Anbindung Frankfurts an die deutschlandweite Wasserstofflogistik
Zusammenfassung
Der Bericht beschreibt die geplante Anbindung Frankfurts an das deutschlandweite Wasserstofflogistiknetz. Ziel ist es, die Metropolregion Rhein-Main ab 2028 mit klimaneutralem Wasserstoff zu versorgen und die bestehende Energieinfrastruktur entsprechend anzupassen.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBericht
Auf Bundesebene bestehen Planungen, zwischen 2025 und 2037 sukzessive das Wasserstoffkernnetz in Betrieb zu nehmen. Durch das Kernnetz sollen wesentliche Verbrauchsschwerpunkte in Deutschland an die entsprechende Infrastruktur angeschlossen und mit Wasserstoff versorgt werden.
Ein erfolgreicher Markthochlauf von Wasserstoff in Frankfurt ist von zwei essenziellen Entwicklungen abhängig: Erstens muss über ein regionales Wasserstoffverteilnetz die Anbindung der Region Frankfurt/ Rhein-Main an das Wasserstoff-Fernleitungsnetz erfolgen. Frankfurt und die Metropolregion Rhein-Main sollen nach aktuellem Planungsstand ab 2028 bis in die 2030er Jahre beginnend im Osten an der bayrischen Landesgrenze in Richtung Westen über das regionale Wasserstoffverteilnetz "Rh2ein-Main-Connect" mit klimaneutralem Wasserstoff versorgt werden. Um die technische und wirtschaftliche Machbarkeit zu untersuchen wurde ein entsprechender Kooperationsvertrag zwischen der Netzdiensten Rhein-Main GmbH und den Regionalversorgern ENTEGA AG, Mainova AG, ESWE Versorgungs AG und Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) sowie der Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) und dem Verteilnetzbetreiber e-netz Südhessen AG geschlossen. Das neue Wasserstoff-Regionalnetz "Rh2ein-Main Connect" soll die Metropolregion durch gleich mehrere Anbindungen an das H2-Kernnetz mit klimaneutralem Wasserstoff versorgen.
Zweitens muss die bestehende Energieinfrastruktur "H2-ready" gemacht werden. Dafür können Teile des Gasverteilnetzes sukzessive auf Wasserstoff umgestellt werden. Mainova betreibt seit Jahrzehnten effizient das 4.500 km lange Gasverteilnetz in Frankfurt und 25 umliegenden Kommunen. Mit moderaten Anpassungen und zu geringen volkswirtschaftlichen Kosten können Teile des vorhandenen Gasnetzes auch klimaneutrale Gase wie Wasserstoff transportieren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. November 2022NRNR 533Anbindung Frankfurts an deutschlandweite Wasserstoff-LogistikSTVV-Antrag · CDU
- 15. März 2024BB 114Anbindung Frankfurts an deutschlandweite WasserstofflogistikMagistratsbericht
- 27. September 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 98 WochenBB 368Anbindung Frankfurts an die deutschlandweite WasserstofflogistikMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen Linke (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und FRAKTION gegen Linke (= Kenntnis als Zwischenbericht) und ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Kenntnis)