1. Risiken für die soziale Stadt "Erster Frankfurter Sozialbericht" 2. Sozialraumanalyse der Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen hier:…
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1. Risiken für die soziale Stadt "Erster Frankfurter Sozialbericht" 2. Sozialraumanalyse der Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen hier: Teilbericht "Segregation und Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen" und Bericht über die Arb
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Bericht des Magistrats vom 30.06.2006, B 309
Betreff:
- Risiken für die soziale Stadt "Erster Frankfurter Sozialbericht"
- Sozialraumanalyse der Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen hier: Teilbericht "Segregation und Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen" und Bericht über die Arbeit des Expertenteams Jugendhilfe- und Sozialplanung (früher Planungsgruppe) und der wissenschaftlichen Begleitung Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 20.11.2003, § 6396 Ziff. 2a) - NR 1132 GRÜNE, l. B 759/04 - Der Magistrat ist bestrebt, durch geeignete Maßnahmen und im Rahmen der ihm zur Verfügung stehenden Mittel Problemquartiere zu stabilisieren und die dort lebenden Menschen ihrem jeweiligen Bedarf entsprechend zu unterstützen. Besondere sozialraumbezogene Maßnahmen werden im Rahmen des städtischen Programms "Frankfurt – Soziale Stadt – Neue Nachbarschaften“ und des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt“ durchgeführt. Das städtische Programm wird zur Zeit in fünf Gebieten durchgeführt (Quartiere in Griesheim-Nord, Niederrad, Nordweststadt, Sossenheim und Ginnheim) und wurde vor geraumer Zeit in fünf anderen abgeschlossen (Quartiere in Fechenheim, Goldstein, Preungesheim, Sossenheim, Bonames). Das Bund-Länder-Programm läuft zur Zeit in zwei Gebieten (Gallus, Unterliederbach-Ost). Bei den Quartieren, die jetzt im städtischen Programm sind, handelt es sich um Gebiete, die im Rahmen der Sozialberichterstattung als "Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen“ ausgewiesen wurden. Eine Ausnahme stellt das Gebiet in der Nordweststadt dar, wo sich seit der Datenerhebung, die Grundlage der Darstellung im Teil V des Sozialberichts war, eine besondere Problemlage entwickelt hat, die vorher nicht gegeben war. Über den Erfolg der Maßnahmen in den fünf ehemaligen Gebieten des städtischen Programms "Frankfurt – Soziale Stadt – Neue Nachbarschaften“ wird der Magistrat gesondert berichten. Bei 4 der 45 Quartiere, die im Teil V des Sozialberichts als "Wohngebiet mit verdichteten sozialen Problemlagen“ eingestuft wurden, wurde zwischenzeitlich die Problembelastung als so gering eingeschätzt, dass sie nicht mehr als Problemgebiet angesehen werden konnten (vgl. Magistratsbericht B 759 vom 06.12.2004). Bei den verbleibenden 41 Gebieten stellt sich die Situation folgendermaßen dar: Bei weiteren 2 Gebieten ist die Problembelastung so gering, dass die Einstufung als "Wohngebiet mit verdichteten sozialen Problemlagen“ nicht mehr aufrechterhalten werden kann. In den verbleibenden 39 Gebieten ist in drei Vierteln der Fälle die Problembelastung in etwa gleich groß geblieben und im Rest zu gleichen Teilen größer oder geringer geworden. Einzelne im jeweiligen Sozialraum wirksame Maßnahmen oder Projekte gibt es in drei von fünf der verbliebenen 39 Gebiete. Von diesen Maßnahmen und Projekten können wiederum drei Viertel als erfolgreich eingestuft werden; beim restlichen Viertel sind noch keine endgültigen Aussagen über Erfolg oder Misserfolg möglich. Abgesehen vom Quartiersmanagement im Rahmen des städtischen Programms "Frankfurt – Soziale Stadt – Neue Nachbarschaften“ in vier dieser Gebiete handelt es sich bei den Maßnahmen und Projekten um solche, die sich an einzelne Teilgruppen, insbesondere Kinder und Jugendliche, richten, über diese hinaus aber oftmals eine positive Wirkung im jeweiligen Quartier entfalten. Diese Maßnahmen und Projekte umfassen ein breites Spektrum von Interventionsformen. Es reicht von Lernhilfegruppen über Schüler- und Teenieclubs, Street-Work, Ferienspiele, Beratungswohnungen, Alphabetisierungskurse, Hausaufgabenhilfen, Kleinprojekte nach § 13 KJHG bis hin zu größeren Projekten der Schulsozialarbeit an einzelnen Schulen. In beiden Gebieten des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt wurden über das Bundesprogramm "Lokales Kapital für soziale Zwecke“ (LOS) seit 2003 mehrere Dutzend Kleinprojekte mit jeweils maximal 10.000 € gefördert. Über diese Projekte sollen u.a. Jugendliche, behinderte Menschen, Aussiedler und Aussiedlerinnen oder Langzeitarbeitslose angesprochen werden. Vorrangiges Ziel dieses Programms ist es, für die jeweiligen Zielgruppen Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen und so sozialen Ausschließungstendenzen entgegenzuwirken. Die "lokale Koordinierungsstelle“ für das LOS-Programm ist beim Jugend- und Sozialamt angesiedelt. Über das LOS-Programm und die geförderten Projekte wird auf den Sitzungen der zuständigen Ortsbeiräte in unregelmäßigen Abständen berichtet. Zu den oben erwähnten 39 Problemgebieten kommen drei weitere Quartiere in den Stadtteilen Eschersheim, Hausen und Riederwald hinzu, in denen in der letzten Zeit die soziale Entwicklung Anlass zu Sorge gibt und die weiter beobachtet werden müssen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Mai 2003BB 3581. Risiken für die soziale Stadt "Erster Frankfurter Sozialbericht" 2. Sozialraumanalyse der Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen hier: Teilbericht "Segregation und Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen" und Bericht über die ArbMagistratsbericht
- 2. Oktober 2003NRNR 1132Wie wirksam sind die städtischen Maßnahmen zur Stärkung der sozialen Stabilität in den Wohnquartieren?STVV-Antrag · GRÜNE
- 6. Dezember 2004BB 7591. Risiken für die soziale Stadt .Erster Frankfurter Sozialbericht. 2. Sozialraumanalyse der Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen hier: Teilbericht .Segregation und Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen. und Bericht über die ArbMagistratsbericht
- 30. Juni 2006Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 164 WochenBB 3091. Risiken für die soziale Stadt "Erster Frankfurter Sozialbericht" 2. Sozialraumanalyse der Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen hier: Teilbericht "Segregation und Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen" und Bericht über die ArbMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf11 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, LINKE.WASG, REP, FDP und BFF gegen GRÜNE (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und FDP gegen REP (=Zwischenbericht) bei Enthaltung SPD, GRÜNE, FARBECHTE, BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD und E.L. (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)