Gesamtverkehrsplan
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 14.01.2013, B 33
Betreff: Gesamtverkehrsplan Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 15.12.2005, § 10477 - NR 2092/05 SPD, l. B 111/12 - Wie bereits berichtet, erfolgten die Prüfungen zur Weiterführung der Stadtbahn vom Europaviertel in Richtung Höchst und Rödelheim als Zweisystembahn im gesamtstädtischen Kontext unter Berücksichtigung betrieblicher und technischer Aspekte. Die Zweisystemuntersuchung ist inzwischen abgeschlossen. Nach den vorliegenden Erkenntnissen wäre ein Zweisystemangebot nach Höchst und weiterführend bis nach Königstein unter Nutzung der Eisenbahntrasse der RB 12 technisch und betrieblich machbar. Die Verknüpfung der Stadtbahntrasse mit der Eisenbahntrasse würde in diesem Fall westlich der Autobahn A5 erfolgen. Ausgehend von der geplanten Endstation -Wohnpark im Europaviertel - setzt dies die Verlängerung der Stadtbahnstrecke in Richtung Westen voraus. Die Prüfung der betrieblichen Machbarkeit der Maßnahme erfolgte auf der Basis eines Szenarios, innerhalb dessen der betreffende Streckenabschnitt folgendermaßen berücksichtigt wurde: Szenario Zweisystemlinie 1: Königstein - Ffm.-Höchst - Ffm.-Europaviertel -
Ffm.-Frankfurter Berg - Bad Vilbel - Glauburg-Stockheim Fahrtenangebot:30 Min.-Takt Zweisystemlinie 2: Bad Soden - Ffm.-Höchst - Ffm.-Europaviertel - Ffm.-Frankfurter Berg Fahrtenangebot: 30 Min.-Takt Es wurde festgestellt, dass die hieraus resultierende Anzahl an Zweisystemfahrten mit der bestehenden Infrastruktur abwickelbar ist. Unter den genannten Randbedingungen sind somit die betriebliche Machbarkeit dieses Szenarios und die Weiterführung der Stadtbahn in Richtung Höchst als Zweisystembahn gegeben. Allerdings ergab die Untersuchung auch, dass es bei dem unterstellten Taktangebot teilweise zu einer Überlastung der Zweisystemfahrzeuge kommen würde. Zur Abwicklung der generierten Nachfrage ist deshalb ein höheres Fahrtenangebot erforderlich, dessen Folgen nur im Rahmen vertiefender Untersuchungen geklärt werden können. Im Gegensatz zu der gegebenen Möglichkeit, eine Zweisystembahn in Richtung Höchst zu führen, ist eine Weiterführung in Richtung Rödelheim betrieblich nicht machbar, da es im Bereich Rödelheim wegen des hoch frequentierten S-Bahn-Betriebes (S3, S4, S5) zu Kapazitätsengpässen kommt. Eine detaillierte Darstellung der Untersuchungsergebnisse erfolgt im Rahmen eines Magistrats-Vortrags an die Stadtverordnetenversammlung.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 14. Januar 2013Sie sind hierBB 33GesamtverkehrsplanMagistratsbericht
- 25. Februar 2013OFOF 661/6Weiterführung der Stadtbahn vom Europaviertel in Richtung Höchst hier: Wie groß wäre der Bedarf?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 12. März 2013VV 655Weiterführung der Stadtbahn vom Europaviertel in Richtung Höchst hier: Wie groß wäre der Bedarf?Anfrage
- 24. Juni 2013Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 875Weiterführung der Stadtbahn vom Europaviertel in Richtung Höchst hier: Wie groß wäre der Bedarf?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf10 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER