KEG ausschließlich in öffentlicher Hand
Zusammenfassung
Die KEG soll weiterhin in öffentlicher Hand bleiben, um die Entwicklung von Wohnraum und sozialen Einrichtungen zu fördern. Dies ist wichtig, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken und angemessenen Wohnraum bereitzustellen. Die KEG hat sich seit ihrer Gründung für die Daseinsvorsorge eingesetzt und wird auch in Zukunft keine Gewinne an private Gesellschafter ausschütten.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Wohnen verfolgenBericht
Die Geschäftsführung der Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG) nimmt zu diesem Antrag dahingehend Stellung, dass die Entwicklung mindergenutzter Flächen ein wichtiger Baustein ist, um mehr Menschen mit Wohnraum zu versorgen und dass es wichtig sei, dass die KEG diese Aufgabe übernimmt. Dies entspricht dem Gesellschaftszweck der KEG und der Geschäftspolitik der KEG seit 1995.
Die KEG verfolgt mit der Entwicklung von Flächen allerdings nicht das Ziel Grundstücke zu privatisieren und Gewinne mithilfe öffentlicher Beteiligung zu privatisieren. Stattdessen bezweckt die Veräußerung von Flächen an private oder öffentliche Investoren von Seiten der KEG, nur solche Erlöse, die erforderlich sind, um die Entwicklung von Flächen vorzubereiten bzw. umzusetzen. Gerade durch die erforderliche Umsetzung von Entwicklungsprojekten konnte die KEG seit ihrer Gründung einen Bestand von mehreren Hundert Wohnungen aufbauen, wobei Wohnungsneubauten weitgehend als öffentlich geförderte Wohnungen errichtet wurden. Zudem wurden kulturell und sozial genutzte Gemeinbedarfseinrichtungen errichtet und erworben. Diese Bestände der Gesellschaft wurde aus den Erlösen der Gesellschaft erworben und bewirtschaftet. Dabei ist die Behauptung, dass die Geschäftspolitik der KEG zu einer Verschärfung der Wohnungsnot geführt habe, sichtlich falsch. Die KEG hat nicht nur öffentlich geförderte Wohnungen errichtet, sondern auch Unterkünfte für Geflüchtete. Sie hat auch zahlreiche leerstehende Objekte als Zwischennutzungen für soziale Projekte zur Verfügung gestellt. Die Geschäftspolitik der KEG stellt somit gerade sicher, dass angemessener und bezahlbarerer Wohnraum zur Verfügung gestellt wird.
Falsch ist zudem die Behauptung, dass jedes Jahr viele Millionen Euro Gewinn an einen privaten Gesellschafter ausgeschüttet werden. Ausweislich der veröffentlichten Jahresabschlüsse der KEG schüttet die Gesellschaft keineswegs Gewinn an den privaten Gesellschafter aus. Sämtliche erzielten Gewinne verbleiben in der Gesellschaft und werden wieder für neue Projekte investiert. Hierüber wacht auch der Aufsichtsrat der Gesellschaft, der auch mit Vertreter:innen der Stadtverordnetenversammlung besetzt ist und von den Vertreter:innen der Stadt Frankfurt mehrheitlich bestimmt wird. Alle Geschäfte der KEG werden durch den Aufsichtsrat geprüft und benötigen die Zustimmung des Aufsichtsrats. Die städtischen Aufsichtsratsmitglieder setzen sich dafür ein, dass, außer in begründeten Ausnahmefällen, wenn es wirtschaftlich oder für die Umsetzung der Projekte der KEG zwingend notwendig ist, durch die KEG keine Flächen veräußert bzw. privatisiert werden. Die Jahresabschlussberichte der KEG sind im städtischen Beteiligungsbericht und im Bundesanzeiger transparent dargestellt.
Die KEG hat seit ihrer Gründung in Abstimmung mit der Stadt Frankfurt vielfach Aufgaben der Daseinsvorsorge wahrgenommen oder unterstützt die Stadt Frankfurt dabei. Gerade durch die flexible Arbeitsweise der KEG konnte diese Aufgabe erfolgreich ausgeführt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Februar 2023NRNR 598KEG ausschließlich in öffentlicher HandSTVV-Antrag · Linke
- 6. November 2023Sie sind hierBB 426KEG ausschließlich in öffentlicher HandMagistratsbericht
- 25. März 2024AA 283Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG)STVV-Anfrage · Linke
- 5. Juli 2024Antwort des Magistrats · nach 72 WochenBB 274Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG)Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE. (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und ÖkoLinX-ELF (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, FRAKTION und BFF-BIG gegen LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung)