Auftragsvergabe der Stadt Frankfurt an das Urban Land Institute (ULI)
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt die Auftragsvergabe an das Urban Land Institute (ULI) vor, um internationale Expertise für die städtebauliche Entwicklung des Mainkais in Frankfurt zu gewinnen. Ziel ist es, neue Ideen zu sammeln und den Austausch zu fördern, was sowohl Frankfurt als auch anderen deutschen Städten zugutekommen soll.
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Thema Stadtplanung verfolgenBericht
Das Urban Land Institut (ULI) ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO) die das Beratungsformat "Advisory Service Panel" weltweit anbietet. Es handelt sich inhaltich und organisatorisch um ein standartisiertes Format. Das ULI verfolgt den Auftrag einen positiven Beitrag für die weitere Entwicklung der Städte zu leisten. Hierzu gehört die Sammlung von neuen Ideen und die Förderung des Austausches. Mit dem Panel zum Mainkai in Frankfurt sollten insbesondere internationale Erfahrungen nach Deutschland geholt werden von denen Frankfurt sowie weitere deutschen Städte profitieren.
Die Kosten für die Veranstaltung in Form eines internationalen Expertengremiums belaufen sich - gemäß Ziffer 3.2 des mit dem ULI Germany geschlossenen Vertrags - auf insgesamt bis zu 120.000 Euro, davon übernimmt die Stadt Frankfurt am Main 20.000 Euro (netto).
Eine Auflistung der Initiatoren und Sponsoren des Projekts findet sich auf der unten stehenden Folie der finalen Ergebnispräsentation.
Es handelt sich um eine vollständige Auflistung. Die abgebildeten zehn Sponsoren - neben den beiden Initiatoren Stadt Frankfurt am Main und ULI - haben sich mit jeweils 8 T€ eingebracht. In Summe ergibt das 100.000 €. Die Ausgaben wurden entsprechend reduziert. Nichtmonetären Sponsoring-Leistungen wurden nicht erbracht. Die Sponsoren unterstützen die Arbeit des ULIs. Dies soll ihr Engagement im ULI unterstreichen. Die Sponsoren waren nicht in die Auswahl der Panelisten einbezogen.
Gemäß dem mit dem ULI geschlossenen Vertrag (Ziffer 2.5) übernimmt das ULI die Reise- und Lebenshaltungskosten des Gremiums und seiner Mitarbeitenden während des Aufenthalts vor Ort. Die Höhe der Reise- und Übernachtungskosten ist dem Magistrat nicht bekannt. Es wurden keine weiteren Gegenleistungen vereinbart. Die Panelisten haben eine Versicherung abgeben, dass kein Bezug zum Projekt besteht und Sie auch im Nachgang hier nicht tätig werden.
Die Auswahl der Panellisten erfolgte durch das ULI in Abstimmung mit der Panelvorsitzenden und dem Magistrat. Externe dritte waren nicht beteiligt. Das Expertenpanel wurde nach inhaltlichen Gesichtspunkten zusammengestellt. Es wurde auf die Vielfältigkeit der Disziplinen und Erfahrungen mit städtebaulichen Entwicklungsprozessen geachtet sowie auf Diversität wert gelegt. Eine Mitgliedschaft im ULI ist hierfür regelmäßig nicht Voraussetzung. Zwischen den Panelteilnehmern und den Sponsoren besteht ausdrücklich kein weiterer Zusammenhang außer dem Interesse an der Arbeit des ULIs.
Die städtebauliche Entwicklung des Mainkais ist eine ämter- und dezernatsübergreifende Aufgabe. Die Aufgabenstellung für das Panel wurde entsprechend im Magistrat vorbereitet. Eine Auflistung der Interviewpartner/Stakeholder während der Veranstaltung findet sich auf der unten stehenden Folie der finalen Ergebnispräsentation.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 13. Juli 2023FF 1774Laut Presseberichten hat die Stadt Frankfurt das Urban Land Institute, ULI, damit beauftragt, Ideen für ein autofreies nFragestunde-Frage
- 31. Juli 2023AA 230Auftragsvergabe der Stadt Frankfurt an das Urban Land Institute (ULI)STVV-Anfrage · BFF-BIG
- 20. Oktober 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 14 WochenBB 389Auftragsvergabe der Stadt Frankfurt an das Urban Land Institute (ULI)Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD und Volt gegen ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Kenntnis) BFF-BIG (= Zurückweisung)