Park-and-ride-Anlage/Mobilitätsstation Taunusblick
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Zusammenfassung
Der Magistrat plant die Einrichtung einer Park-and-Ride-Anlage sowie einer Mobilitätsstation am Taunusblick, um den Umstieg vom Pkw auf den öffentlichen Nahverkehr zu fördern. Dies soll zur Entlastung des Stadtgebiets von Kraftfahrzeugverkehr beitragen und attraktive intermodale Schnittstellen schaffen. Die Realisierung wird unter Berücksichtigung neuer Randbedingungen geprüft.
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Taunusblick — 7 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 12.10.2026.
- Zeilsheim: Barrierefreiheit an Bushaltestellen verbessern12.10.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Das Stadtgebiet von Autoverkehr entlasten: Standortuntersuchungen für P+R-Plätze weiterführen21.08.2026 · B (Bericht des Magistrats)
- Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Frankfurt Nordwest - Stadtteil der Quartiere19.06.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Der Magistrat erachtet es als wichtig, gute Umsteigemöglichkeiten vom Pkw auf die Verkehrsmittel des Umweltverbundes - insbesondere den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) - zu schaffen. So können das Stadtgebiet und gerade die hoch verdichteten Bereiche der Kernstadt vom Kraftfahrzeugverkehr entlastet werden. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, für die ausgeprägten regionalen Verkehrsbeziehungen zwischen Frankfurt am Main und der übrigen Metropolregion attraktive intermodale Schnittstellen einzurichten.
Um einen möglichst hohen Anteil der jeweiligen Verkehrsleistung auf den ÖPNV zu verlagern, unterstützt der Magistrat die Zielsetzung der regionalen Aufgabenträger, P+R-Plätze möglichst nah an den Wohnorten der Pendelnden einzurichten. Gleichzeitig bietet das dicht getaktete und leistungsfähige lokale Nahverkehrsangebot der Stadt Frankfurt am Main einen hohen Anreiz, den Verkehrsmittelwechsel an entsprechenden Schnittstellen am Stadtrand abzuwickeln.
Aufgrund veränderter Randbedingungen bei der Sichtweise der Beteiligten - hier insbesondere der Autobahnverwaltung - und der veränderten Siedlungs- und Verkehrsentwicklungsplanung, hat der Magistrat die Idee einer P+R-Anlage im Bereich der Tank- und Rastanlage Taunusblick erneut aufgegriffen. Unter diesen neuen Randbedingungen prüft der Magistrat die Realisierungsmöglichkeiten.
Zu 1.: Schwerpunkt des Angebotes eines intermodalen Mobilitätshubs Taunusblick soll auch zukünftig ein klassisches P+R-Angebot für den Umstieg vom Pkw auf den leistungsfähigen ÖPNV - hier die Stadtbahn - sein. Dabei ist eine angemessene Ladeinfrastruktur und insbesondere ein Lademanagement, das eine hohe Anzahl von Ladepunkten sinnvoll mit überwiegend langen Abstelldauern verknüpft, vorzusehen. Auch der Umstieg von der Radschnellverbindung FRM 5 Vordertaunus - Frankfurt auf den ÖPNV soll durch komfortable und sichere Radabstellmöglichkeiten gefördert werden.
Um den Weg aus der Region in die Stadt und insbesondere die benachbarten Quartiere abseits der Stadtbahnachse zu erleichtern, ist auch ein ergänzendes Sharing-Angebot mit Fahrrädern und/oder E-Scootern vorstellbar. Ein CarSharing-Angebot erscheint unter dem Gesichtspunkt einer am regionalen Verkehr orientierten intermodalen Schnittstelle zum privaten Pkw-Verkehr weniger sinnvoll. Sofern die umliegende Siedlungsentwicklung ein lokales CarSharing-Angebot sinnvoll erscheinen lässt, kann geprüft werden, ob man dieses baulich in den Mobilitätshub integriert. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass für den allgemeinen Kfz-Verkehr keineswegs eine Anbindung des Mobilitätshubs an das kommunale Straßennetz erfolgen darf, der einen Schleichverkehr von der Autobahn ins Stadtstraßennetz beziehungsweise umgekehrt ermöglichen würde.
Zu 2. und 3.: Die Überlegungen des Magistrats für die P+R-Anlage Taunusblick basieren auf den Planungen für eine Verlängerung der Stadtbahn über den heutigen Endpunkt Heerstraße hinaus. Dabei wird sowohl eine geradlinige Verlängerung in Richtung Steinbach entsprechend der Trassendarstellung des Regionalen Flächennutzungsplans als auch eine Führung über einen Abzweig auf die geplante Trasse der Regionaltangente West (RTW) in Richtung Nordwestzentrum betrachtet. Das Risiko einer Verzögerung des laufenden Planfeststellungsverfahrens für die RTW ist damit ausdrücklich nicht verbunden. Der Magistrat steht aktuell noch am Anfang der Überlegungen und stellt derzeit einen Katalog der zu prüfenden Sachverhalte zusammen. Exemplarisch seien folgende Aspekte genannt: - Abgleich der Kapazität der P+R-Anlage mit der möglichen Kapazität der Pkw-Anbindung an die A 5.
- Abgleich der Kapazität der P+R-Anlage mit der möglichen Kapazität einer Stadtbahnanbindung unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die verfügbaren ÖPNV-Kapazitäten für die geplante Siedlungsentwicklung im Bereich SEM 4 Frankfurt-Nordwest und die bestehenden Siedlungsbereiche.
- Entwurfsszenarien für konkrete Standorte mit den Teilaspekten Flächenbedarf, Lagegunst zum ÖPNV, Trassierungsmöglichkeit der Pkw-Anbindung, Flächenverfügbarkeit beziehungsweise Schutzstatus und Genehmigungsfähigkeit, Auswirkungen auf konkurrierende Flächenbedarfe, Städtebauliche Integrationsfähigkeit der Baumassen.
- Kosten beziehungsweise Wirtschaftlichkeit.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. Februar 2023NRNR 602Park-and-ride-Anlage/Mobilitätsstation TaunusblickSTVV-Antrag · CDU
- 7. August 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 25 WochenBB 308Park-and-ride-Anlage/Mobilitätsstation TaunusblickMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und Gartenpartei (= Kenntnis)