Traditioneller Weihnachtsschmuck und Weihnachtsbeleuchtung für die neue Altstadt
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt die Installation einer ästhetischen Weihnachtsbeleuchtung in der neuen Altstadt vor, um das Stadtbild während der Weihnachtszeit zu verschönern. Aufgrund technischer und gestalterischer Einschränkungen konnte die Beleuchtung jedoch nicht wie geplant umgesetzt werden. Stattdessen wird eine alternative Lösung in der Pergola an der Schirn angestrebt.
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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgenBericht
Der Magistrat hat ein für die Einzelhandelsbereiche der Stadt Frankfurt am Main ein Pilotprojekt entwickelt, dass seitens des Wirtschaftsdezernates bezuschusst wird und dessen Förderkriterien in einer Richtlinie abgebildet sind. Das vom Magistrat der Stadt Frankfurt am Main als Pilotprojekt konzipierte und mit den städtischen Ämtern abgestimmte Modell erfolgt auf der Grundlage der Allgemeinen Bewirtschaftungsgrundsätze der Stadt Frankfurt am Main und der entsprechend für die Förderung des Pilotprojektes entwickelten Richtlinie "Weihnachtsbeleuchtung in den Frankfurter Einkaufsstraßen". Ziel ist ein ästhetischer Weihnachtsschmuck mit hohem Wiedererkennungswert, der im Stadtbild als Ganzes wahrgenommen wird und sowohl am Tag wie in der Dunkelheit ein ansprechendes Erscheinungsbild gewährleistet. Antragsberechtigt sind alle organisierten Gewerbevereine/Interessengemeinschaften und Standortinitiativen. Das Wirtschaftsdezernat bezuschusst unter dem Vorbehalt der zur Verfügung stehenden Mittel bis zu 70% der Anschaffungskosten und bis max. 25.000 € unter den festgelegten Vertragsbedingungen der 10jährige Nutzung und der fachgerechten Einlagerung. Diese inzwischen in 14 Stadtteilen der Stadt installierte Weihnachtsbeleuchtung ließ sich jedoch auf dem Areal Neue Altstadt leider nicht realisieren. Seitens der Dom-Römer-GmbH wurde verlautbart, dass es zum einen in diesem Stadtteil keinen organisierten Zusammenschluss von Gewerbetreibenden gebe, die als Projektträger auftreten könnten und dementsprechend auch kein Eigenanteil analog der Förderrichtlinien erbracht werden könnte. Des Weiteren sei aufgrund des gestalterischen Gesamt - Anspruchs und den gebäudespezifischen architektonischen Einzelanforderungen, der Verkehrswegeplanung und den Schleppkurven der Müllabfuhr und der Feuerwehr die Verwendung von Masten in weiten Teilen der neuen Altstadt untersagt worden. Somit sind alle Straßenleuchten an Wandauslegern montiert, die ebenfalls auf Grund gesonderter gestalterischer Festlegungen (schlanke und dezente Konstruktion, die sich auf das historische Stadtbild bezieht) nicht in der Lage seien, das Gewicht von Weihnachtsmotiven zu tragen. Auch an den Fassaden zu befestigende Weihnachtsmotive wie z.B. Lichtervorhängen als weitere zugelassene Motive des Pilotprojekts könnten in der Neuen Altstadt aufgrund der technischen Aufwände an Sicherheitsvorkehrungen nicht zugelassen werden. Daher sei die Befestigung weihnachtlicher Dekorationsgegenstände in der neuen Altstadt aus gestalterischen und technischen Gründen leider nicht möglich. Der Magistrat hat daraufhin die letzte verbleibende Möglichkeit geprüft, nämlich die wertige und ästhetisch anmutende Weihnachtsbeleuchtung in die Pergola an der Schirn, oberhalb des Krönungsweges zu installieren. Auf der Grundlage der vom Wirtschaftsdezernat in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie wurde eigens für diesen Anwendungsfall das Grundmotiv des Pilotprojekts, den zu 100% stofflich wiederverwertbaren und energiesparenden Organic-Star modifiziert und mit speziellen Vorrichtungen und Verkabelungen zum Aufhängung der wertigen Weihnachtsbeleuchtung für diesen besonderen Ort ausgestattet. Dem EA 68 entsprechend hat der Magistrat das in Kooperation mit den Gewerbevereinen, der Stadtplanung und der Straßenbeleuchtung RheinMain GmbH (SRM) initiierte Weihnachtsbeleuchtungsprojekt aus Mitteln der Tourismusabgabe um öffentliche Plätze erweitert und in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt gezielt die atmosphärischen Verbindungen der Stadtteile und Brücken mit der neuen Altstadt für das "gesamtweihnachtliche Gefühl" in der Stadt geschaffen. Der Magistrat wird weiterhin die Gründung eines Gewerbevereines oder einer Standortinitiative aktiv unterstützen und bietet über die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH jegliche Hilfestellung an.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Januar 2019EE 68Produktbereich: 36 Wirtschaftsförderung Produktgruppe: 36.01 Wirtschaftsförderung Traditioneller Weihnachtsschmuck und Weihnachtsbeleuchtung für die neue AltstadtEtatantrag · CDU, SPD, GRÜNE
- 15. Juli 2019BB 246Traditioneller Weihnachtsschmuck und Weihnachtsbeleuchtung für die neue AltstadtMagistratsbericht
- 7. Februar 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 54 WochenBB 48Traditioneller Weihnachtsschmuck und Weihnachtsbeleuchtung für die neue AltstadtMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis)