Stromanschlüsse am Mainkai
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Zusammenfassung
Der Bericht beschreibt die Schwierigkeiten und den aktuellen Status des Projektes zur Landstromversorgung am Mainkai. Der Austausch auf politischer Ebene hat dazu geführt, dass eine oberirdische Bauweise der Stromanschlüsse angedacht wird, um Kosten zu senken und Erfahrungen zu sammeln. Die Verlängerung des Umsetzungszeitraums bis Dezember 2027 ermöglicht eine Umsetzung der Pläne und den Erhalt der Fördermittel.
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Mainkai — 6 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 04.09.2026.
- Untersuchung zu den Auswirkungen der Mainkaisperrung04.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Treppenanlage am Mainkai instand setzen und vor E-Scootern schützen18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Landstrom statt Dieselgestank am Mainkai17.04.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Aufgrund technischer Schwierigkeiten, die sich im Verlauf des Projekts der Landstromversorgung an fünf Liegeplätzen für Flusskreuzfahrt- und Hotelschiffe offenbart hatten und durch die damit im Zusammenhang stehenden stark gestiegenen Kostenschätzungen, wurde zu Beginn des Jahres 2024 in Abstimmung mit den beteiligten Ämtern und Dezernaten geprüft, ob eine oberirdische Bauweise ganz oder in Teilen möglich sein könnte. Dies würde die Umsetzung beschleunigen und die Kosten senken. Hierbei offenbarten sich grundlegende Zweifel einiger Beteiligter an der langfristigen Verortung der Liegeplätze an ihrem angestammten Platz am nördlichen Mainufer. Es folgten Abstimmungen auf politischer Ebene, die zu einem neuen Ansatz führten: Es sollen zunächst weniger Liegeplätze elektrifiziert werden, diese allerdings oberirdisch, um hierbei Erfahrungen zu sammeln und Akzeptanz für die oberirdischen Anlagen zu schaffen.
Die HFM-Managementgesellschaft für Hafen und Markt initiierte daraufhin Abstimmungen mit den beteiligten Ämtern und Dezernaten sowie im August 2025 ein Ortstermin, bei dem sich darauf verständigt wurde, dass zunächst die drei westlichen Liegeplätze durch oberirdische Anschlussterminals mit Strom versorgt werden sollen. Der erforderliche Strom soll durch den Bau einer oberirdischen Umspannanlage am Mainufer installiert werden.
Für die Planung der Umspannanlage sowie des Trassenverlaufs können die vorhandenen Grundlagen der Planung unterirdischer Anlagen nicht auf die oberirdischen Gegebenheiten übertragen werden. Die Trassenplanung ändert sich grundlegend, da die neue Umspannanlage ca. 100 Meter weiter westlich errichtet wird. Die Kubatur inkl. Lüftungskonzept der Umspannanlage, sowie der Anschluss an das bestehende Leitungsnetz der NRM Netzdienste Rhein-Main muss ebenfalls an die neue Lage angepasst werden. Die neue Planung beinhaltet Abstimmungen mit der NRM, mit dem Denkmalamt, sowie mit der Stadtplanung, mit dem Grünflächenamt sowie der Unteren Naturschutzbehörde. Nach Abschluss der Planung muss ein Bauantrag gestellt und genehmigt werden, bevor die Baumaßnahme beginnen kann.
Der Fördermittelgeber hat mit einer Entscheidung im März 2026 den Umsetzungszeitraum für das Projekt der Landstromversorgung von Schiffsliegeplätzen nochmals über den 31.12.2025 hinaus verlängert. Es besteht somit weiterhin die Chance, dass die HFM die bereits erhaltenen Fördergelder in Höhe von 378.488,18 Euro zzgl. Zinsen nicht zurückzahlen muss. Diese letztmalige Verlängerung des Umsetzungszeitraums endet im Dezember 2027.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. August 2026 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf NR 937 zurück — STVV-Antrag von FRAKTION, beschlossen am 16. August 2019.