Photovoltaik in Kombination mit Landwirtschaft vorantreiben
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt vor, die Agri-Photovoltaik in Frankfurt am Main voranzutreiben, um die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern. Es wird betont, dass eine rechtssichere und umweltverträgliche Umsetzung notwendig ist, um die Herausforderungen der Agri-PV-Anlagen zu bewältigen.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBericht
Bei Agri-Photovoltaik (Agri-PV) handelt es sich um auf landwirtschaftlich genutzten Flächen aufgestellte Photovoltaikmodule, bei denen zwischen oder unter den Modulen weiterhin eine landwirtschaftliche Nutzung stattfindet. Der durch die Modulaufbauten belegte Flächenanteil darf unter dem Gesichtspunkt der Agrarförderung maximal 15 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche betragen.
Der Magistrat sieht in der Agri-Photovoltaik eine zukunftsträchtige Ergänzung der Frankfurter Potenziale an Erneuerbaren Energien. Allerdings gilt es, diese spezielle Form der Photovoltaik in rechtssicherer, umweltverträglicher und technisch/wirtschaftlicher Weise umzusetzen.
Agri-PV-Anlagen stehen aktuell vor einigen Herausforderungen. So sind Agri-PV-Anlagen, im Vergleich zu Freiflächen-PV-Anlagen, kostenintensiver im Bau. Dies liegt vor allem am aufwendigeren Unterbau der PV-Module, da diese aufgrund der notwendigen Höhe der Module zusätzlich durch Fundamente im Boden gesichert werden müssen. Außerdem muss die landwirtschaftliche Produktion an die veränderten Bedingungen angepasst werden, was einen erheblichen Beratungsbedarf erfordert.
Auf Basis des aktuellen Wissensstandes zu Wirkungen von Agri-PV-Anlagen in Agrarlandschaften
- im Hinblick auf die landwirtschaftliche Produktion,
- wegen komplexen privatrechtlichen Verhältnissen im Raum Frankfurt auf landwirtschaftlichen Flächen,
- vor dem Hintergrund notwendiger planungsrechtlicher Voraussetzungen sowie
- im Hinblick auf den naturschutzfachlichen und -rechtlichen Wert des Frankfurter Außenbereichs für Mensch und Natur
ist eine flächendeckende Einführung von Agri-PV im Raum Frankfurt zumindest kurzfristig nicht möglich. Es wäre aber wünschenswert, auf ersten Flächen Agri-PV erproben zu können und Erkenntnisse gewinnen zu können, wie sich das System im Umfeld einer Großstadt wie Frankfurt einfügt.
Gemeinsam mit dem für Frankfurt am Main zuständigen Amt für den ländlichen Raum beim Hochtaunuskreis werden die agrarfachlichen Erkenntnisse zu den Wirkungen von Agri-PV auf landwirtschaftliche Kulturen verfolgt und auf die hiesige landwirtschaftliche Nutzung übertragen.
Im Rahmen der vorhandenen Kommunikationsebenen, die das Umweltamt mit den Frankfurter Landwirtschaftsbetrieben und dem Amt für den ländlichen Raum führt, wird das Thema aktiv angesprochen und die Position der Landwirtschaftsbetriebe abgefragt.
Sollten konkrete Flächen seitens landwirtschaftlicher Betriebe als Standortpotenziale für Agri-PV vorgeschlagen werden, erfolgt eine flächenbezogene Prüfung unter Einbeziehung des Amtes für den ländlichen Raum beim Hochtaunuskreis.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Dezember 2021NRNR 221Fotovoltaik in Kombination mit Landwirtschaft vorantreibenSTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 29. April 2022Sie sind hierBB 175Photovoltaik in Kombination mit Landwirtschaft vorantreibenMagistratsbericht
- 20. Juni 2022OFOF 346/10Agrarfotovoltaik im Ortsbezirk 10Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 5. Juli 2022OAOA 217Agrarfotovoltaik im Ortsbezirk 10 Bericht des Magistrats vom 29.04.2022, B 175Anregung
- 14. Oktober 2022BB 405Photovoltaik in Kombination mit Landwirtschaft vorantreibenMagistratsbericht
- 24. Oktober 2022STST 2460Agrarfotovoltaik im Ortsbezirk 10Stellungnahme
- 24. April 2023Antwort des Magistrats · nach 70 WochenBB 170Photovoltaik in Kombination mit Landwirtschaft vorantreibenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf18 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, CDU und LINKE. gegen GRÜNE (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie BFF und FDP (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: WBE, GRÜNE, SPD, FDP, LINKE und BFF gegen CDU (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Kenntnis) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und FDP gegen CDU, LINKE., AfD und ÖkoLinX-ELF (= Kenntnis) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Volt (= Kenntnis als Zwischenbericht) BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU, LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Kenntnis) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP und Volt gegen AfD und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und FRAKTION (B 175 = Kenntnis) Gartenpartei (B 175 = Kenntnis, OA 217 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU, LINKE., ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei (= Kenntnis) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, Volt und BFF-BIG gegen AfD, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme)