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Zeitgemäßes und lebendiges Konzept zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach entwickeln

Vorlagentyp: B
86 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren4 Sitzungen

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Thema Kultur verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 22.06.2012, B 284

Betreff: Zeitgemäßes und lebendiges Konzept zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach entwickeln Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 15.12.2011, § 985 - NR 105/11 CDU und GRÜNE - Um ein schlüssiges Konzept für eine zeitgemäße künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Zwangsarbeit, fokussiert auf den Ort respektive den "öffentlichen Stadtraum" Adlerwerke/ehemaliges KZ-Außenlager "Katzbach" und die Geschehnisse im unmittelbaren Umfeld erarbeiten zu können, sollte im Vorfeld geklärt werden, welche finanziellen Mittel für diese künstlerische Auseinandersetzung zur Verfügung gestellt werden können.

Zu 1: Grundsätzlich erscheint es sinnvoll und zeitgemäß, durch temporäre künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum eine erhöhte Aufmerksamkeit in der Stadtbevölkerung zu erzielen. Zu bedenken ist die jeweilige Finanzierung, die für die einzelnen Aktionen gewährleistet sein muss.

Zu 2: Variante A: Mögliche Künstlerinnen und Künstler werden direkt vom "Beirat Kunst" ausgewählt, um einen Konzeptvorschlag gebeten und nach entsprechender Prüfung beauftragt. Mitglieder des Beirats Kunst sind: Direktor/in des MMK, Direktor/in des Frankfurter Kunstvereins, Leiter/in der Abteilung Kunst nach 1945 im Städel Museum, Direktor/in des Deutschen Architektur Museums sowie der Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main. Hinzu gebeten werden sollte ein/e Künstler/in und ein/e Vertreter/in des zuständigen Ortsbeirates. Variante B: Eine Alternative hierzu wäre die Auswahl möglicher Künstlerinnen und Künstler über einen eingeladenen Wettbewerb. (sonst wie Variante A).

Zu 3: Die Dauer des jeweiligen künstlerischen Projektes wird den Künstlerinnen und Künstlern durch das Kulturamt mitgeteilt bzw. in den Wettbewerbsunterlagen fixiert und orientiert sich an den örtlichen Gegebenheiten.

Zu 4. Variante A + B: Als Jury wird der "Beirat Kunst" eingesetzt.

Zu 5: Als öffentliche Präsentation böte sich eine Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse an. Eine öffentliche Debatte erscheint hier allerdings als wenig zielführend. Alternativ sollten begleitende Vermittlungsstrategien erarbeitet werden, die während der Laufzeit der einzelnen Projekte auf den Ort des Geschehens aufmerksam machen und das Thema "Zwangsarbeit" in den Adlerwerken/ ehemaligen KZ-Außenlager "Katzbach" im Gedächtnis der Bevölkerung wach halten. Die voraussichtlichen Kosten hierfür werden für Variante A: pro Projekt auf 20.000,- € - 25.000,- € veranschlagt. Variante B: pro Projekt auf über 100.000,- € beziffert werden müssen. Sie gestalten sich wie folgt: Künstlerhonorar für Entwurf p. P. 2.000,- = 6.000,- 2 Jurysitzungen à 1.500,- = 3.000,- Ortstermin, Pläne etc.

= 1.000,- = ca. 10.000,- Umsetzung des künstlerischen Entwurfs , Honorare der Künstler, Unterhalt des Projektes und Vermittlung (besonders aufwendig bei neuen Formen künstlerischer Auseinandersetzung)

= mind. 80,000,- Bei beiden Varianten bedarf es einer gesicherten Finanzierung. Derzeit stehen für die Umsetzung eines zeitgemäßen und lebendigen Konzepts zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach keine Mittel zur Verfügung.Nebenvorlage: Antrag vom 05.09.2012, NR 376

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 21. September 2011NRNR 105Zeitgemäßes und lebendiges Konzept zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach entwickelnSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  2. 22. Juni 2012Sie sind hier
    BB 284Zeitgemäßes und lebendiges Konzept zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach entwickeln
    Magistratsbericht
  3. 5. September 2012NRNR 376Zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach - wo ist das Konzept des Magistrats?STVV-Antrag · SPD
  4. 17. Dezember 2012BB 554Zeitgemäßes und lebendiges Konzept zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach entwickelnMagistratsbericht
  5. 17. Mai 2013Antwort des Magistrats · nach 86 WochenBB 261Zeitgemäßes und lebendiges Konzept zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach entwickelnMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
OBR 1
Sitzung 13 · 21.08.2012
TO I, TOP 23
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 284 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

KAV
Sitzung 18 · 24.09.2012
TO II, TOP 60
Zur Kenntnis
1. Die Vorlage B 284 dient zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 376 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 13 · 27.09.2012
TO I, TOP 8
Zur Kenntnis
Punkt 1: Die Vorlage B 284 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Die Vorlage B 284 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis. 2. a) Den Ziffern 1. und 2. der Vorlage NR 376 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Ziffer 3. der Vorlage NR 376 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinke
Ablehnung:
FDPFreie Wähler
Sonstige:
Piraten (B 284 = Kenntnis als Zwischenbericht, NR 376 = Annahme)Römer (B 284 = Kenntnis als Zwischenbericht, NR 376 = Annahme)ÖkoLinX-ARL (B 284 = Zurückweisung, NR 376 = Annahme)NPD (B 284 = Kenntnis, NR 376 = Ablehnung)REP (B 284 = Kenntnis, NR 376 = Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. gegen FDP und FREIE WÄHLER (= Kenntnis) zu 2. a) Ziffer 1.: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP gegen FREIE WÄHLER (= Ablehnung) Ziffer 2.: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP; FREIE WÄHLER (= Enthaltung) b) CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten und RÖMER (B 284 = Kenntnis als Zwischenbericht, NR 376 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (B 284 = Zurückweisung, NR 376 = Annahme) NPD und REP (B 284 = Kenntnis, NR 376 = Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 15 · 11.10.2012
TO II, TOP 40
Zur Kenntnis
Punkt 1: Die Vorlage B 284 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Die Vorlage B 284 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis. 2. a) Den Ziffern 1. und 2. der Vorlage NR 376 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Ziffer 3. der Vorlage NR 376 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkePiratenRömer
Ablehnung:
FDPFreie WählerNPDREPÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., Piraten und RÖMER gegen FDP, FREIE WÄHLER, NPD und REP (= Kenntnis) sowie ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. a) Ziffer 1.: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Piraten, RÖMER und ÖkoLinX-ARL gegen FREIE WÄHLER, NPD und REP (= Ablehnung) Ziffer 2.: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Piraten, RÖMER und ÖkoLinX-ARL gegen NPD und REP (= Ablehnung); FREIE WÄHLER (= Enthaltung) b) CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie NPD und REP (= Ablehnung)

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