Bezirksverband Frankfurt e.V., das Jugend- und Sozialamt und Paednetz Frankfurt e.V. unterstützen das Angebot. Das Projekt ist zunächst für die Dauer von 2 Jahren angelegt. Wie vom Magistrat im Ausschuss für und Gesundheit berichtet, sollen die in diesem Zeitraum gewonnen Erfahrungen und Erkenntnisse sodann ausgewertet und mit den Erfahrungen und Erkenntnissen der von der Stadt Wiesbaden etablierten Wochenbett-Notversorgung vergleichend betrachtet werden, um daraus Schlussfolgerungen für eine zukünftige Ausgestaltung des Frankfurter Angebotes, sowohl in organisatorischer, als auch in inhaltlicher und finanzieller Hinsicht abzuleiten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Februar 2020EE 165Produktbereich: 19 Gesundheit Zuschuss für HebammenEtatantrag · FDP
- 4. Dezember 2020Sie sind hierBB 649Zuschuss für HebammenMagistratsbericht
- 18. Dezember 2020BB 666Akademisierung der HebammenausbildungMagistratsbericht
- 22. Januar 2021NRNR 1377Wie ist die Situation für Hebammen in Frankfurt?STVV-Antrag · FDP
- 28. Mai 2021Antwort des Magistrats · nach 66 WochenBB 232Wie ist die Situation für Hebammen in Frankfurt?Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (B 649 = Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER