Zeitgemäßes und lebendiges Konzept zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach entwickeln
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Thema Kultur verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 17.05.2013, B 261
Betreff: Zeitgemäßes und lebendiges Konzept zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach entwickeln Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 11.10.2012, § 2226 - NR 105/11 CDU/GRÜNE, NR 376/12 SPD, l. B 554/12 - Der Magistrat - Kulturamt - hat vier Frankfurter Künstlerinnen und Künstler beauftragt, nach neuen Wegen des Gedenkens zu suchen, die weg führen vom statischen Denkmal und hin zu einem künstlerischen Ausdruck, der im Alltag zeigt, welchen historischen Stellenwert der Ort der ehemaligen Adlerwerke besitzt. Die beauftragten Künstlerinnen und Künstler leben und arbeiten in Frankfurt und haben bereits auf unterschiedliche Weise zu verwandten Themen gearbeitet. Ihre dem Kulturamt nun vorgelegten Projektvorschläge beinhalten sowohl statische Arbeiten, als auch Interventionen im öffentlichen Raum, die jeweils über ein Jahr auf das ehemalige Konzentrationslager KZ Katzbach hinweisen sollen, hierdurch in der Bevölkerung Aufmerksamkeit erregen und/oder die Bürgerinnen und Bürger mit einbeziehen. Die Künstlerkonzepte sind dabei jeweils als eigenständige Einheit und - bis auf die fest installierten Objekte - für einen zeitlich begrenzten Rahmen beschrieben und werden durch eine Internetpräsenz ergänzt. Aufgrund der hohen Qualität der eingereichten Konzepte schlägt das Kulturamt deren Realisierung in jährlicher Abfolge vor und stellt hierfür pro Jahr 20.000,- - 25.000,- Euro zur Verfügung. Durch diese Maßnahme wird ab dem 24.3.2014 eine lebendige künstlerische Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach bis zum Ende 2017 sichergestellt. Die Beauftragung und Überwachung der Konzepte erfolgt durch das Kulturamt. 2014 Margarete Rabow: Konzept "528", 2015 Stefanie Grohs: Konzept "Mitten unter uns", 2016 Naneci Yurdagül: Konzept "o.T. - Katzbach" und 2017 Barak Reiser: Konzept "Schatten und Zeichen".
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. September 2011NRNR 105Zeitgemäßes und lebendiges Konzept zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach entwickelnSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 22. Juni 2012BB 284Zeitgemäßes und lebendiges Konzept zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach entwickelnMagistratsbericht
- 5. September 2012NRNR 376Zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach - wo ist das Konzept des Magistrats?STVV-Antrag · SPD
- 17. Dezember 2012BB 554Zeitgemäßes und lebendiges Konzept zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach entwickelnMagistratsbericht
- 17. Mai 2013Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 86 WochenBB 261Zeitgemäßes und lebendiges Konzept zur Auseinandersetzung mit dem ehemaligen KZ Katzbach entwickelnMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER (= Kenntnis)