Fotovoltaik in Kombination mit Landwirtschaft vorantreiben
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Nutzung von Photovoltaik in Kombination mit landwirtschaftlicher Produktion zu fördern. Dies soll durch die Identifizierung geeigneter Flächen und die Unterstützung von Landwirten bei der Implementierung von Agri-Photovoltaik erreicht werden. Erwartet wird eine Steigerung der Effizienz und der Erträge in der Landwirtschaft.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Es sollen Flächen identifiziert werden, die für Agri-Photovoltaik besonders gut geeignet sind. Dazu gehört insbesondere die Möglichkeit, den erzeugten Strom auf kurzem Wege verwenden (zum Beispiel in Kühlhäusern oder auf Aussiedlerhöfen) oder ins öffentliche Netz einspeisen zu können.
Der Magistrat soll die Kooperation mit Vereinen/Verbänden, die Agri-Photovoltaik vorantreiben, suchen und sicherstellen, dass Landwirten, die Agri-Photovoltaik auf ihren Flächen installieren lassen wollen, eine gute Beratung ermöglicht wird, insbesondere im Hinblick auf Fruchtarten und Anbaumethoden.
In Kooperation mit den örtlichen Kreis- und Ortslandwirten sollen Betriebe gesucht werden, die grundsätzlich bereit sind, Agri-Photovoltaik auf einem Teil ihrer Flächen zu unterstützen oder selbst zu betreiben.
Begründung
Das Fraunhofer Institut schreibt in einem Leitfaden: "Unter allen integrierten Photovoltaik-Ansätzen birgt die Technologie der Agri-Photovoltaik das größte Potenzial. Nur rund vier Prozent der deutschen Ackerflächen würden ausreichen, um bilanziell den gesamten, aktuellen Strombedarf (Endenergie) in Deutschland zu decken (rund 500 GWp installierte Leistung). In einer ersten Abschätzung des Fraunhofer ISE zum technischen Potenzial für die Agri-Photovoltaik beträgt dieses allein in Deutschland rund 1700 GWp. Dabei wurden vorwiegend schattentolerante Kulturen in Kategorie I berücksichtigt. Würden von diesen 1700 GWp nur zehn Prozent genutzt werden, entspräche dies bereits mehr als einer Verdreifachung der aktuellen Photovoltaik-Kapazität in Deutschland. Aus energetischer Sicht ist diese Doppelnutzung der Ackerfläche deutlich effizienter als der reine Anbau von Energiepflanzen, der in Deutschland immerhin 14 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen einnimmt."
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Dezember 2021Sie sind hierNRNR 221Fotovoltaik in Kombination mit Landwirtschaft vorantreibenSTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 29. April 2022BB 175Photovoltaik in Kombination mit Landwirtschaft vorantreibenMagistratsbericht
- 14. Oktober 2022BB 405Photovoltaik in Kombination mit Landwirtschaft vorantreibenMagistratsbericht
- 24. April 2023Antwort des Magistrats · nach 70 WochenBB 170Photovoltaik in Kombination mit Landwirtschaft vorantreibenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION gegen CDU (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss), sowie AfD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU und AfD (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und AfD (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei gegen CDU und AfD (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme) sowie LINKE., ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)