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Anbindung Frankfurts an deutschlandweite Wasserstofflogistik

Vorlagentyp: B
98 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt vor, die Anbindung Frankfurts an das deutschlandweite Wasserstofflogistiknetz zu fördern, um die Klimaziele zu erreichen und die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu sichern. Dies wird durch die Umstellung der Energieinfrastruktur auf Wasserstoff und den Aufbau eines regionalen Verteilnetzes unterstützt.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Bericht

Als gasförmiger Energieträger ist Wasserstoff gut speicherbar und leicht transportabel, was ihn für eine Vielzahl von Einsatzbereichen prädestiniert und zu einem Schlüssel für die Dekarbonisierung der Energieversorgung und Industrie macht. Vor diesem Hintergrund teilt der Magistrat der Stadt Frankfurt die Einschätzung der Mainova AG, dass Wasserstoff in Frankfurt dringend benötigt wird, um die Klimaschutzziele zu erreichen, Versorgungssicherheit zu gewährleisten sowie die wirtschaftliche Prosperität der Region Frankfurt/Rhein-Main zu erhalten.

Die Bundesregierung hat im November 2023 ihre Planungen für ein deutschlandweites Wasserstoff-Kernnetz vorgestellt. Bis 2032 soll ein 9.700 Kilometer langes Wasserstoff-Kernnetz entstehen. Es soll Häfen, Industrie, Speicher und Kraftwerke miteinander verbinden. In dieser Planung ist ein Abzweig nach Frankfurt vorgesehen, der bis zum Industriepark Höchst geführt werden soll. Diese Ausbauplanung stellt für die Beteiligten einen großen Erfolg dar, da hiermit eine wichtige Grundvoraussetzung für den klimaneutralen Industriestandort Frankfurt geschaffen wird.

Um Wasserstoff zukünftig als Energieträger nutzen zu können, muss zunächst die bestehende Energieinfrastruktur "H2-ready" gemacht werden. Zu diesem Zweck wird das Heizkraftwerk West zunächst auf Erdgas und perspektivisch auf Wasserstoff umgestellt. Ferner muss über ein regionales Wasserstoff-Verteilnetz die Anbindung der Region Frankfurt/Rhein-Main an das Wasserstoff-Kernnetz erfolgen. Schließlich muss das Gasverteilnetz sukzessive auf Wasserstoff umgestellt werden. Daher unterstützt der Magistrat weitere Planungen und Abstimmungen zur Anbindung des Heizkraftwerks West und zum Aufbau eines regionalen Wasserstoff-Verteilnetzes für die Region Frankfurt/Rhein-Main.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. November 2022NRNR 533Anbindung Frankfurts an deutschlandweite Wasserstoff-LogistikSTVV-Antrag · CDU
  2. 15. März 2024Sie sind hier
    BB 114Anbindung Frankfurts an deutschlandweite Wasserstofflogistik
    Magistratsbericht
  3. 27. September 2024Antwort des Magistrats · nach 98 WochenBB 368Anbindung Frankfurts an die deutschlandweite WasserstofflogistikMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 26 · 16.04.2024
TO I, TOP 21
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 114 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELF
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)AfD (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen Linke (= Kenntnis) sowie ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung); CDU (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 29 · 30.04.2024
TO I, TOP 18
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 114 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDBFF-BIGÖkoLinX-ELF
Sonstige:
FRAKTION (Kenntnis)Gartenpartei (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, Linke, AfD und BFF-BIG (Kenntnis) sowie ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Kenntnis)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 32 · 17.09.2024
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage B 114 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG

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