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Anbindung Frankfurts an die deutschlandweite Wasserstofflogistik

Vorlagentyp: B
98 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Bericht beschreibt die geplante Anbindung Frankfurts an das deutschlandweite Wasserstofflogistiknetz. Ziel ist es, die Metropolregion Rhein-Main ab 2028 mit klimaneutralem Wasserstoff zu versorgen und die bestehende Energieinfrastruktur entsprechend anzupassen.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Bericht

Auf Bundesebene bestehen Planungen, zwischen 2025 und 2037 sukzessive das Wasserstoffkernnetz in Betrieb zu nehmen. Durch das Kernnetz sollen wesentliche Verbrauchsschwerpunkte in Deutschland an die entsprechende Infrastruktur angeschlossen und mit Wasserstoff versorgt werden.

Ein erfolgreicher Markthochlauf von Wasserstoff in Frankfurt ist von zwei essenziellen Entwicklungen abhängig: Erstens muss über ein regionales Wasserstoffverteilnetz die Anbindung der Region Frankfurt/ Rhein-Main an das Wasserstoff-Fernleitungsnetz erfolgen. Frankfurt und die Metropolregion Rhein-Main sollen nach aktuellem Planungsstand ab 2028 bis in die 2030er Jahre beginnend im Osten an der bayrischen Landesgrenze in Richtung Westen über das regionale Wasserstoffverteilnetz "Rh2ein-Main-Connect" mit klimaneutralem Wasserstoff versorgt werden. Um die technische und wirtschaftliche Machbarkeit zu untersuchen wurde ein entsprechender Kooperationsvertrag zwischen der Netzdiensten Rhein-Main GmbH und den Regionalversorgern ENTEGA AG, Mainova AG, ESWE Versorgungs AG und Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) sowie der Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) und dem Verteilnetzbetreiber e-netz Südhessen AG geschlossen. Das neue Wasserstoff-Regionalnetz "Rh2ein-Main Connect" soll die Metropolregion durch gleich mehrere Anbindungen an das H2-Kernnetz mit klimaneutralem Wasserstoff versorgen.

Zweitens muss die bestehende Energieinfrastruktur "H2-ready" gemacht werden. Dafür können Teile des Gasverteilnetzes sukzessive auf Wasserstoff umgestellt werden. Mainova betreibt seit Jahrzehnten effizient das 4.500 km lange Gasverteilnetz in Frankfurt und 25 umliegenden Kommunen. Mit moderaten Anpassungen und zu geringen volkswirtschaftlichen Kosten können Teile des vorhandenen Gasnetzes auch klimaneutrale Gase wie Wasserstoff transportieren.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. November 2022NRNR 533Anbindung Frankfurts an deutschlandweite Wasserstoff-LogistikSTVV-Antrag · CDU
  2. 15. März 2024BB 114Anbindung Frankfurts an deutschlandweite WasserstofflogistikMagistratsbericht
  3. 27. September 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 98 Wochen
    BB 368Anbindung Frankfurts an die deutschlandweite Wasserstofflogistik
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 30 · 29.10.2024
TO I, TOP 18
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 368 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVolt
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELF
Sonstige:
FRAKTION (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen Linke (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis)

Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 30 · 31.10.2024
TO I, TOP 32
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 368 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELF
Sonstige:
BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und FRAKTION gegen Linke (= Kenntnis als Zwischenbericht) und ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Kenntnis)

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