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Modellprojekt zur Beseitigung von regelwidrig abgestellten E-Scootern

Vorlagentyp: B
49 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Magistrat plant die Einführung von E-Scooter-Stellplätzen in der Innenstadt und im Bahnhofsviertel, um die Situation mit regelwidrig abgestellten E-Scootern zu verbessern. Das Modellprojekt hat gezeigt, dass eine hohe Anzahl von E-Scootern erfolgreich beseitigt werden kann, was die öffentliche Sicherheit erhöht. Die Umsetzung soll ab dem 1. Quartal 2024 erfolgen.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Bericht

Der Magistrat hat gemeinsam mit der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) ein Modellprojekt zur Kontrolle der E-Scooter-Abstellung im öffentlichen Raum, im Innenstadtbereich und des Bahnhofsviertels im Sommer 2023 durchgeführt. Die Kosten für dieses Modellprojekt beliefen sich auf rund 10.000 Euro brutto. Im Rahmen des Projekts wurde eine hohe Zahl an E-Scootern von einer einzelnen Person in einem festgelegten Gebiet erfolgreich beordnet. Der Magistrat sieht weniger das Erfordernis, die Sondernutzungserlaubnis für E-Scooter zu aktualisieren, wohl aber, die Einhaltung der bestehenden Regelungen durchzusetzen. Das Modellprojekt wurde über einen Zeitraum von acht Wochen, zwischen dem 15.06.2023 und dem 21.08.2023 durchgeführt. Kontrolliert wurde montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils sieben Stunden. Die meiste Arbeit fiel an den Montagen und Freitagen an. Durchschnittlich wurden täglich 120 E-Scooter beseitigt oder verlagert. Insgesamt belief sich die Zahl der eingesammelten E-Scooter auf 5.252. Die meisten der eingesammelten E-Scooter stellten direkte Verkehrshindernisse dar. Sie wegzuräumen, löste das Problem. So konnte eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung abgewendet werden, da die Verkehrswege für alle Verkehrsteilnehmenden, auch für mobilitätseingeschränkte Personen, uneingeschränkt genutzt werden konnten. Die kontrollierende Person war mit einem GPS-Gerät sowie einem E-Fahrzeug ausgestattet. Die Arbeiten wurden über eine digitale Nachweisführung dokumentiert. Diese erfolgte über eine Web-App. Mit dieser App werden Standort, Anbieter des E-Scooters sowie Fotos vor und nach dem Umparken erfasst. Die Fotos wurden gemeinsam mit dem Standort, der bewegten Distanz und einem Zeitstempel in der Datenbank abgelegt. Die Informationen dazu lassen sich in der Web-App abrufen. Diese verfügt zusätzlich zu einer Listen- und Detailansicht über eine Kartenansicht. Das E-Fahrzeug diente auch zum Schutz als Zufluchtsort, da es bei den Einsätzen zu unangenehmen Situationen kam. So hatten Wohnungslose E-Scooter etwa als improvisierte Zäune verwendet, um ihren Schlafplatz abzugrenzen. Ebenso dienen die E-Scooter auch als Drogendepots, sodass zumindest im Bahnhofsviertel das Verlagern von E-Scootern an seine Grenzen stößt. Der Magistrat könnte sich daher prinzipiell eine Ausweitung der E-Scooter-Beordnung vorstellen, insbesondere auch an den Wochenenden. Neben der Aufgabe, die Verkehrswege frei und passierbar zu halten, müssten die identifizierten Problembereiche (Nutzung der E-Scooter als Lager oder Drogendepot) mitberücksichtigt werden. Trotz dieser positiven Erfahrung wird der Magistrat das Modellprojekt vorerst nicht in den Regelbetrieb überführen. Ab dem

  1. Quartal 2024 werden in der Innenstadt und im Bahnhofsviertel flächendeckend E-Scooter-Stellplätze ausgewiesen. Damit ist ein freies Abstellen im gesamten Gebiet nicht mehr möglich. Der Magistrat erwartet hierdurch eine deutliche Verbesserung der Situation im Zusammenhang mit behindernd abgestellten E-Scootern. Sollte sich wider Erwarten herausstellen, dass ein weiteres ordnendes Eingreifen notwendig wird, wäre eine Wideraufnahme des Modellprojektes zu prüfen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 31. Januar 2023NRNR 585Modellprojekt zur Beseitigung von regelwidrig abgestellten E-ScooternSTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  2. 26. Mai 2023BB 223Modellprojekt zur Beseitigung von regelwidrig abgestellten E-ScooternMagistratsbericht
  3. 8. Januar 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 49 Wochen
    BB 21Modellprojekt zur Beseitigung von regelwidrig abgestellten E-Scootern
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 1
Sitzung 27 · 06.02.2024
TO I, TOP 53
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeBFFDie Partei
Ablehnung:
CDULinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., BFF und Die Partei gegen CDU und LINKE. (= Zurückweisung)

Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 25 · 11.03.2024
TO I, TOP 14
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeAfDVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDU
Sonstige:
BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Kenntnis)

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